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Unterwegs mit...

„Salami oder Käse?“ – wie ich vom CEO der TUI Deutschland zum Praktikanten bei TUIfly wurde

23.04.2013
Christian Clemens
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Flughafen Hannover, Terminal C, drei Uhr nachts. Müde Gesichter, wo ich auch hinblicke. Am Eingang des Terminals mache ich mich bereit für meinen nächsten Flug. Allerdings bin ich dieses Mal nicht auf dem Weg zu einem Geschäftstermin, sondern in besonderer Mission unterwegs: Als Praktikant im Kabinenservice.

Mit meinem blauen Pullunder und weißem Hemd sehe ich wirklich ein bisschen aus wie ein Flugbegleiter und nicht wie der CEO der TUI Deutschland. Als einer von fünf Flugbegleitern werde ich heute 187 Gäste sowie zwei Piloten auf ihrem Flug nach Jerez in Andalusien betreuen. Gespannt warte ich auf den TUIfly Kapitän, der mich gut gelaunt zur Teambesprechung abholt. Nachdem mich der lächelnde Pilot begrüßt, weiß ich: das wird ein guter Flug. Bepackt mit Trolleys und Handgepäck schlängeln wir uns durch die engen Gänge in Richtung des TUIfly Teambereichs. Während die Piloten Wetter und Flugplan checken, nutze ich die Zeit, um mit meinen heutigen Kolleginnen zu sprechen. Nachdem geklärt ist, dass ich mit zwei der Damen „vorne“ arbeite, machen wir uns auf zum Gate. Die gute Laune der Crew so früh am Morgen motiviert mich.

TUIfly Crewbesprechung

Austeilen macht Freude

Im Flugzeug angekommen, stelle ich mich meiner ersten Aufgabe: die Gäste begrüßen und Gummibärchen ausgeben – offenbar mit Erfolg. „Eigentlich mag ich gar keine Gummibärchen“, murmelt eine Dame und steuert samt Weingummitüte Richtung Sitzplatz. Ich muss lächeln.

Christian Clemens begrüßt die Gäste

Die Gummibärchen sind verteilt, jeder Gast sitzt sicher im voll besetzten Flugzeug und wir heben ab in die Lüfte. Lange kann ich jedoch nicht verschnaufen. Kurz nachdem wir die Reiseflughöhe erreicht haben, bekomme ich eine Einweisung von meiner Kollegin. „Die Brötchen mit Käse sind dann hier unten drin“, und „wir gehen jetzt an den Gästen vorbei und starten in der Mitte mit der Ausgabe.“ Mit einem etwas mulmigen Gefühl öffne ich den Vorhang und gehe voraus in den Gang.

„Salami oder Käse?“ lautet die Frage, die ich an unsere Gäste richte. Nach und nach packe ich Brötchen und Joghurtbecher auf die dafür vorgesehenen Papptabletts. Doch es dauert nicht lange und ich werde enttarnt. Einer der Fluggäste hat schon vorher über meinen Einsatz gelesen, mich erkannt und angesprochen. Die erste Etappe ist geschafft, als ich wieder hinter dem Vorhang ankomme. Mein Fazit: Es war echt schwierig, die Essensausgabe zu koordinieren und sich gleichzeitig mit den Kollegen abzusprechen. Aber: Austeilen macht Freude!

Christian Clemens teilt Brötchen aus

Austausch ist wichtig

Zwischendurch nutze ich die Gelegenheit und tausche mich mit dem Kabinenpersonal und den Piloten im Cockpit aus. Mir ist es wichtig, mit den Kollegen zu sprechen und zu erfahren, mit welchen Herausforderungen sie sich auseinandersetzen müssen. Ich erfahre zum Beispiel, wie der typische Arbeitsablauf der Besatzung aussieht, wie die Urlaubsplanung abläuft oder wie man im Flugzeug Kaffee aufbrüht, ohne sich die Hände am heißen Dampf zu verbrennen. Sobald man im Cockpit sitzt, sei das frühe Aufstehen vergessen, versichert mir der Kapitän: „Es war immer mein Traum, Pilot zu werden. Ich spreche sicherlich auch für meine Kollegen, wenn ich sage, dass wir unseren Job gerne und mit Leidenschaft ausüben.“

Ich räume ab

Gegen Ende des Fluges muss ich noch einmal ran: Wenn es um das Abräumen geht, will ich mich nicht drücken. Deshalb ziehe ich die weißen Plastikhandschuhe über. Gemeinsam mit der Kollegin schieben wir den Servierwagen zurück in den Gang, um den Abfall einzusammeln. Anschließend freue ich mich über das Lob meiner „Mentorin“: „Du hast Deine Sache gut gemacht und warst dir nicht zu schade, um richtig mit anzupacken.“

Blick ins Cockpit

Zur Landung darf ich dann schließlich zu den Piloten ins Cockpit steigen. Hier bekomme ich etwas Besonderes „geboten“, denn Jerez ist an diesem Morgen mit dichten Nebelschwaden überzogen. Erst bei 60 Metern Höhe sehen wir plötzlich die Landungslichter – wie aufregend! Aber die beiden Piloten bringen uns sicher auf die Landebahn – schließlich werden solche Landungen bei TUIfly regelmäßig im Simulator trainiert.

