TUI.com verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.

Ratgeber

Sollte ich am Freitag, den 13. in den Urlaub fliegen? – Mythen & Geschichten zum Unglückstag

13.06.2014
TUI Bloggerin Nadine
Alle Beiträge anzeigen

Glaubt ihr daran, dass Freitag, der 13. Unglück bringt und nehmt euch lieber den Tag frei, um im Bett zu bleiben? Oder setzt ihr euch wagemutig in den nächsten Urlaubsflieger? Zum heutigen Freitag, den 13. habe ich für euch einige interessante Fakten rund ums Reisen in Verbindung mit der Zahl 13 recherchiert.

Es ist wieder einmal soweit! Die Unglückszahl 13 ist erneut auf den Freitag gefallen. In diesem Jahr trifft es ausgerechnet den Sommer, die Jahreszeit, in der besonders viel in den Urlaub geflogen wird.

Freitag der 13. ist in vielen Ländern als Pechtag bekannt und eine Menge Abergläubige meiden an diesem Tag riskante Vorhaben, so auch das Fliegen.

Woher kommt aber dieser Aberglaube? – Ursprung des „Freitag 13.“

Die Angst vor dem Freitag dem 13. ist als offizielle Krankheit diagnostiziert und wird als Paraskavedekatriaphobie (!) bezeichnet. Der Begriff für diesen Unglückstag stammt aus dem Griechischen und setzt sich folgendermaßen zusammen:

Paraskeve = Freitag
Dekatria = 13

Menschen, die unter der Krankheit Paraskavedekatriaphobie leiden, haben solche Angst, dass sie an diesem Unglückstag kaum einen Fuß vor die Haustür setzen. Um etwaigen Risiken aus dem Weg zu gehen, meiden sie vor allem Verkehrsmittel wie Flugzeuge, Autos oder auch Schiffe.

Wie aber kam die Zahl 13 zu diesem Unglück?

Blicken wir dazu weit in die Vergangenheit zurück, dann lässt sich die Ursache leicht feststellen. Zurückführen ist das Phänomen der Zahl 13 auf das letzten Abendmahl, bei dem die 13 Apostel versammelt waren und der letzte, also die Nummer 13, der Verräter von Judas Ischariot gewesen ist. Seitdem ist die Ziffernfolge 13 verflucht.

Wie reagiert die Reisebranche auf die Unglückszahl 13?

Hotelzimmer Schilder

Schon mal im Hotelzimmer Nummer 13 übernachtet?

Viele Airlines verzichten z.B. in ihren Flugzeugen bewusst auf die Sitzreihe 13. Sie wird schlichtweg ausgelassen, um der Gefahr zu entgehen, diesen Sitzplatz an einen abergläubigen Fluggast zu vergeben.

Auch große Hotelketten wie z.B. Hilton überspringen bei der Nummerierung ihrer Hotelzimmer die Zahl 13. Sogar ganze Stockwerke werden mal so eben ausradiert, um die Angst der Gäste zu bändigen.

Die Kreuzfahrtbranche richtet sich ebenfalls nach dem Wohlbefinden der Passagiere. Auf vielen Kreuzfahrtschiffen existieren keine Decks mit der Zahl 13. So auch bei Mein Schiff 1, 2 und 3 von TUI Cruises – hier sucht ihr Deck 13 vergeblich.

Der Aberglaube zieht sich sogar hin bis zu Flughäfen. Der Ronald Reagon Washington National Airport beispielsweise weist im Terminal B kein Gate 13 auf. Ebenfalls interessant ist der Fall von Brussels Airlines und deren Umgang mit der Unglückszahl 13. Das ursprüngliche Logo der Fluggesellschaft bestand aus dem Buchstaben „b“, das sich aus 13 kleinen Punkten zusammensetzt. Empörte Kunden versandten daraufhin unzählige E-Mails an die Airline und brachten ihr Entsetzen über die Anordnung der Punkte zum Ausdruck. Im Gegenzug beschloss Brussels Airlines, das Logo auf 14 Punkte zu erweitern.

Beachtlich, welche Auswirkungen Aberglaube haben kann, oder? Im Übrigen gibt es bei unseren Maschinen der TUIFLY die Sitzreihe 13. Falls ihr also heute fliegt, wünscht euch doch beim Check-In einen Platz in dieser Reihe ;)

In diesem Sinne wünsche ich Euch Hals- und Beinbruch! – Und aufgepasst beim Überqueren der nächsten Straßenseite!

Schlagworte:Fliegen

Wir freuen uns über Kommentare!

Sicherheitscode

Dieses Blog nutzt Gravatare. Besorg dir ganz einfach einen eigenen Gravatar.
Achtung: Dein Kommentar wird vor der Freischaltung manuell geprüft.