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Ohne Blumen im Haar nach San Francisco

10.10.2013
Angelika Schwaff
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Bloggerin Angelika Schwaff erreicht auf ihrem Amerika-Trip per TUI-Camper die Stadt mit Flower-Power – allerdings etwas fröstelnd

Bloggerin Angelika Schwaff vor der Golden Gate Bridge

Ziel erreicht: San Francisco, Sonnenuntergang an der Golden Gate Brücke. Was meint Ihr, wer die Schattenfigur auf der Brücke ist? Na, klar…!

So ist das, wenn man sich etwas vornimmt. Mal klappt es, mal klappt es nicht. Ich hatte mir vorgenommen, mit Blumen im Haar nach San Francisco zu fahren – getreu dem Motto des weltbekannten Oldies. Aber dann kam alles anders. Zunächst hatte ich eine Nacht auf einem abgelegenen Campingplatz in der Sierra Nevada übernachtet. Und schon bei der Anreise über den wunderschönen Lake Tahoe eine Überraschung erlebt.

Schneeflöckchen und Strickmütze

Die Temperaturen fielen auf den Gefrierpunkt und es begann leicht zu schneien. Ich hatte gehört, eine Stippvisite im kleinen Örtchen Truckee würde sich lohnen, also nahm ich den kleinen Umweg in Kauf. Truckee ist eine Bilderbuchstadt – hübsche kleine Lädchen reihen sich wie Perlen einer Kette aneinander und die Menschen sind freundlich. Aber auch hier wehte ein eisiger Wind und so erstand ich statt Blumen eine Strickmütze!

Sonnenuntergang Sierra Nevada

Sonnenuntergang gefällig? Tja Leute, mit so einem Ausblick campt man in der Sierra Nevada: kalt und schön und man teilt sich den Platz nachts mit Bären

Als ich dann zum Sonnenuntergang auf dem Campingplatz mit dem bezeichnenden Namen Snowflower einrollte, hatte der Ranger schon Feierabend, aber ein Briefchen mit Informationen wartete auf mich. Unter anderem mit der Info, dass es hier auch Bären geben würde. Nach dem Abendessen im Camper habe ich dann auch tatsächlich ein lautes Knurren gehört! (Und meine Türen wie im Hochsicherheitstrakt verriegelt!)

Kein Parkplatz in Sicht

Am nächsten Morgen fiel dann auch noch der Strom auf dem Campingplatz aus. Beim morgendlichen Schnack mit anderen erfahrenen Campern bekam ich dann noch den Rat, nicht mit dem Camper direkt nach San Francisco zu fahren. Warum? Weil die berühmten Straßen der Stadt zu eng und die Parkplätze selbst für Autos zu knapp bemessen seien.

Verkehrsschild: Achtung Bären

Apropos Bären: Ein Verkehrsschild in der Sierra Nevada, das für die Einheimischen normal ist. Ich musste kräftig schlucken!

Ein Song wird neu geschrieben

Also habe ich den Camper im schönen Berkeley bei einer Freundin abgestellt und den Zug genommen. Und mir selber gedankt, keine Blumen im Haar gehabt zu haben. Denn als ich endlich die Golden Gate Brücke erreicht hatte war es so böig, dass ich selber fast weggeweht wäre. „If you’re going to San Francisco, come by train and make sure you bring warm clothes.“ – müsste die Zeile also eigentlich heißen.

Lake Tahoe

Runter von der Interstate 80 und ab zum Lake Tahoe – der höchstgelegene See der USA an der Grenze zwischen Nevada und Kalifornien (Fotos (4): Schwaff)

TUI Blogtipps: Du willst wissen was Angelika auf ihrem Roadtrip so erlebt hat? Hier findest du all ihre Artikel aufgelistet:
► Roadtrip quer durch die USA: Es geht los!
USA-Trip: Bei den Geistern von Metropolis
Even cowgirls get the blues
Tschüss, USA! Am Weinland von Napa Valley
Wohnmobil-Urlaub: Die besten Tipps von einer Anfängerin für Camper-Neulinge

  1. Donnerstag, 15. Oktober 2015 um 12:08 Uhr hanni sagt: Antworten
    bin ja nur durch Zufall her gekommen. Super Bild und Super Bericht. Bekomm Reiselust und wie dein Haar im Winde weht :-)

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