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Kultur

Unterwegs im Land der Trolle – Urlaub in Norwegen

16.02.2018
TUI Bloggerin Britt
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Kälte, Polarlichter, entspannte Menschen in Norwegerpullis und beeindruckende Natur mit Fjorden und viiieeel Wasser – das ist wohl das, was die meisten Menschen vor Augen haben, wenn sie an Norwegen denken. Auch unsere Kollegin Britt hat der Gedanke an eine Reise in dieses Land schon seit langer Zeit gereizt und letztes Jahr war es dann endlich soweit!

Seit meiner Kindheit bin ich ein großer Skandinavien-Fan. Schon mit 3 Monaten ging es für mich das erste Mal nach Schweden und ab da hieß es jedes Jahr mindestens ein Mal: Sachen packen und ab in den Norden! Was immer mitkam waren die Kajaks, Wanderschuhe und manchmal auch die Fahrräder.

Meine Familie hat immer Urlaub gemacht, den man wohl als „Aktivurlaub“ bezeichnen würde und das hat natürlich auch auf meine Schwester und mich abgefärbt. 30°C und Strand? Das ist nichts für uns!

Ein Abstecher ins wunderschöne Oslo darf beim Norwegenbesuch nicht fehlen

Ein Abstecher ins wunderschöne Oslo darf beim Norwegenbesuch nicht fehlen

Oslos Highlights entdecken

TUI Hoteltipp: BEST WESTERN KARL JOHANN

Wer Oslo besuchen möchte, kommt an diesem Hotel kaum vorbei. Das Best Western Karl Johann liegt direkt auf der Prachtstraße von Oslo und damit nur wenige Meter von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten entfernt. Die Architektur des 1899 erbauten Hotels ist ein besonderes Highlight.

Zum Hotel
Weitere Hotels in Oslo

Für unseren gemeinsamen Schwesternurlaub 2015 zog es uns auch in den Norden nach Helsinki und letztes Jahr stand dann Norwegen auf dem Plan. Erster gemeinsamer Stopp für uns war Oslo, die Hauptstadt Norwegens. Mit seinen knapp 635.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt des Landes. In der Groß-Oslo-Region lebt fast ein Drittel der gesamten Bevölkerung Norwegens. Allerdings ist die Stadt an sich gar nicht mit einer deutschen Großstadt zu vergleichen. Die Stimmung ist im Allgemeinen sehr entspannt, man findet überall in der Stadt lauter kleine Cafés, die zu einer Rast mit wirklich gutem Kaffee einladen. Danach springt man einfach in eine der vielen Straßenbahnen, die einen bequem ans Wasser bringen, wo man dann bei gutem Wetter die Füße im kühlen Nass erfrischen und die Seele baumeln lassen kann.

Oslo hat für jedermann bei gutem und bei schlechtem Wetter etwas zu bieten. Zentrale Anlaufstelle direkt am Hafen ist wohl die Oper, ein großer weißer, sehr beeindruckender Bau, von dessen Dach aus man einen tollen Blick über die Stadt und den Hafen hat. Neben ihr entsteht gerade das neue Munchmuseum, das Werke des norwegischen Künstlers ausstellt und 2020 eröffnet werden soll. Weiter geht’s bei schönem Wetter mit einem entspannten Bummel durch die größte Einkaufsstraße der Stadt, der Karl-Johanns-Gate, wo sich Shops bekannter Bekleidungsgeschäfte , aber auch tolle Second-Hand-Läden befinden, in denen es das eine oder andere Schnäppchen zu ergattern gibt.

Die Oper befindet sich direkt am Wasser

Die Oper befindet sich direkt am Wasser

Am Ende der prachtvollen Einkaufsstraße liegt, erhaben auf einer kleinen Anhöhe, das Königsschloss mit Schlossgarten. Wir haben das große Glück mitten in einen Marsch von Soldaten reinzugeraten und können verschiedene Marschformationen, die mit Musik untermalt werden, bestaunen. In der Nähe des Schlosses liegt das Kulturhistorische Museum, in der es Relikte verschiedenster Epochen, von der Antike bis zur Moderne, zu bestaunen gibt. Danach knurrt uns der Magen – Mittagszeit! Wir nutzen die Zeit und machen einen Abstecher zur Mathallen (Foodhall), in der es lauter norwegische und internationale Leckereien zum Probieren und Kaufen gibt. Natürlich ist als Abschluss auch noch ein hervorragender Espresso mit drin.

Schlossgarten in Oslo

Schlossgarten in Oslo

So viele Leckereien in der Foodhall

So viele Leckereien in der Foodhall

Ein Besuch im Wikingermuseum ist Pflicht!

Zur Geschichte Skandinaviens gehören natürlich auch die Wikinger dazu! Wir möchten gerne mehr darüber erfahren und so statten wir auch dem Wikingermuseum einen Besuch ab, welches eine kurze Busfahrt entfernt auf der Halbinsel Bygdøy liegt. Hier gibt es vier, teilweise noch sehr gut erhaltene, Holzschiffe zu bestaunen, nebst allerlei Krügen, Schlitten, Werkzeugen und anderen Dingen, die einst die Nordmänner im Alltag benutzten. Es ist ein strahlend schöner Tag und so nutzen wir die Mittagszeit und lassen es uns auf Bygdøy am Wasser gut gehen mit einem Sandwich und einer „Bulle“, einem Gebäck mit Zimt und Zucker.

Um den letzten Sonnenschein auszunutzen, folgt nach einer kurzweiligen Fahrt mit der Straßenbahn ein Besuch im Vigelandpark. Der einzigartige Vigeland Skulpturenpark ist das Lebenswerk des Bildhauers Gustav Vigeland (1869- 1943), mit mehr als 200 Skulpturen in Bronze, Granit und Schmiedeeisen, die den Zyklus des Lebens darstellen. Auf jeden Fall sehenswert! Wir lassen den Abend mit einem Besuch im Tacorestaurant ausklingen und sehen dem nächsten etwas wehmütig entgegen, da er unser letzter in Oslo sein wird.

