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Mit dem Wohnmobil quer durch Down Under – ich komme wieder!

09.04.2014

Wow, wo ist nur die Zeit geblieben? Wie im Flug sind unsere fünf Wochen im Süden von Australien vergangen. Eins steht für mich nach diesem Traumtrip per Camper fest: Wir kommen wieder!

TUI Camper

Jippie, was für ein klasse Camper – fast 5000 Kilometer fuhren wir ohne Panne und das Auto gab uns ein Gefühl von großer Freiheit!

Australienkarte

Mit dem Camper von Sydney nach Adelaide. Die roten Markierungspunkte auf der Karte sind meine fünf Highlights – mehr darüber lest Ihr im Text!

Fast 5000 Kilometer liegen hinter uns und wir haben doch nur einen klitzekleinen Teil von diesem riesigen Land und Kontinent gesehen, 22-mal größer als Deutschland.

Die Selbstfahrer-Tour mit dem komfortablen Camper, der nur wenige Kilometer auf dem Buckel hatte, begann in Sydney und endete in Adelaide. Um ein bisschen mehr über Land und Leute zu erfahren haben wir ab und zu die Küstenstraße (A 1, Princes Highway) verlassen und sind in die Nationalparks ins Hinterland gefahren.

Und das sind meine fünf Highlights (siehe Markierungspunkte auf der Karte), die ich jedem ans Herz legen möchte, der diese Strecke fährt. Eine tolle Tour für Australien-Einsteiger!

Snowy Mountains: Auch bei Ski-Fans ist Aussie-Land angesagt

Jetzt ist Sommerpause in den Skigebieten der Snowy Mountains in Australien: Doch schon ab Juli wieder bis November schnallen sich die Aussies dort die Bretter an

Jetzt ist Sommerpause in den Skigebieten der Snowy Mountains in Australien: Doch schon ab Juli wieder bis November schnallen sich die Aussies dort die Bretter an

Wer in Bega den Princes Highway verlässt, erreicht nach rund 120 Kilometern Cooma, den südlichsten Wintersportort der Snowy Mountains. Australiens alpine Region mit dem höchsten Berg (2228 Meter) des Landes liegt im Kosciuszko Nationalpark. Besonders beeindruckt haben mich die weiten Schnee-Eukalyptus-Wälder (Snow Gums), und dass uns kilometerweit kein Mensch begegnete. Übrigens: Wer Lust hat den Winter in Australien zu erleben – zwischen Juli und November ist „Brettl-Saison“. Ich staune nicht schlecht über Hotels, die Arosa und Alpenschlösschen heißen, und die Werbeschilder, die auf Ski- und Snowboard-Ausrüster hinweisen.

Mein Top-Tipp: In Jindabyne (930 Meter hoch), das größte Wintersportzentrum Australiens, beginnt der Alpine Way. Die Panoramastraße der Schneeberge lohnt sich wegen der weiten Blicke!

Wilsons Promontory National Park: Papageien im Dschungel

Granitfelsen, abenteuerliche Sumpflandschaften, einsame Strände, subtropische Regenwälder, meterhohe Baumfarne und dichtes Buschland. Der Wilsons Promontory Nationalpark, kurz The Prom genannt, befindet sich auf einer Halbinsel 160 Kilometer südöstlich von Melbourne und ist Lebensraum für bunte Papageien, Kängurus, Emus und Koalas. Und weil es unzählige Wildnis-Wanderwege gibt haben wir entschieden, mindestens zwei Tage zu bleiben. Eine befestigte Straße vom Eingang des Parks führt bis zum Campingplatz Tidal River, 4 whells-Fahrzeuge sind nicht nötig. Da der Nationalpark auch bei den Einheimischen zu den beliebten Reisezielen gehört, ist es besser den Stellplatz im Caravanpark vorher zu reservieren.

Australien Felsen Wilsons Promontory

Warum nicht eine ruhige Kugel schieben! XXL-Granitsteine sind im Wilsons Promontory Nationalpark keine Seltenheit

TUI Camper-Tipp

Ihr wollt auch die Highlights Australiens erkunden? Mit dem TUI Camper könnt ihr eure Tour individuell und flexibel gestalten.

Weitere Information und Angebote unter TUICamper.com

Phillip Island: Hallo, Zwergpinguine!

Die Insel ist beliebt bei Einheimischen und Touristen. Und so ist es auch an diesem Freitag. Auf der Brücke, die von San Remo (Festland) nach Newhaven (Insel) führt, herrscht stop-and-go. Größter Besuchermagnet von Phillip Island ist die Show der Zwergpinguine am Summerland Beach. Nach Einbruch der Dunkelheit kommen die Vögel aus dem Wasser zu ihren Brutkolonien in den Dünen und watscheln an den Schaulustigen vorbei.

Mein Top-Tipp: Besser an einem Wochentag die Insel besuchen. Sehenswert ist auch das Blowhole an der Südwestspitze. Durch einen Spalt in der felsigen Küste wird Meerwasser wie bei einem Geysir in die Luft gespritzt.

Cape Otway: Kuscheln mit Koalas

Von der Great Ocean Road, der 243 Kilometer langen Küstenstraße, die in Torquay beginnt nehmen wir den Abzweiger Richtung Cape Otway. Sehenswürdigkeiten am Kap sind der älteste Leuchtturm (von 1848) des australischen Kontinents, die zerklüfte Felsküste und die sprudelnden Wasserfälle. Mein größtes Erlebnis jedoch sind die pummeligen Koalas, die in den Eukalyptusbäumen sitzen, schlafen und bis zu einem Kilogramm frische Blätter täglich fressen. Schon der Anblick ist zum Knuddeln… „Camping unter Koalas“ lautet das Motto im Bimbipark. Näher dran geht nicht!

Kaola Australien Cape Otway

Auf der Straße, die zum Cape Otway in Australien führt, sitzen putzige Koalas in den Eukalyptusbäumen – und die Besucher fotografieren um die Wette

Twelve Apostles: 60 Meter hohe Felsen

Strand 12 Apostel Australien

Fast 60 Meter hoch sind die Twelve Apostles, die Kalksteinsteinfelsen an der Great Ocean Road
Fotos und Karte: Persian/BAW

Die nächste Attraktion an der Great Ocean Road sind die Twelve Apostles. Ein Muss auf der Strecke! Mehr als sieben Millionen Reisende fahren jährlich auf der bekannten „Scenic Road“ durch den Bundesstaat Victoria und halten hier zum Fotostopp. Auf der Besucherterrasse mit Blick auf die fast 60 Meter hohen Kalksteinfelsen ist viel los. Jeder zweite streckt die Hand in die Luft. Klick, klick, ununterbrochen werden „selfies“ mit den 12 Aposteln im Hintergrund geknipst. Zeit zum Abschied nehmen, denn es gibt noch so viel zu sehen. Australien sieht mich wieder!


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