TUI.com verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.

Kultur

Kapstadt II – Von 1.000 auf 0 in 20 min

13.08.2013
TUI Blogger Johann
Alle Beiträge anzeigen
Tafelberg

Blick über Kapstadt

Vor ein paar Tagen habe ich euch bereits von meinem morgendlichen Kletterausflug auf den Lion’s Head in Kapstadt berichtet. Heute will ich euch noch ein wenig mehr von meinem (leider viel zu kurzen) Aufenthalt in Kapstadt erzählen.

Nach der Jagd nach dem perfekten Sonnenaufgangsfoto ging es zunächst einmal zurück ins Hotel. Mit drei Stunden Schlaf lässt sich so eine tolle Stadt nun mal nicht adäquat erkunden. Nach einem kurzen Nickerchen ging es dann aber wieder rein ins Getümmel. Was unweigerlich als erstes auffiel, war die Allgegenwärtigkeit des wohl bekanntesten Südafrikaners: Nelson Mandela. An jeder Ecke sieht man Wandgemälde, Menschen mit Mandela-Shirts und Souvenirs aller Art. Aber das wirkt weder aufdringlich noch nervend, da der gute Herr Mandela einfach eine unglaublich nette und positive Ausstrahlung besitzt – selbst auf einem Kühlschrankmagnet.

Kapstadt 5

Nelson Mandela ist überall

Lustig waren auch die Tiere in den städtischen Parks: Im ersten wurden wir quasi von einer Horde Eichhörnchen verfolgt. Die kennen nicht nur keine Scheu, sondern klettern einem auch einfach mal am Hosenbein hoch. Besonders angetan hat es mir ein kleines Hörnchen, das wir spontan Heino getauft haben.

Kapstadt

Weißes Hörnchen

Am nächsten Tag wollten wir dann aber wieder etwas aktiver sein. Das wiederum bedeutete erneut Wecker stellen und in aller Herrgottsfrühe Berge erklimmen. Dieses Mal war DER Berg an der Reihe: Table Mountain, Kapstadts bekanntester Berg und Ursprung diverser Mythen und Sagen. Eine der bekanntesten dreht sich um den Nebel, der den Tafelberg fast ausnahmslos in weiße Watte hüllt und auch liebevoll Tischdecke genannt wird. Der Sage nach ließ sich ein Holländischer Pirat in Kapstadt nieder und kletterte auf den Nachbarberg („Devil’s Peek“) um ein Pfeifchen zu rauchen. Eines Tages kam ein Fremder vorbei und forderte ihn zum Wettrauchen auf, welches sich über mehrere Tage hinauszog und alles um sie herum in Nebel hüllte. Der Holländer ging als Sieger hervor und dem Fremden fiel der Kopf vom Hals woraufhin sich offenbarte, dass es der Teufel hochselbst war, den der Holländer im Rauchen besiegt hatte.

Tafelberg

Der berühmte Tafelberg in Kapstadt

Genug vom Rauchen, so kommt man schließlich keinen Berg hinauf. Wir hatten es nämlich dieses Mal sportlich vor: Mit Mountainbikes ging es den Berg hinauf bis zur Gondelstation. Von hier wiederum führte eine Downhill-Strecke bis hinab zum Strand, die es wahrlich in sich hatte. Aber unserer Guide kannte ebenso wie meine Begleitung keinerlei Furcht und so ging es mit gefühlt 100 Sachen den Berg hinunter in Richtung Meer. Mir machte das zwar auch einen Riesenspaß, gleichzeitig wollte ich aber auch die atemberaubende Aussicht genießen, weshalb ich dann doch ab und an mal ein Päuschen eingelegt habe. Hier zum Beispiel ein Ausblick auf das WM-Stadion mit Robben Island – die Insel, auf der Mandela gefangen gehalten wurde – im Hintergrund.

Tafelberg 9

EIn atemberaubender Blick über Kapstadt

Nachdem wir es in gefühlt zwanzig Minuten bis zum Strand geschafft hatten, habe ich vom Adrenalin gezittert wie ein nasser Hund. Echt der Wahnsinn diese Tour! Zur Belohnung gab es dann einen Straußenburger mit leckerem Südafrikanischem Bier. Mein Kapstadt-Aufenthalt war leider viel zu kurz, weswegen ich auf jeden Fall noch einmal dorthin reisen möchte. Zum Glück gibt es unsere Experten, die nicht nur die besten Tipps für Südafrika bereit haben, sondern auch die besten Angebote heraussuchen ;-)

Schlagworte:KapstadtSüdafrika

Wir freuen uns über Kommentare!

Sicherheitscode

Dieses Blog nutzt Gravatare. Besorg dir ganz einfach einen eigenen Gravatar.
Achtung: Dein Kommentar wird vor der Freischaltung manuell geprüft.