Die Halbinsel Bygdøy

Die Halbinsel Bygdøy

Tag 2 in Oslo: Botanischer Garten und baden im Sørenga Sjøbad

Strahlender Sonnenschein begrüßt uns am Morgen und macht Lust auf die letzten Stunden, die wir in dieser wundervollen Stadt haben. Wir nutzen sie und schauen uns den Botanischen Garten an, der Teil der Universität Oslo und eine Oase mitten in der Stadt ist. Pflanzen aus aller Herren Länder, schön angelegte Ziergärten und gepflegte Gewächshäuser machen diesen Garten aus – ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Angesichts des fantastischen Wetters lassen wir den Tag mit einem Bad im Sørenga Sjøbad (Sørenga Seebad) ausklingen und holen uns eine braune Nase.

Von Oslo ins gemütliche Bergen

Gott sei Dank ist hier unsere kleine Norwegentour aber noch nicht zu Ende! Für uns geht es noch weiter an die Westküste des Landes und zwar nach Bergen. Wer ein wenig mehr Zeit hat als wir, dem empfehle ich auf jeden Fall, die Strecke, die sogenannte Bergensbahn, mit dem Zug zurückzulegen. Sie verläuft über die größte Hochebene Europas, die Hardangervidda, mit atemberaubenden Aussichten auf die Natur – laut Lonely Planet eine der schönsten Strecken überhaupt.

Leider sind bei uns die Zeit und das Budget etwas knapp und so entscheiden wir uns für die preiswertere und schnellere Variante per Flugzeug. Nach knackigen 50 Minuten sind wir auch schon da und es geht weiter in unsere Unterkunft im Herzen Bergens. Schon hier wird uns klar – Bergen ist klein und gemütlich!

Wer mit der Bergensbahn unterwegs ist, kann traumhafte Aussichten auf den Hardangervidda Nationalpark genießen

Wer mit der Bergensbahn unterwegs ist, kann traumhafte Aussichten auf den Hardangervidda Nationalpark genießen

Die bunte Altstadt Bergens

Die bunte Altstadt Bergens

Am nächsten Tag erwachen wir vom Rauschen des Regens draußen – Bergen macht gleich an unserem ersten Tag seinem Ruf alle Ehre als eine der regnerischsten Städte überhaupt. Wir lassen uns davon aber

Ein Elch in Bryggen

Ein Elch in Bryggen

nicht unterkriegen und besuchen die vier Kunstmuseen der Stadt, die man zu einem günstigen Preis besuchen kann. Den Rest des Tages lassen wir es uns angesichts des miesen Wetters in Cafés mit noch mehr gutem Kaffee, einigen Bulle und einer sensationell guten Fischsuppe gutgehen.

Der nächste Tag startet für uns ohne Regen und so nutzen wir die Zeit für einen Abstecher nach Bryggen, der ursprüngliche Altstadt Bergens. Hier gibt es die alten Holzhäuser der Stadt zu bestaunen, in denen heute Souvenirshops untergebracht sind, wo sich die Touristen mit Norwegerpullis, Rentierwurst und Fellhandschuhen eindecken können.

Gleich nebenan befindet sich die Festung Bergens, im Mittelalter Residenz zahlreicher norwegischer Könige sowie die Håkonshalle, eine prächtige Festhalle, die uns ein wenig an die große Halle aus Harry Potter erinnert und noch heute für Feierlichkeiten genutzt wird. In der Festung mit dem dazugehörigen Rosenkrantzturm kann man in einer Ausstellung die Geschichte der norwegischen Gesellschaft in vergangenen Zeiten erleben und dabei die verwinkelte Festung erkunden.

Goodbye Norwegen

Zum Abschluss des letzten Tages wollen wir hoch hinaus! Mit der Seilbahn geht es auf den 320m hohen Hausberg Bergens, den „Fløyen“, von wo man eine wundervolle Aussicht über ganz Bergen hat. Nach gefühlten 1000 geschossenen Panoramabildern ist es Zeit für den Rückweg. Wir machen uns für den Sonnenuntergang auf zum Nordnespark, einem Park an der Nordspitze Bergens mit einem wundervollen Blick aufs Wasser. Hier lassen wir den Tag gemütlich ausklingen und verabschieden uns gedanklich von Norwegen, denn am nächsten Tag geht es zurück in die Heimat.

Beste Aussicht auf Bergen

Beste Aussicht auf Bergen

Was ich das nächste Mal auf jeden Fall noch machen würde, ist eine Bootsfahrt durch die Fjorde, die wir leider zeitlich nicht mehr geschafft haben. Ein solcher Ausflug ist kein preiswertes Vergnügen, aber die Natur entschädigt für alles. Wer nach Norwegen fährt, muss insgesamt auf jeden Fall ein wenig mehr Budget einplanen. Gerade das Essen gehen und ein gelegentlicher Besuch einer Bar geht ganz schön ins Geld. Dafür erwarten einen Natur pur, freundliche Menschen, leckeres, frisches Essen und ein entspanntes Urlaubserlebnis – wer das sucht , ist in Norwegen auf jeden Fall richtig! Wir haben unseren Urlaub sehr genossen und freuen uns schon, bald wiederzukommen 🙂

Norwegen selbst entdecken:

Mit der Mein Schiff könnt ihr Norwegens Natur perfekt erkunden. Die Mein Schiff 5 bringt euch bspw. nach Südnorwegen, u.a. auch nach Oslo und Bergen.

Weitere Infos gibt es hier


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