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Unterwegs mit...

Making Of TUI Spot – Die Gelegenheit ist günstig

15.06.2015
TUI Blogger Stephan
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„Die Gelegenheit ist günstig.“ Das war also die Kernaussage, wie es in Marketingsprache heißt. Gut dachten wir uns, dann produzieren wir doch mal eben kurz einen entsprechenden Spot hierfür. Aber wie genau sollte der aussehen?

Wir waren gerade in der Türkei, um neue Folgen für unser Format HOTSPOT – Das TUI Reisemagazin zu drehen, als der Auftrag kam. „Klar, wenn wir schon mal da sind, kriegen wir hin“, war meine Antwort. „Wir bleiben einfach einen Tag länger und überlegen uns was.“ Was ich in jedem Fall daraus gelernt habe: Beim nächsten Mal bespreche ich das vorher mit dem Team. Die Reaktionen waren nämlich nicht ganz so, wie ich sie erwartet habe. Klar, nach 6 Drehtagen für HOTSPOT war die Luft schon ein wenig raus und die Stimmung entsprechend. Aber Profis haben ja immer eine Lösung parat und lassen sich nichts anmerken. Eine Nacht und zahlreiche Koffein- und Energy Drinks später war das Storyboard fertig.

Making Of TUI Spot

Eine bekannte Filmszene sollte Vorlage für unseren Spot werden. Also machten wir uns auf den Weg und suchten die passende Location. Glücklicherweise war die schnell gefunden: Unser Hotel RIU Kaya Palazzo hatte genau das, was wir gesucht haben. Also kurze Wege. Das machte alles deutlich einfacher und die Stimmung stieg. Am nächsten Morgen ging es dann auch schon los. 05:30 Drehbeginn, denn da ist das Licht so schön. „Toll“, dachte ich mir und war gar nicht mehr so glücklich über meine spontane Zusage.

Als erstes sollte die Wasserszene gedreht werden. Ich hatte dabei die wichtigste Aufgabe, für das perfekte Funkeln auf der Wasseroberfläche zu sorgen. Gut, Aufheller geschnappt (ein goldener Spiegel, der das Sonnenlicht reflektiert) und bis zur Hüfte ins Wasser. „Gibt schlimmere Aufgaben“, dachte ich mir. Glücklicherweise war unsere Darstellerin ein absoluter Profi, es dauerte nur knapp 2 Stunden, dann war die Szene im Kasten. Die erste von insgesamt sechs.

 

Um kurz vor 8 Uhr ging es dann mit unserem Bond Double Sebastian Deyle an der Bar weiter. Das Einrichten des Sets war schnell erledigt, dank der fleißigen Helfer konnten wir schnell weiter machen. Hier waren wir dann auch für den Rest des Tages und drehten und drehten und drehten. Die meiste Zeit verbrachten wir übrigens mit Warten. Warten auf das richtige Licht, warten auf die richtige Kameraeinstellung und warten, bis unser Regisseur Andreas glücklich war.

 

Nach nur 14 Stunden und gefühlt 200 Stunden Filmmaterial war es dann geschafft und die letzte Einstellung abgedreht. Ein freundliches aber eindeutiges „Drehschluss“ wurde in die Runde gerufen – alle waren sehr zufrieden und erleichtert. Noch kurz die 180 kg Übergepäck einpacken und dann ab nach Hause.

Das ganze Material musste ja jetzt noch gesichtet und geschnitten werden. Gott sei Dank, habe ich damit aber nichts mehr zu tun…

Was dank unseres sehr begabten und talentierten Kameramanns Jörn am Ende dabei raus kam, seht ihr ► hier. Und wenn ihr gleich dabei seid, dann nehmt doch an unserem Gewinnspiel teil und seid mit etwas Glück beim Dreh der Fortsetzung dabei. Dann könnt ihr selbst von hinter den Kulissen berichten :)


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