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Mal schrill, mal leise; mal Fische, mal Affen: Abenteuer Thailand

04.01.2016
TUI Blogger Ingo
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In Thailand gibt es eine Stadt, in der Affen Motorrad fahren und Touristen beklauen. Glaubt ihr nicht? Dann passt mal auf!

Exotisches Essen, weiße Strände, türkisblaues Meer und das alles zu einem erschwinglichen Preis…all das bringen Urlauber heutzutage mit Thailand in Verbindung. Nicht nur deswegen ist der südostasiatische Staat in den letzten Jahren mehr und mehr in das Visier der breiten Urlauber-Masse gerückt. Auch mich und meine kleine kleine Reisegruppe, bestehend aus meinem Bruder sowie zwei Freundinnen, führt mein Asien-Trip in den Königsstaat. Unser Plan ist es, eine Woche lang die thailändische Kultur und Natur nördlich der Hauptstadt Bangkok zu erkunden und dann eine weitere Woche Sonne an den vielen Traumstränden im Süden zu tanken.

Ayutthaya - Wat Mahathat

Ingo und der mysteriöser Buddhakopf in einem Wurzeldickicht des Wat Mahathat

Ayutthay: Leise Tönen in den schönsten Tempeln des Landes

Vom pulsierenden Bangkok aus nehmen wir den Zug in das zwei Stunden nördlich gelegene Ayutthaya, die alte Kaiserstadt Thailands. Ayutthaya liegt ganz idyllisch inmitten eines Netzes aus Flüssen und Kanälen und ist übersät von alten, bedeutenden Ruinen und Tempeln, in denen der Buddhismus noch immer aktiv betrieben wird. Wir mieten uns gleich unseren Tuk-Tuk-Fahrer für einen ganzen Tag an und fahren so viele Tempel ab, wie nur möglich…und das in der erbarmungslosen Hitze und ohne das es viel Schatten zum Ausruhen gibt.

Doch die Anstrengung soll sich lohnen! Die Tempel sind einfach atemberaubend und sehen, auch wenn einige vielleicht etwas anders behaupten mögen, immer unterschiedlich aus. So wird es nie langweilig. Wie es der Zufall so will, fällt unser Besuch auch gerade in die Festivitäten zum chinesischen Neujahr, das fast überall in Ost- und Südostasien eine Woche lang groß gefeiert wird. Zu diesem Anlass wurde hier eine ganze Straße komplett abgesperrt und ein großer Markt mit Essens-, Spiel- und Verkaufsständen sowie Bühnen für Unterhaltungsprogramme aufgebaut. So probieren wir uns einmal quer durch den Markt und sehen uns dann zahlreiche traditionelle thailändische und mongolische Tanzperformances an.

Lopburi: Die Affen sind los in der Affenstadt

Affen Lopburi

Immer auf der Lauer um ahnungslosen Touristen lose Gegenstände aus der Tasche zu ziehen.

Am folgenden Tag unternehmen wir einen Tagesausflug in das noch einmal eine Stunde im Norden gelegene Lopburi. Die kleine Provinzstadt gehört eigentlich nicht zu den Orten, die vom Tourismus groß beachtet werden, da es bis auf drei kleinere Tempel-Ruinen nichts Sehenswertes zu bieten hat. Das wollten die cleveren Tourismusmanager der Stadt wohl ändern und überlegten sich einen Plan. ‚Was zieht Touristen neben Tempeln denn sonst noch nach Thailand?‘ Richtig! Strände und Affen! Da aber Lopburi gute 150 km vom Meer entfernt liegt und so Strände als Option rausfallen, setzten die Planer ein paar Affen in den Ruinen aus.

