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Kultur

Rom in 81.696 Schritten: Durch die ewige Stadt zum Strand

28.09.2015
TUI Bloggerin Nadine
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Nadine ist eigentlich kein großer Fan von Städtetrips. Schließlich lebt sie in Berlin – was soll da noch kommen? Doch dann findet sie sich plötzlich in Rom wieder und weiß gar nicht, wie ihr geschieht.

35.418 Schritte sagt der Hase auf meinem Smartphone Display und wackelt dabei freudig mit seinem Köpfchen. Fünfunddreißigtausend Schritte, das entsprechen laut eben diesem schlauen Gerät knapp 25 Kilometer. An einem Tag! So viel kam es mir gar nicht vor. Wie auch? Hier, in der ewigen Stadt, die eigentlich nie so wirklich auf meiner Bucket List stand, fällt man ja praktisch von einem Highlight zum anderen. Aber mal von vorn…

Statue Musei Capitolini

Statue am Musei Capitolini

Rom klingt für mich nach kaputten Steinen. Nach antikem Flair und angestaubten Gassen. Nach Schulausflügen des Lateinkurses mit geschichtlichem Hintergrund. Ich hatte Französisch und durfte Paris erkunden – schon damals empfand ich das als die bessere Wahl. Anfang Sommer, als das Wetter in Deutschland noch nicht so richtig fahrt aufnahm, berichtete mein Kollege mit einem breiten Grinsen von seinem Ausflug an den Strand in Rom. Bitte was, in Rom gibt’s Strand? Und plötzlich war es da – das Ziel, welches nie eines war: Ich wollte nach Rom!

Rom hat man in einem Tag durch? Nix da!

Inzwischen war es wärmer geworden in Berlin, aber die Rom Reise war gebucht. Immerhin kann ich ja in Rom an den Strand gehen, dachte ich mir. Vom Flughafen Fiumicino aus ging es mit einem der privaten Busanbieter Richtung Innenstadt, Hauptbahnhof. Am frühen Nachmittag bin ich im Hotel angekommen. Zeit genug also, um die erste Erkundungstour zu starten. Bei 40 Grad im Schatten geht es auf Richtung Kolosseum. Zu Fuß natürlich, da sieht man ja mehr.

Kolosseum Rom

Das Kolosseum

Ganz Rom scheint ein antiker Spielplatz zu sein. An jeder Ecke stehen Artefakte vergangener Zeiten. Ich weiß nicht, was da alles herumsteht, wo ich mich befinde – ist das schon das berühmte Forum Romanum? – aber das ist mir gerade auch herzlich egal. Ich lasse mich treiben und bereue bald, keine Mütze mitgenommen zu haben.

Forum Romanum

Forum Romanum

Hier und da bleibe ich stehen, um Fotos zu machen. Rom bietet wirklich so ziemlich alles, was man für das perfekte Selfie braucht. Das haben wohl auch die anderen Touristen erkannt, die den unzählig umherwuselnden Straßenhändlern die Selfie-Sticks und Power Banks aus den Händen reißen.

Forum Romanum Forum Romanum

Am Forum Romanum steht ein Truck bereit, um den unvorsichtigen Touristen auszuhelfen, die mit zu wenig Wasser den Tag in Rom verbringen und am Rande der Dehydrierung von Monument zu Monument schlurfen. Ich habe zwar noch Wasser, aber die Erfrischungspause im Schatten kommt auch mir gelegen. Genug entspannt – weiter geht’s zum Fontana di Trevi.

Forum Romanum Forum Romanum

Plötzlich befinde ich mich inmitten einer Menschentraube. Nur zu sehen gibt es nix. Der Brunnen führt kein Wasser. Für mich nicht mal ein Bild wert. Ich hab ja auch keinen Selfie-Stick. Langsam wird es Abend in Rom. Ich trete den Heimweg an. Gesehen hab ich wahrlich noch nicht alles, soviel steht fest. Rom an einem Tag halte ich für ein Gerücht! Als ich im Hotel ankomme, lacht der Hase und zeigt mir stolz 19.218 Schritte für heute. Müde falle ich ins Bett.

Rom am Strand

Der Wetterbericht für den nächsten Tag zeigt wieder Richtung 40 Grad Marke. Bevor für die nächsten Tage Abkühlung durch Regen versprochen wird, will ich den Strand sehen. Also geht es mit der Bahn nach Lido di Ostia. Die Zugfahrt klappt ganz gut, auch dass ich in Lido Centro aussteigen muss, weil da nämlich der Strand ist, habe ich mir gemerkt.

Ostia Roma Schild

Willkommen in Ostia

Dann lassen mich meine Navigationskünste jedoch scheinbar im Stich. Nach vielen, vielen Schritten, die dem Hasen bestimmt wieder ein breites Grinsen entlocken, komme ich zwar zum Strand, aber irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt. Ein Beach Club reiht sich an den anderen, hier möchte man wohl unter sich sein. So leicht lasse ich mich jedoch nicht unterkriegen und laufe unter der sengenden Hitze Italiens weiter. Als ich schließlich eine Art öffentlichen Strand entdecke, bin ich doch etwas enttäuscht. Dicht an dicht reihen sich die Römer, die scheinbar alle die Idee hatten, diesen sonnigen Sonntag am Strand zu verbringen. Bei einem kühlen Getränk in der Strandbar beschließe ich, doch wieder zurück zu fahren und weiter durch die Stadt zu schlendern.

Rom Strand Ostia

In einer Strandbar in Rom / Ostia

Wohin mich die nächsten tausend Schritte führen? Bald geht’s weiter…

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