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Unterwegs mit...

Grüße aus Down Under: Mein Auslandseinsatz in Australien

30.04.2013
TUI Bloggerin Lisa
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Hallo nach Deutschland,

hier ist Lisa. Im „normalen“ Leben bin ich im Yield Management bei TUI Deutschland tätig. In dieser Funktion beobachte ich die Urlaubsnachfrage und reagiere mit Preismaßnahmen, um Hotels und Flugzeuge optimal auszulasten. Seit drei Monaten arbeite ich für PEAK Adventure Travel in Melbourne, eine Tochtergesellschaft der TUI Travel PLC. Im November bekam ich die Möglichkeit, für ein Jahr nach Australien zu gehen und hier für sechs Marken des Unternehmens das Yield Management weiterzuentwickeln. Eine großartige Chance – zwei Monate später war ich weg.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll zu erzählen. Also erst mal bei der Firma. PEAK wurde vor zwei Jahren gegründet und besteht aus 12 verschiedenen Marken, die Adventurereisen verkaufen und in Australien, London, USA und Amsterdam sitzen. Ich habe gedacht, dass das Arbeitsleben hier in Australien bestimmt ganz entspannt ist, aber schon in der ersten Woche wurde ich eines besseren belehrt. Die Arbeitszeiten sind total lang, da viele Telefonkonferenzen mit UK und US früh morgens oder spät abends stattfinden. Dafür machen viele Kollegen in der Mittagspause Sport, gehen schwimmen oder sind sonst wie unterwegs. Da unser Büro mitten in der Stadt liegt, lege ich zwischendurch auch einfach mal einen Shoppingnachmittag ein.

Von Glasbüros und Übersetzungspannen

Die Unternehmenskultur hier ist sehr offen: Es gibt Open Space Offices und nur die obersten Chefs sitzen in Einzelbüros, die aber Glaswände haben. In der zentralen Küche spielt sich das ganze Leben ab. Es gibt eine super Kaffeemaschine für jeden for free, Wasserspender überall und jeden dritten Freitag wird After Work Beer gesponsert. Nach ein paar Wochen kannte ich schon die halbe Belegschaft, weil mich jeder jedem vorstellt und alle super nett und offen sind. Dabei gibt es immer wieder lustige Momente, wenn die Kollegen Worte verwenden, die ich in einem anderen Zusammenhang kenne. Beim letzten After Work Beer sagte ein Kollege zum Beispiel “I am pissed”. Ich dachte, oh mein Gott, er ist total genervt von mir, aber hier heißt es auch “ich bin angetrunken”. Letzte Woche habe ich einen Kollegen nach einem Raum mit einem Beamer gefragt – ist ja ein englisches Wort, wird schon dasselbe bedeuten. Nachdem er mich mit großen fragenden Augen angeschaut hat, wurde mir erklärt, dass Beamer hier ein BMW ist.

Der größte Unterschied zur Arbeit in Deutschland ist, dass es kaum Teammeetings gibt und jeder sein Ding macht. Auch das Wort Feedback wird hier nicht sehr stark gelebt. Wird es bei uns in Deutschland standardmäßig am Ende eines Workshops abgefragt, musste ich hier schon sehr darauf pochen, als alle gehen wollten. Typisch für Meetings hingegen ist, dass alle mal mindestens fünf bis zehn Minuten zu spät kommen. Erstaunlicherweise bin ich selbst viel pünktlicher geworden als in Deutschland. Das erwartet hier nämlich jeder, dass zumindest die Deutsche pünktlich ist. ;-)

Nach der Arbeit wartet in Melbourne das Vergnügen

Nun zur Freizeit und dem Leben in Melbourne. Dafür habe ich nur ein Wort: HAMMER. Es liegt sicherlich auch daran, dass ich nur ein Jahr hier bin, kaum Verpflichtungen habe und viele Leute kennenlerne, die in der gleichen Situation sind. Melbourne ist nicht so bekannt für berühmte Sehenswürdigkeiten, dafür spielen Ausgehen, Essen, Trinken, Feiern, Events und Festivals eine große Rolle. Und natürlich der Strand. Das ist meine zweite Heimat geworden und ich habe angefangen, Beachvolleyball zu spielen, einen Kite Surf Kurs zu machen und viele Strände in der Umgebung kennenzulernen. Ich habe auch schon die Australian Open, ein Cricket Match und die Formel 1 besucht. Zudem habe ich Geschmack an Football gefunden. Da jeder hier ein Team haben muss, bin ich jetzt auch Fan. Jeder fragt, wen ich supporte. Da hab ich einfach mal ganz deutsch und pragmatisch die Siegesprophezeiungen gelesen und mir das beste Team ausgesucht: „Hawthorn“. Ich kann es zwar nur schwer aussprechen, aber dann sorgt es immer für Lacher.

Das war’s erst mal von mir. Liebe Grüße aus Down Under und bis bald!

Schlagworte:Australien
  1. Freitag, 31. Mai 2013 um 13:21 Uhr Andreas Kurth sagt: Antworten
    Hallo Lisa, total klasse, dass es Dir so gut geht in Melbourne. Ich habe den Bericht mit Interesse und viel Freude gelesen. Genieße die Zeit und schreib bald wieder. LG, Andy
  2. Montag, 10. Juni 2013 um 14:41 Uhr Katrin Feuerabendt sagt: Antworten
    Hi Lisa,supergroßartig und danke für die Einblicke! genieß das da!! bist Du Ende des Jahres noch da? Da will ich auch mal wieder runter - dann besuch ich Dich :)LG Katrin
  3. Freitag, 14. Juni 2013 um 09:52 Uhr Lisa sagt: Antworten
    Hallo Andreas, hallo Katrin,schön von euch zu lesen! Ich bin voraussichtlich noch bis Januar hier in Australien. Im August mache ich meinen ersten großen Trip zum Ayers Rock und nach Darwin in die National Parks – dadurch kann ich dem Winter hier in Melbourne (kalte 15 Grad) mal kurz entfliehen. Über den Trip schreibe ich bestimmt auch hier im Blog wieder.Liebe Grüße und bis bald, Lisa

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