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Kultur

Last Minute zu den schönsten Weihnachtsmärkten: 5 Orte, die ihr jetzt noch schnell besuchen solltet

16.12.2016

Ihr habt schon alle Weihnachtsmärkte eurer Stadt abgeklappert und sucht noch nach einer Weihnachtsmarktempfehlung für das kommende Wochenende? Unsere TUI Mitarbeiter waren für euch unterwegs und zeigen euch die schönsten Weihnachtsmärkte in der Umgebung für einen Last Minute Besuch!

Weihnachtsmarkt am Rathausplatz

Saskias Weihnachtsmarkttipp Köln:
Traditionell, skandinavisch oder einfach anders – drei ganz verschiedene Kölner Weihnachtsmärkte

Ich war letztes Wochenende in Köln und kann nur jedem den „Markt der Engel“ auf dem Neumarkt empfehlen. Hier erwarten euch liebevoll gestaltete Hütten, die im gleichen Stil gebaut sind und schon fast skandinavisch wirken. Im Giebel hat jede Hütte eine schöne Deko aus Porzellan, wie einen Hirschkopf, Engel, Sterne, Kränze etc. Die Bäume auf dem Platz sind mit schönen Sternen-Lichtern dekoriert. Auffällig sind auch die vielen Köstlichkeiten wie Baumkuchen oder Printen, die dort verkauft werden – verpackt in Geschenktüten oder direkt zum Essen. Auch wenn neben Kinderschminken und Aufführungen viel für Familien geboten wird, lohnt sich doch auch der Besuch für Paare oder Freunde ohne Kinder. Für mich ist der „Markt der Engel“ allein schon vom Ambiente her der schönste Weihnachtsmarkt in Köln. Sonntagnachmittag ist es dort auch recht angenehm und nicht so voll wie am Samstag oder an den Abenden.

Das Nikolausdorf auf dem Rudolfplatz hingegen scheint immer voll zu sein, was gegebenfalls an der zentralen Lage zwischen Belgischem Viertel, Einkaufsmeilen, Altstadt und Rhein liegt. Toll ist die Kulisse, denn zum einen liegt das Dorf direkt an der Hahnentorburg, zum anderen sind die Hütten in Fachwerkoptik gebaut. Highlight ist die Geschichte vom Nikolaus, die in der Dorfkapelle, einer Art Kino, nacherzählt wird. Toll ist auch das Haus vom Nikolaus. Dort finden regelmäßige Kreativ-Workshops statt. Ansonsten bietet der Weihnachtsmarkt ähnliches wie ich es von anderen kenne: Holzsouvenirs, Kerzen, Seifen und ein großes Angebot an Essen und Trinken.

Ein etwas anderer Weihnachtsmarkt ist die Christmas Avenue und wurde mir von einem Freund aus Köln empfohlen. Der Markt ist für Schwulen/Lesben und für solche, die genau deswegen das Besondere suchen. Auffällig, abgefahren, verrückt sind nur einige Adjektive, die den Markt gut beschreiben. Direkt hinter dem Rudolfplatz gelegen, gibt es zwar nur eine handvoll Stände, aber man sollte mal dort gewesen sein.

Die Christmas Avenue, das Nikolausdorf und den Markt der Engel könnt ihr noch bis zum 23. Dezember, 22 Uhr besuchen. 

Katharinas Weihnachtsmarkttipp Wien:
Wiener Christkindlmarkt mit traumhafter Sicht auf das Rathaus

Ich habe das letzte Wochenende mit meiner Schwester und meiner Mutter in Wien verbracht. Ein Mädels-Wochenende quasi. Natürlich haben wir die Zeit auch genutzt, um den ein oder anderen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Direkt am Rathaus befindet sich der bekannte Wiener Christkindlmarkt. Dieser ist schon von weitem, durch seine vielen Lichter und dem beleuchteten Rathaus, zu sehen. Durch die vielen unterschiedlichen Stände kommt hier kein Besucher zu kurz. Für die Naschkatzen wird von Herzhaft bis Süß alles angeboten was das Herz begehrt: die übliche Bratwurst, Kasnockerln, Knödel mit Füllung, Kaiserschmarrn oder Baumkuchen. Natürlich gibt es auch Glühwein, Punsch, Jagertee usw. in rauen Mengen. Ein Glühwein kostet in Wien zwischen 3 und 4 Euro. Sehr beliebt bei den Touristen sind die Wiener Lebkuchen. Diese kann man in verschiedenen Mustern und Farben kaufen. Sehr lecker! Neben dem Weihnachtsmarkt gibt es übrigens auch eine Schlittschuhbahn für diejenigen, die ihr Essen wieder abtrainieren wollen ;)