Super Idee…hätte man die Aktion zu Ende gedacht. Denn ohne natürliche Feinde pflanzte sich die Affenbande schneller fort, als den Bewohnern der Kleinstadt lieb war und nun wird die gesamte Stadt von Affen bevölkert. Diese sind nun Fluch und Segen zugleich. Denn einerseits zerstören sie Stromleitungen, beschädigen Autos und klauen, was nicht niet- und nagelfest ist, doch auf der anderen Seite kommen nun auch die schaulustigen Touristen zum Affenglotzen…so auch wir. Und wirklich, in den Ruinen und Straßen rennen, klettern, springen die Affen die Fassaden hoch und versuchen, den Touristen lose Gegenstände aus der Tasche zu ziehen. Das ist definitiv mal etwas, was man nirgends sonst zu Gesicht bekommt.

TUI Hoteltipp: Von Bangkok aus braucht ihr ungefähr 2 Stunden bis in die Affenstadt Lopburi. In Bangkok selbst gibt es zahlreiche Hotels mit hohen Standards, z.B. das Millennium Hilton Bangkok, welches mit seiner spektakulären Architektur ein echter Hingucker ist. ► Hotelinfos & RatenWeitere Hotels in Bangkok

Affen Lopburi

Hindernisse im Straßenverkehr – Die Affenbande bringt so schnell nichts aus der Ruhe.

Affen Lopburi

Im Gegenteil – Einige Exemplar würden gerne aktiv ins Verkehrsgeschehen mit eingreifen.

Kanchanaburi: Fish Doctor im Erawan National Park

Doch weiter geht’s! Diesmal in Richtung Westen nach Kanchanaburi. Die idyllisch zwischen Fluss und Bergen gelegene Stadt dürfte einigen aus dem Film-Klassiker „Die Brücke am Kwai“ bekannt sein, die hier noch immer steht. Die Stadt bietet zwar auch ein paar schöne Tempel mit tollen Panoramablicken über die umliegende Landschaft, doch wir sind aus einem anderen Grund hier hergekommen: dem Erawan National Park. In diesem liegt nämlich der gleichnamige Wasserfall, der sich auf einer Strecke von 1,5 km über sieben große und eine unzählige Anzahl kleinerer Stufen einen Berg hinunter stürzt.

Das Spannende dabei ist aber, dass man sich den Wasserfall nicht nur angucken kann, sondern auch darin baden darf. Bei der anhaltenden erbarmungslosen Hitze in Zentral-Thailand lassen wir uns das natürlich nicht zweimal sagen und wagen den Sprung ins kühle Nass. Stundenlang klettern wir die sieben Stufen hoch und runter, baden inmitten der üppigen Vegetation und lassen uns unsere geschundenen Füße massieren.

Wieso Füße massieren lassen? Leicht erklärt: Im Flusslauf wimmelt es nur so von diesen kleinen lustigen Fischchen, die einen alles Überschüssige von den Füßen knabbern und so lassen wir uns, nachdem wir den anfänglichen Schreck überwunden haben, einfach stundenlang im Wasser treiben, während die Fische eifrig ihrer Arbeit nachgehen. Tiefenentspannt und mit samtweichen Füßen und Händen nehmen wir am folgenden Tag den Bus in Richtung Süden und sind schon in voller Vorfreude auf die paradiesischen Strände, die wir bisher nur von Fotos kennen.

  1. Donnerstag, 07. Januar 2016 um 11:49 Uhr Sabrina sagt: Antworten
    Cooler Artikel. Einiges davon kommt mir auch sehr bekannt vor! Vor allem die Affenstadt. Und die Affen klauen nicht nur sondern beißen den Touristen auch in den Hintern! Sehr lustig (wenn man nicht selber betroffen ist)! :-)
  2. Donnerstag, 07. Januar 2016 um 15:19 Uhr TUI Blogger Ingo sagt: Antworten
    Hallo Sabrina. Vielen Dank für dein Lob! Vom Affen wurde ich zum Glück nicht gebissen, auch wenn es einige Male sehr knapp war. ;) Allerdings musste mein Kamera-Verschluss dran glauben. Thailand ist halt immer wieder für ein Abenteuer gut!

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