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Aktiv

Natur, Wandern, Kultur: So schön ist das Elbsandsteingebirge

16.11.2016
TUI Bloggerin Lydia
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Wandern ist in! Noch vor einigen Jahren waren es die Senioren, die sich in Scharen auf Deutschlands Wanderwegen tummelten. Mittlerweile lieben es Jung und Alt gleichermaßen Deutschlands Naturpfade zu erobern. Statt mit Stock und Hut, heute natürlich mit Gore Tex®Stiefeln, Softshelljacken und GPS-Tracker. Welche Wanderwege sich im Elbsandsteingebirge lohnen, erfährst du hier.

Um Wandern zu gehen, muss man nicht weit verreisen, denn tolle Landschaften liegen quasi vor der Haustür. Eine davon ist das Elbsandsteingebirge – ein echtes Paradies für Naturfans, Wanderfreunde und Aktivurlauber. Viel Spaß bei meinem Erfahrungsbericht über das Elbsandsteingebirge zwischen Natur, Wandern und Kultur.

So schön ist es in der Natur!

Weiter Blick vom Lilienstein aus

Lilienstein, der Balkon des Elbsandsteingebirges

Lilienstein

Schon seit ich in der Schule über Casper David Friedrichs Landschaftsgemälde philosophiert habe, wollte ich die phantastische Natur des Elbsandsteingebirges einmal selbst erkunden. Die bizarren Felsen, die weiten Ausblicke und die tiefen Abgründe, die schon viele Künstler zu Gemälden und Schriften inspirierten. Gedacht, getan: Nur rund 12 Jahre später geht’s für mich ins Elbsandsteingebirge.

Unser Wandertag beginnt mit der Eroberung des Liliensteins, einem der markantesten Felsen der Sächsischen Schweiz. Bereits am Startpunkt in Königsstein erblicken meine Wanderbegleitung und ich den schönen, grünbewachsenen Tafelberg. Sein 415 Meter hohes Plateau liegt im leichten Nebel. Mit der Fähre setzen wir über und erklimmen einige Stufen, bevor wir über die alte Südroute von 1708 unsere Wanderung starten.

Schönste Natur auf Lilienstein

Wir schreiten den Weg entlang, zu unserer Rechten befindet sich der Wald, zu unserer Linken sehen wir nichts als satte Feldern. Der frische Duft nach Holz, Gras und Wasser umhüllt die stille Landschaft. Die Natur lässt sich hier perfekt in Ruhe und mit allen Sinnen genießen. Der Pfad führt uns durch das Dickicht, mal steil, mal flach hinauf. Nun immer mit dabei: Die weite Aussicht auf das Tal mit seinen Felsen und Baumwipfeln sowie die Elbe, die den Lilienstein von drei Seiten her umfließt.

Oben auf dem Plateau angekommen, stärken wir uns mit einem kleinen Snack in dem gut besuchten Bergimbiss. Die tolle, weite Aussicht lenkt mich aber ganz vom Essen ab. Nach einer kurzen Pause reiße ich mich schweren Herzens von dem Ausblick los, bevor wir den Rückweg antreten.

Meine Tipps: Wir haben rund 1,5 Stunden für den Auf- und Abstieg gebraucht, exklusive natürlich der Pausen, in denen ich mir viel Zeit für die tolle Aussicht genommen habe. Die Wanderung  ist auf jeden Fall für jedes Trainingslevel geeignet.

Burg Hohenstein: Reise in die Vergangenheit

Burg Hohenstein

„Ich schließe ihnen auf!“, sagt der Schlosswächter zu mir und klimpert mit seinem eisernen Schlüsselbund. Welch eine Ehre, dass nun extra für uns (wir waren wohl etwas früh dran) das Burgtor durch den Wächter höchstpersönlich geöffnet wird. Ich fühle mich in die historischen Anfänge der Burg Hohenstein aus dem 11. Jahrhundert zurückversetzt. Und so beginnt unser zweiter Tag, in dem wir uns zwar mehr dem Sightseeing als dem Wandern widmen, am Ende des Tages aber doch reichlich Kilometer zurückgelegt haben. Die Burg eröffnet uns durch ihre exponierte Lage über dem Polenztal und der Stadt Hohenstein, unmittelbar am Nationalpark und wieder mit wunderschönen Ausblicken auf die Landschaft des Elbsandsteingebirges. Im Kontrast dazu wirkt der gruselige Kerker der Burg noch enger und bedrohlicher.

Frei und weit!