Am Stephansdom findet ihr ebenfalls einen kleinen, niedlichen Weihnachtsmarkt. Hier solltet ihr allerdings wissen, dass die meisten Stände gegen 10 Uhr öffnen und abends schon um 21 Uhr schließen. Auch der Altwiener Christkindlmarkt in der Nähe der Herrengasse ist definitiv einen Besuch wert! Dieser ist zwar etwas kleiner als der Wiener Christkindlmarkt, dafür aber nicht so überlaufen.

Der Wiener Christkindlmarkt hat noch bis zum 26. Dezember, 21.30 Uhr geöffnet. Der Altwiener Christkindlmarkt schließt bereits am 23. Dezember, 21 Uhr.

Miriams Weihnachtsmarkttipp Salzburg:
Moderne trifft Tradition – Der Salzburger Christkindlmarkt

Auf meinem Weg nach Schladming habe ich die Chance genutzt und den berühmten Salzburger Christkindlmarkt direkt am Salzburger Domplatz besucht. Schon der Weg dahin durch die beleuchteten Gassen, zum Beispiel der Goldgasse, ist ein Highlight, genauso wie das traumhafte Panorama was sich einem hier bietet. An einem Sonntag Abend ist auf dem Weihnachtsmarkt auch nicht ganz so viel los und ihr könnt entspannt an den vielen Ständen entlangspazieren. Der Markt ist nicht wie sonst so oft in Reihen aufgebaut. Vielmehr lauft ihr in Kreisen und überall finden sich Ein- und Ausgänge, so dass sich alles sehr gut verläuft und keiner mit Platzangst rechnen muss. Neben den üblichen Leckereien wie Germknödel, Lebkuchen, Brezen und Stollen gibt es zahlreiche Stände, die Dekoartikel und Weihnachtskitsch anbieten. Wer also noch Geschenke für Weihnachten braucht, ist hier bestens aufgehoben. Der Salzburger Christkindlmarkt bietet übrigens kostenfreies WiFi an.

Ein Brauch, der besonders hier in Österreich bekannt ist, ist der Besuch der Krampusse, die am Vorabend des Nikolaus, am 5. Dezember durch die Straßen ziehen. Insbesondere kleinere und größere Kinder werfen sich hierzu in einen Mantel, Schaf- oder Ziegenfell, setzen schaurige Masken auf und bestrafen böse Kinder mit einem Schlag mit der Rute. Liebe Kinder werden mit Süßem belohnt. Ein Muss für das nächste Jahr!

Der Salzburger Christkindlmarkt ist noch bis zum 26.12., bis 18 Uhr geöffnet.

Christinas Weihnachtsmarkttipp Erfurt:
Auf Tour durch die Weihnachtsstadt Erfurt

In der Adventszeit zieht es mich jedes Jahr aufs Neue nach Erfurt, auch wenn ich schon seit 10 Jahren in Berlin wohne. Wenn in der romantischen Innenstadt mit ihren kleinen, schiefen Fachwerkhäusern die Weihnachtszeit vor der Tür steht, duftet es überall nach gebrannten Mandeln, Glühwein und Tannen. Da fast der gesamte Innenstadtbereich Fußgängerzone oder zumindest verkehrsberuhigt ist, macht das Flanieren durch die weihnachtlich geschmückten Geschäfte und festlich beleuchteten Straßen in Erfurt ohnehin viel Spaß. Aber speziell im Advent hat die Stadt ein besonderes Flair, wenn überall Holzbuden aufgebaut werden und die Weihnachtsmärkte öffnen. Mein Favorit in diesem Jahr ist der Puffbohnenmarkt am Wenigemarkt, gleich neben der bekannten Krämerbrücke. Hier schmeckt der Heidelbeerglühwein eindeutig am besten. Einen weiteren kleinen Weihnachtsmarkt findet man eine Straße weiter auf dem Fischmarkt vor dem Rathaus. Der schönste Weg dorthin führt über die Krämerbrücke. Außerdem kann man so nochmal kurz in die Goldhelm Schokoladen Manufaktur hineinschauen und handgeschöpfte Weihnachtsschokoladen probieren. Fast wie im Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“.

