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Ursprüngliches Malaysia im Taman Negara: Das Dschungel-Erlebnis für Einsteiger

28.06.2016
TUI Bloggerin Meli
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Stadt, Land, Fluss, Wildnis-Urlaub. Erst Kuala Lumpur, dann Georgetown und jetzt in den Dschungel nach Kuala Tahan. TUI Mitarbeiterin Meli ist in Malaysia unterwegs und zeigt euch im 3. Teil ihrer Reise wie traumhaft die Flora und Fauna des Landes ist. Und da Schönheit so schwer zu beschreiben ist, bringt sie euch ganz viele tolle Fotos und Videos mit!

Selbst, wenn meine Zeit an einem neuen Ort noch so knapp ist, ich versuche immer beides unter einen Hut zu bekommen: Stadtleben, um das kulturelle Leben zu entdecken, aber auch Landschaft und Natur, weil es ursprüngliche Einblicke eines Landes zulässt. Auf unserer Malaysia-Reise konnten wir mit dem Besuch von ► Kuala Lumpur und ► Georgetown ersteres bereits von der Liste streichen.

Taman Negara

Ich mitten im Dschungel

Unser nächster Halt führte uns in den über 130 Millionen Jahre alten Primärwald im Zentrum der Halbinsel – dem Taman Negara – auch, wenn das bedeutet ein extremeres Klima auszuhalten, Insektenstiche hinzunehmen und mit sehr geringem Komfort zu leben. Auf der anderen Seite haben wir die Möglichkeit wilde Tiere zu sehen, echten Dschungel hautnah zu erleben, einen authentischen Einblick in das ländliche Leben der Bevölkerung zu bekommen und Ruhe – abgesehen von den faszinierenden Geräuschen des Dschungels – zu genießen. Hier scheint die Zeit wirklich ein wenig stehen zu bleiben.

So kommt ihr in den Dschungel

Die übliche Route führt mit dem Bus und in weniger als einer Stunde über Jerantut nach Kuala Tahan – das „Tor“ in den Dschungel. Ein Tipp von mir, den auch wir befolgten: Nehmt das Boot! Zwar kostet die Fahrt ein wenig mehr und es dauert circa 3 Stunden, um das Dorf zu erreichen. Doch an den Ufern des Wasserweges und je mehr ihr euch dem Dschungel nähert, gibt es allerhand zu entdecken. Außerdem: Wozu die Eile? Es ist schließlich Urlaub! Im Nachhinein betrachtet, hatten wir während dieser Bootsfahrt die schönsten Naturerlebnisse. Kuala Tahan kann man nämlich nicht wirklich als Geheimtipp bezeichnen und wer nicht weiter in den Taman Negara hineinwandert, wird auch nicht viele der scheuen Tiere zu Gesicht bekommen. An den Flussufern jedoch schauen einige Wasserbüffel, Wildschweine und Affen zum Trinken vorbei. Eine Belgierin berichtete uns sogar, dass sie einen kleinen Elefanten gesehen hat und das ist wirklich etwas Besonderes.

So kommt ihr mit dem Boot nach Kuala Tahan: Sobald ihr in Jerantut ankommt, werden euch die Tour Guides der lokalen Veranstalter ansprechen und euch die verschiedenen Wege anbieten. Ab Jerantut geht es dann mit dem Bus zum 15 Minuten entfernten Ableger in Kuala Tembeling. Dort startet das Boot nach Kuala Tahan, dem Sungai Tembeling flussaufwärts folgend.

In Südostasien günstig von A nach B kommen: Tipps, wie ihr euch in Thailand, Malaysia und Kambodscha mit Bus, Boot, Fähre und Taxi fortbewegen könnt, bekommt ihr hierGesichtet: Wasserbüffel am Fluss Sungai Tembeling

Affen dürfen hier natürlich nicht fehlen
Auf der Bootsfahrt entdeckt: Wasserbüffel

 

Ein Fischer am Fluss Sungai Tembeling

 

Der Canopy Walkway – eine heikle Angelegenheit

In Kuala Tahan angekommen, findet ihr die beliebten Floating Restaurants mit super leckerer Landesküche zu guten Preisen. Wer mag, kann hier direkt bei den Veranstaltern am Ufer kürzere Ausflüge oder professionell geführte, mehrtägige Touren buchen, die tiefer in den Dschungel hinein führen. Wir blieben in dem kleinen Ort nur ein paar Tage und nutzten die ersten kleinen Abstecher auf gefestigten und markierten Pfaden, um einen ersten Eindruck von ursprünglicher Flora und Fauna zu bekommen.

Zugegeben, wir waren sicherlich nicht die größten Abenteurer und sind ausschließlich den Strecken gefolgt, die bereits unzählige Touristen vor uns gegangen sind. Dennoch gab es viel zu entdecken und besonders der Canopy Walkway (Pfad in den Baumkronen) machte uns Spaß. In bis zu 45 Metern Höhe balanciert ihr hier durch die verschiedenen Stufen der Dschungelvegetation. Schaut euch am besten das untere Video an, dann könnt ihr bereits testen wie schwindelfrei ihr seid ;) Besonders fasziniert war ich von den lautstarken Geräuschen der kleinen Dschungelbewohner. Wem das Hören alleine jedoch nicht genügt und wer die fremden Wesen auch einmal zu Gesicht bekommen möchte, der besucht sie am besten bei Nacht und lässt sich die außergewöhnlichen Vögel und Insekten von den einheimischen Experten zeigen.

 

Nächster Halt: Langkawi

In Kuala Tahan könnt ihr übrigens noch andere, verschiedene Touren zu Fuß, mit dem Boot oder dem Jeep erleben. Auch Wildwasserrafting mit dem Schlauchboot oder ein interessanter Besuch in einem Dorf der Ureinwohner – der Orang Asli – gehören zu den möglichen Aktivitäten. Für uns ging es nach dem Dschungelbesuch weiter an die Küsten des Landes. Was auf dem Programm stand? Natürlich Baden und entspannen auf der schönen Insel Langkawi. Dazu mehr in meinem nächsten Beitrag!

Schlagworte:Malaysia

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