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Kultur

Gira Espana! Station 3: Alhambra – Auf so viel Detail muss man erstmal kommen

15.09.2014
TUI Blogger Johann
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Der dritte Teil meiner Spanien-Serie spielt sich ehrlich gesagt am gleichen Ort ab, wie der zweite: Wir sind immer noch in Granada, der kleinen Stadt in Andalusien, die uns am ersten Abend schon den Atem geraubt hat. Dabei hatten wir doch das Wahrzeichen bisher nur aus der Ferne bewundert: Die Alhambra, UNESCO-Weltkulturerbe und die wohl prachtvollste Burg, die ich je gesehen habe.

Die Tickets dafür muss man übrigens mindestens vier Wochen im Voraus online kaufen, sonst hat man kaum eine Chance, die Alhambra von innen zu sehen. Die Anziehungskraft der magischen Maurenfestung ist groß: Zwischen Spanisch, Deutsch und Französisch mischen sich schon in der Schlange zum Ticketschalter Japanisch, Russisch und breiter Texas-Slang. Kein Wunder, denn neben Big Ben, Eifelturm und dem schiefen Turm von Pisa ist die Alhambra eine der meistbesuchten Touristenattraktionen in Europa.

Um uns den riesigen Komplex auch komplett und in Ruhe anschauen zu können, musste im Urlaub ausnahmsweise mal der Wecker gestellt werden, damit wir auch pünktlich um 09:00 Uhr auf der Matte stehen konnten. Schon die liebevoll gepflegten Gartenanlagen, die unmittelbar am Eingang beginnen, begeistern mit einer Mischung aus Schönheit und Gigantismus und sorgen schon auf den ersten Metern für fotobedingten Touri-Stau. Nachfolgend kommt man am Badehaus vorbei, das für damalige Verhältnisse ohne Übertreibung als hypermodern bezeichnet werden darf, und am Palast Karls des V., eine ehemalige Moschee, die im Laufe der Jahrhunderte von den Spaniern zur Kirche umfunktioniert wurde.

Um die Alhambra herum liegt die Stadtmauer „Alcazaba“ mit hohen Verteidigungstürmen, die zu den ältesten  Bauwerken der Alhambra gehören und eindrucksvoll über das Tal schauen. Nach der Besichtigung der Abwehrtürme stand das große Highlight der Alhambra an: Die „Nasridenpaläste“, das Herzstück der Maurenfestung und Heimat des ehemaligen Regierungssitzes sowie der Privaträume der arabischen Herrscher. Damit nicht zu viele Besucher auf einmal durch die Paläste rennen, muss man sich hier erneut in die Schlange stellen. Auch wenn das zunächst nervig erscheint, ist es durchaus ein probates Mittel, um den Besuchern einen angenehmen Besuch zu ermöglichen und zu gewährleisten, dass einem beim Fotografieren nicht ständig einer vor die Linse läuft.

Als wir dann drin waren, verschlug es uns tatsächlich erst einmal die Sprache. Noch nie habe ich ein dermaßen detailversessenes Bauwerk gesehen. Wo man nur hinschaute, prangte einem prachtvoller Stuck, kunstvoll geschwungene arabische Schriftzüge, Marmor, Holzschnitzereien, detailreich verzierte Fensterrahmen und weitere Kunstwerke, für die ich keinen Namen kenne, entgegen. Selbst die hohen Decken sind komplett mit sogenannten „Muqarnas“ verziert, ein Stilelement der islamischen Architektur, das ein wenig an Stalaktiten in Tropfsteinhöhlen erinnert – nur tausendmal schöner. Dieses Schauspiel zog sich nicht nur durch einen Raum und auch nicht nur durch einen Palast, sondern durch ein ganzes Dorf an Palästen! Man will sich gar nicht vorstellen, wie viele Menschen wie lange dafür arbeiten mussten, um dieses Prachtwerk zu errichten. Zwischen den einzelnen Räumen gab es noch imposante Brunnen und Wasserspiele zu bestaunen – man gönnt sich ja sonst nichts.

Ich will an dieser Stelle gar nicht mehr viel beschreiben, sondern lasse die Bilder für sich sprechen.

Nach den Nasridenpalästen sind wir noch weiter durch die riesigen Gärten hin zum „Generalife“ geschlendert, dem Sommerpalast der spanischen Herrscher, die nach den Mauren die Alhambra übernommen haben. Auch dies ein imposantes Bauwerk, aber wie ich finde, kommt es kaum an die Kunst der Mauren heran.

Die Alhambra hat mich wirklich nachhaltig beeindruckt und mir so manche Träume aus 1001 Nacht beschert. Mit diesen Eindrücken im Gepäck haben wir uns dann aus Granada verabschiedet und uns auf den Weg Richtung Küste gemacht.

Welche wunderschönen Stationen neben der 3. die Reise durch Spanien noch für uns bereithielt, erfahrt ihr in den folgenden Beiträgen:

► Gira Espana! Station 1: Valencia – Überraschungen soweit das Auge reicht

► Gira Espana! Station 2: Maurig schönes Granada

► Gira Espana! Station 4: Costa de la Luz – Entspannen unter brennendem Himmel

► Gira Espana! Station 5: Gibraltar – Tierisch gute Aussicht

Blick auf Granada

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