Gegen neun Uhr morgens habe ich meine Arbeit als „Praktikant für einen Tag“ an Bord hinter mich gebracht. Zum Abschied winke ich der Crew noch einmal zu, die eine Stunde später nach Düsseldorf weiterfliegen wird.

Christian Clemens verabschiedet sich

Schlagworte:TUIfly
  1. Dienstag, 23. April 2013 um 15:01 Uhr Reiseforum sagt: Antworten
    So etwas ist Blog! Bitte mehr davon und weniger von dem Werbe-BlaBla. Die Leser werden es danken!
    • Dienstag, 23. April 2013 um 15:24 Uhr Stephan sagt: Antworten
      Hallo Travelamigo, vielen Dank für deinen Kommentar. Wir freuen uns, dass dir unser Blog gefällt.
  2. Dienstag, 23. April 2013 um 19:46 Uhr Peter Hinze sagt: Antworten
    Lieber Christian, Lieber TUI-Blog,Kompliment, der Auftritt ist doch gelungen. Gute Premiere – und interessant einmal hinter die Kulissen zu schauen. So erlebt man sicher noch mehr als in einem Blog unterbringen zu bringen ist. Deshalb würde ich gern in meinem Blog über "Deinen" Blog berichten. Können wir nicht ein Interview zusammen machen. Ich kenne sehr viele Leute, die unser Interview gern lesen würden. Vielen Dank für eine Antwort – und nochmals: Glückwunsch zum guten Start. "Dein" Peter (www.reception-insider.com)
  3. Freitag, 03. Mai 2013 um 17:55 Uhr Christian sagt: Antworten
    Lieber Peter, ich finde es super, dass Du Dir unseren neuen TUI Blog mal unter die Lupe genommen hast. Herzlichen Dank für das Kompliment und ebenso für Deine wertvolle Kritik. Wir greifen Deine Anmerkungen gerne auf und werden in jedem Fall weiter daran arbeiten, unseren Lesern interessante Beiträge rund um die Welt des Reisens und aus der Welt der TUI anzubieten. Viele Grüße, Christian. P.S. Übrigens, die Einladung zum Interview auf Deinem Blog nehme ich gerne an.
  4. Sonntag, 26. Mai 2013 um 17:05 Uhr Miriam Reiling sagt: Antworten
    Hallo Christian! Ein wirklich toller Einsatz! Es begeistert und motiviet auch uns Mitarbeiter im Außendienst, wenn wir von solchen Aktionen lesen! Einfach klasse. Großes Kompliment. Wie wärs, mal als "Hoteltester" in einem Zielgebiet unterwegs zu sein? So eine Idee als nächste Aufgabe. Danke noch einmal für diesen wirklich gelungenen Einsatz bei TUIfly.
  5. Montag, 04. November 2013 um 16:29 Uhr Elke Greim sagt: Antworten
    Der Coroporate-Blog der TUI ist lobenswert und erwähnenswert! Der größte Reiseveranstalter in Deutschland, die TUI-Gruppe, zeigt mit ihrem Blog Innovationskraft und Ideenreichtum und auch Mut. Bei den Sozialen Medien handelt es sich um Gold vor der Haustüre, nur wenige Unternehmen aus der Reisebranche schaffen es, einen Coroporate-Blog wie den TUI-Blog ins Leben zu rufen, der auch lesenswert ist und einen Mehrwert seinen Lesern bietet. Nur wenige CEO´s sind bereit, sich persönlich öffentlich zu engagieren.Sicherlich, die TUI hat auch lange gebraucht, um Mechanismen im Internet zu verstehen, so kam es, dass der Reiseveranstalter TUI zu spät in das Dynamic Packaging einstieg, Verlust in der IT-Hoheit durch Verlagerun nach Großbritannien hinnehmen musste und schließlich zu einem Sparkurs gezwungen wurde.Umso erfreulicher ist es, diesen Blog zu lesen, der nicht als Einbahnstraße genutzt wird, sondern auch auf Fragen und Kommentare der User antwortet. Bravo!Es grüße Sie herzlichElke Greim LISA! Sprachreisen
  6. Mittwoch, 06. November 2013 um 14:05 Uhr TUI Bloggerin Stephie sagt: Antworten
    Liebe Frau Greim,herzlichen Dank für Ihre Nachricht. Wir freuen uns sehr über Ihr Lob! Unser Ziel ist es in der Tat, Lesern einen Mehrwert zu bieten mit spannenden und authentischen Blogbeiträgen. Aber auch der direkte Austausch mit unseren Kunden ist uns wichtig. Anregungen und Feedback wie von Ihnen sind besonders wertvoll. Schön, dass Ihnen unser Blog gefällt!Herzliche Grüße, TUI Bloggerin Stephie und das gesamte TUI.com Blog Team
  7. Donnerstag, 16. Januar 2014 um 18:18 Uhr Elke Greim - LISA! Sprachreisen sagt: Antworten
    Liebe Stephie, ich danke Ihnen herzlich für ihre Antwort und freue mich, dass Sie den direkten Austausch mit Kunden pflegen. Ich glaube, Sie haben gut verstanden, welche Chancen das Social Media, vorallem Goolge+ und Facebook bedeutet. Auch sehr schön ist die Google+ Funktion, ich habe ihren Artikel über meinen Google+ account (google.de/+ElkeGreim) geteilt. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend, Viele Grüße Elke Greim , LISA! Sprachreisen.

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