Aussicht von der Burg

Die Burg Hohenstein, Kerker

Die dunkle Vergangenheit der Burg Hohenstein

Überhaupt mag man es kaum glauben, dass diese Burg inmitten dieser Traumlandschaft eine solch dunkle Vergangenheit besitzt… Zur Aufmunterung schnell ein Blick aus einem der Burgfenster geworfen: Diese Aussicht! So frei und weit – ich kann wieder aufatmen. Das Naturkundemuseum, der Botanische Garten, die Waffenkammer und das Bärengehege sorgen dafür, dass der Vormittag viel zu schnell vorbei geht und wir ordentlich Kilometer zurücklegen!

Mein Tipp: Als Stärkung lohnt sich der Besuch des Riesenwindbeutel-Café am Fuß der Burg (Hohenstein 43). Hier ist der Name Programm!

TUI Hoteltipp: Parkhotel in Bad Schandau

In diesem schicken 4,5*-Hotel seid ihr mitten im Herzen des Nationalparks Sächsische Schweiz im Kurort Bad Schandau bestens aufgehoben. Das traditionsreiche Haus sorgt mit eleganten Zimmern mit Blick auf die Elbe, dem großzügigen Park, dem Wellnessbereich und vielem mehr für beste Entspannung nach einem aktiven Naturtag! ► Alles zum Hotel erfahrt ihr hier

Die Bastei – im Angesicht der Tiefe

Bastei

Für den Nachmittag wollten wir uns die berühmte und alte (die erste Erwähnung fand bereits im Jahre 1289 statt) Felsformation Bastei angucken. Sie liegt am rechten Ufer der Elbe, zwischen dem Kurort Rathen und der Stadt Wehlen. Ursprünglich gehörte die Bastei zur Außenverteidigung der Felsenburg Neurathen. Die ehemals hölzerne Basteibrücke, die bei früheren Feindesangriffen durch die Besitzer zum Schutz selbst zerstört wurde, existiert so nicht mehr. Sie wurde 1851 aus Stein neu erbaut. Auch wenn es schade ist, dass die Brücke nicht mehr originalgetreu erhalten ist, die Steinbrücke fühlt sich doch etwas sicherer an und ich genieße jeden Schritt der 76 Meter langen Brücke.

Nachdem wir noch ein wenig auf verschlungenen Wegen und über zahlreiche Felsen gekraxelt sind, lassen wir die zwei schönen Tage in der anliegenden Berggaststätte Panorama ausklingen. Hier genießen wir leckeren Wein aus der Region – ich suche immer noch nach dieser schmackhafte Sorte – natürlich inklusive super Ausblick!

Ausblick von der Bastei

Natur am Lilienstein

Passt, wackelt und hat Luft!

Blick ins wunderschöne Elbsandsteingebirge

Blick ins wunderschöne Elbsandsteingebirge

Zu Kunstwerken inspiriert: Die Bastei und der Malerweg in der Sächsischen Schweiz

Die wunderschöne Natur des Elbsandsteingebirges

Blumenpracht in der Sächsischen Schweiz

Zur Info: In der Bastei malte Caspar David Friedrichs höchst inspiriert sein Werk „Felsenpartie im Elbsandsteingebirge“ Wo wir gerade wieder bei den Künstlern sind, ich verspreche euch: Egal wo ihr in der Sächsischen Schweiz unterwegs seid, ihr fühlt euch, umgeben von den steilen Felsen und den weiten Blicken in die Natur, überall inspiriert!

TUI Blogtipp: Noch mehr Infos über tolle Wanderwege in Deutschland, findet ihr in Nicoles Artikel ► Die schönsten Wanderwege Deutschlands

Wer sich noch intensiver auf die Spuren der Künstler begeben möchte, der kann sich auf dem 112 Kilometer langen Malerweg in der Sächsischen Schweiz austoben, einem der beliebtesten und schönsten Wanderwege Deutschlands. Die Wanderung des Malerwegs geht über acht Etappen vom Liebethaler Grund bis zum Prebischtor und steht auf jeden Fall noch auf meiner Wander-To-Do-Liste. Und diesmal hoffentlich nicht erst wieder in 12 Jahren.

Schnecke auf Wanderschaft

Jeder bahnt sich seinen Weg

  1. Donnerstag, 17. November 2016 um 16:36 Uhr HappyHiker sagt: Antworten
    Das Elbsandsteingebirge ist wirklich eine schöne Ecke - wir sind im Oktober 2016 auf dem gesamten Malerweg durch die sächsische Schweiz gelaufen. Unseren Bericht - Etappe für Etappe - findet Ihr hier: [Link entfernt]
  2. Dienstag, 06. Dezember 2016 um 10:00 Uhr TUI Bloggerin Lydia sagt: Antworten
    Hallo HappyHiker,danke für deinen Kommentar. Da die Etappe ja auch noch auf meiner To Do-Liste steht, kann ich bei dir super schmöckern! Viele Grüße Lydia

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