Vom Fischmarkt sind es auch nur wenige Gehminuten zum größten (und vollsten) Weihnachtsmarkt auf dem Domplatz. Dieser ist eine Mischung aus Jahrmarkt und Weihnachtsmarkt. Vor der mächtigen Kulisse von Dom und Severikirche  kommt Weihnachtsatmosphäre an den obligatorischen Glühweinbuden und Erzgebirge-Ständen auf. Toll, dass die Weihnachtsmärkte in Erfurt auch abseits vom Konsum viel zu bieten haben. Märchenwald, Weihnachtspyramide und, das Highlight schlechthin, die Krippe mit dem Jesuskind. Kurz bevor die Finger gefrieren und die Wirkung des Glühweins nachlässt, sehe ich auf dem mittelalterlichen Markt hinter dem Dom einen Weihnachtsengel, der singend die Stufen des Dombergs hinabsteigt und die Adventsbotschaft verkündet. Da wird mir gleich warm ums Herz.

Den Weihnachtsmarkt auf dem Domplatz könnt ihr noch bis zum 22.12., 21 Uhr besuchen. Der Puffbohnen-Weihnachtsmarkt schließt erst am 29.12.

Weitere Infos zu den Weihnachtsmärkten und deren Öffnungszeiten findet ihr auf der Webseite der Landeshauptstadt Erfurt

Janines Weihnachtsmarkttipp Mallorca:
Mallorca mal anders – an einem Wochenende zur Weihnachtszeit

Ein Ausflug nach Mallorca lohnt sich immer. Im Dezember und Januar besonders – denn da erstrahlt die Hauptstadt Palma im schönsten Lichterglanz. Tagsüber genieße ich die Sonne bei Temperaturen um die 20 Grad mit einem Eis in der Hand bei einem ausgiebigen Shoppingbummel. Abends verzaubert die Weihnachsbeleuchtung in den Altstadtgassen und am Passeig del Borne, welcher sich unweit der berühmten Kathedrale La Seu befindet. Der Bummel durch Palma am Abend ist einfach wunderschön.

Ab heute eröffnet in Puerto Portals wieder der Weihnachtsmarkt. Dort treffen sich Urlauber, Auswanderer und Einheimische. Es gibt ein umfangreiches Programm für Groß und Klein sowie kleine Stände mit Naturkosmetik, Handwerklichem und sonstigen originellen Geschenken. Natürlich gibt es auch dort Glühwein und andere Leckereien.

Der Christmas Market hat vom 16. Dezember bis 6. Januar täglich bis 21 Uhr geöffnet, am Wochenende bis 22Uhr.

Und noch ein Geheimtipp, welcher Stadt ihr zu Weihnachten einen Besuch abstatten solltet: Ulm! Im Herzen Ulms, vor dem höchsten Kirchturm der Welt gelegen, bietet der tolle Ulmer Weihnachtsmarkt allerhand traditionelles Handwerk, eine schöne Krippe, Märchenerzählungen und täglich stattfindende Chorgesänge. Definitiv einen Abstecher wert!

Wir wünschen euch noch eine schöne Weihnachtszeit und viel Freude beim Bummeln auf dem Weihnachtsmarkt.

TUI Weihnachtsmarkt-Tipp:

Marktliebhaber aufgepasst! Aus unserer Reihe „Weihnachtsmärkte“ eventuell auch interessant für euch:

Mein Besuch auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt Zum Artikel

Die schönsten Weihnachtsmärkte in HannoverZum Artikel

Die schönsten Weihnachtsmärkte in Berlin ► Zum Artikel

Weihnachtsschmaus auf dem 581. Dresdner Striezelmarkt ► Zum Artikel

  1. Freitag, 22. September 2017 um 18:31 Uhr Angelika sagt: Antworten
    Man sollte unbedingt einmal den Weihnachtsmarkt in Straßburg besuchen. Absolut sehenswert. Dort werden gleich die Häuser mit Engelsflügeln versehen und umfangreich geschmückt. Jedes Haus möglichst in einer anderen Farbe und mit einem anderen Motto versehen. Wunderbar idyllisch ist diese Stadt - egal zu welcher Jahreszeit. (Zur Weihnachstzeit auch gut erreichbar mittels Fluss-Kreuzfahrt, z.B. AROSA-Flusskreuzfahrten ab Köln-Deutz).

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