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Meeresrauschen

Weitläufig und frei – Urlaub auf Teneriffa

23.05.2013

Seit nunmehr 20 langen Jahren fliege ich regelmäßig nach Teneriffa. In dieser Zeit hat sich die Insel so gut wie jedes Jahr neu erfunden. Einzelne Orte verschmelzen ineinander, da neue Hotels wie Pilze aus dem Boden schießen und dafür Bananenplantage und Natur weichen muss– gerade im Süden.

Aber für alle, die auch mal etwas abseits vom Trubel einen Strand suchen, denen sei gesagt, dass es sie noch gibt: Die kleinen romantischen Orte mit einsamen Buchten. Man muss nur ein wenig suchen! Das tue ich jedes Jahr aufs Neue und bin auch dieses Jahr wieder fündig geworden:

Kein Geheimtipp sind die Strände von El Medano im Süden. Hier weht immer ein Wind. Perfekt für alle, die Surfen oder Kiten wollen. Hier gibt es mehrere Surfschulen für alle, die einmal einen Kurs machen wollen, oder sich die passende Ausrüstung ausleihen wollen.

Direkt neben Medano liegt La Tejita. Weitläufig und frei von Surfern oder Kitern. Perfekt um einfach nur am Strand zu liegen.

Google Maps

Dieses Jahr hab ich die Strände weiter nord-östlich entdeckt, die eigentlich immer Sonne haben –  gerade wenn im Süden oder ganz im Norden die Wolken in den Bergen hängen bleiben – was ja sehr typisch ist für Teneriffa. Meine Tipps hier sind Candelaria  und Las Caletillas. Ca. 40 Minuten Fahrt vom Süden aus, da die Strände kurz vor Santa Cruz liegen, aber es lohnt sich und lässt sich auch super mit einem Ausflug in die Stadt zum Shoppen kombinieren. Hier steht die Welt still. Weite Strände, die kaum besucht sind, nette Cafes und Bars die noch von Einheimischen betrieben werden und wahnsinnig gastfreundlich sind. Hier bekommt man noch zu jeden Getränk eine kleine Tapas Portion gereicht – Tapas im ursprünglichen Sinne.
Sehr zu empfehlen ist abends zum Sonnenuntergang ein Tinto Verano – das eigentlich typisch andalusische Getränk Rotwein mit Cinzano und Zitronenlimonade. 1000mal besser als Sangria!

Für alle Sportbegeisterten hat die Insel einiges zu bieten. Rennradfahrer und mittlerweile auch Surfer (Wellenreiter und Windsurfer/ Kiter gleichermaßen) aber auch Taucher und Wanderer werden hier auf Ihre Kosten kommen. Equipment kann man eigentlich in jedem Ort ausleihen und direkt loslegen.

Surfern sei an dieser Stelle „Playa Las Americas“ empfohlen sowie einzelne Strände im Norden. Kiter und Windsurfer gehören ins Kite-Mekka El Medano.

Die schönste Wanderroute für mich ist die durch Masca. Einfach oben im Dorf anfangen und bis zum Meer herunter wandern. Nach einem Stopp am Strand kann man dann mit einem Boot direkt nach Los Gigantes, um auf der Fahrt noch Delfine zubeobachten. Aber auch der Teide (höchster Berg Spaniens) hat mit seinen vielfältigen Wanderrouten einiges zu bieten.

Anspruchsvolle Rennradfahrer können die Abfahrt vom Teide geniessen.

Wer einmal landestypische (kanarische) Tapas probieren möchte, der ist in La Caleta richtig aufgehoben. Der kleine Fischerort hat einige Tapas Bars die alle zuempfehlen sind.

Die Insel hat also eine Menge zu bieten – und nicht nur wie auf den ersten Blick zu vermuten eine Menge schicker neuer  Hotels.

Schlagworte:Teneriffa

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