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Genuss

Mmmh… wir lieben Eis! Die wichtigsten Fakten zur Lieblingsnascherei des Sommers

14.08.2017
TUI Bloggerin Lydia
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Sonnenschein, wolkenloser Himmel und natürlich Eis – das ist doch das Beste am Sommer. Auch wenn es mit dem Wetter noch nicht so recht klappen will, zumindest aufs Eis können wir uns verlassen. Ihr wollt alles über unsere Lieblingsnascherei des Sommers wissen? Dann wünsche ich euch viel Spaß mit unseren zuckersüßen Fakten rund ums Eis!

TUI EVENTTIPP: Ice cream festival in london

Eis schlemmen und dabei die neusten Trends in Sachen Eissorten kennenlernen, könnt ihr beim Ice Cream Festival in London.

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Wer hat’s erfunden?

Nein, es waren nicht die Italiener. Die Anfänge der Eiscreme liegen in China. Denn schon um 3000 v. Chr. legten die Chinesen große Schneevorräte an. Den Schnee vermengten sie mit diversen Zutaten wie Honig, Zimt oder Rosenwasser. Zu dieser Zeit wurde dem Eis – neben dem guten Geschmack – vor allem eine heilende Wirkung zugeschrieben.

Eis: Es gibt eine große Vielfalt an Sorten

Mmmh… wem läuft da nicht das Wasser im Mund zusammen?

In der Antike kam das Eis dann nach Europa. 52 n. Chr. ließ sich die Römische Oberschicht Schnee und Eis aus den Bergen bringen und peppte es anschließend geschmacklich auf. Aufgrund der fehlenden Möglichkeiten zur Kühlung und dem damit verbundenen Aufwand, galt Eis lange als Luxusprodukt. Durch den Untergang des Römischen Reiches ging das Eis-Wissen jedoch vorerst wieder verloren.

Gegen Ende des 13. Jahrhunderts brachte Marco Polo Rezepte aus Asien mit nach Italien, von wo aus sich die Eiskultur wieder in Europa ausbreitete. Um 1500 entdeckten die Chinesen die kühlende Wirkung von Salpeter, wodurch Eis nun nicht mehr extra herangeholt wurden musste. 1660 eröffnete ein Italiener in Paris die erste Eisdiele. Mit der Entwicklung und Patentierung von modernen Kühlungsmethoden wurde das Eis dann zum Massenprodukt.

Das beste Eis der Welt

Wo es das beste Eis der Welt gibt, darüber streiten sich die Geschmäcker natürlich. Fakt ist: Handwerklich hergestelltes Speiseeis besitzt weniger Fett und Luft, wodurch ein besseres Geschmackserlebnis entsteht. Das Industrieeis wird nicht frisch hergestellt und basiert auf künstlichen Zutaten mit einer langen Lebensdauer.

Ob Handwerk oder Industrie, fest steht: Die Eiskreateure werden immer kreativer. Auch wenn fast alle Eisdielen heutzutage mit vorgefertigten Produkten arbeiten, wird gern auf individuelle Bedürfnisse der Kunden eingegangen, wie z.B. auf eine Gluten- und Laktosefreie oder Bio- und vegane Ernährung. Auch edle Zutaten wie Gewürze, Kräuter und ungewöhnliche Kompositionen bis hin zu völlig skurrilen Aromen sollen besondere Geschmackserlebnisse bieten.

Hervorragende Eissorten kürt die Gelato World Tour in einem wandernden, jährlichen Wettbewerb. 2017 gewann die österreichische Eismanufaktur Kolibri mit ihrer Sorte „Königin des Sommers“.

Eis: Es gibt eine große Vielfalt an Sorten

Die leckeren schokoladigen Sorten sind die kalorienreichsten

Wodurch zeichnet sich gutes Eis aus?

  • keine Eiskristalle oder Film
  • Geschmack ist nicht übertrieben süß, farbig oder cremig, eher weich statt schmierig
  • künstlich aufgetürmte Eisberge enthalten oft viel Luft und Stabilisatoren
  • Zutaten wie Nüsse oder Früchte sollten im Eis erkennbar sein
  • natürlicher, guter Geschmack

► Welches Land nascht wie? TUI Bloggerin Mela weiß es.

Die besten Eisdielen – hier gibt’s erstklassiges Eis

Italien:

  • Eislabor Otaleg, Rom: Der Kunde kann die Produktion durch eine Glasscheibe beobachten.
  • Gelateria Dondoli, Toskana: Zahlreiche, preisgekrönte kreative Eissorten wie Safran mit Pinienkernen, Weißwein, Vanille mit Kräutern, Sorbeets mit Gorgonzla oder Walnüssen.
  • Cremeria Scirocco, Bologna: Neben traditionellen Sorten wird Herzhaftes angeboten wie z.B. Kürbis, Pfeffer oder Parmesan.

Österreich:

  • Eismanufaktur Kolibri, Wolfurt – Gewinner Gelato World Tour: 150 wechselnde Sorten, darunter veganes und Fitnesseis sowie wohlklingende Sorten mit Kräutern, Likör, regionalen Früchten etc.

Irland:

  • Murphy’s Icecream, Dingle: Gilt als die beste Eisdiele Irlands. Hier gibt’s z.B. Eis mit Meersalz aus der Umgebung.
Eis essen in Dingle, Irland

Selbst probiert! Eis essen in Irland: Es schmeckt auch, wenn es draußen kalt ist

Deutschland:

  • Caffe e Gelato, Berlin: Neben den Klassikern erwarten euch hier an Kundenwünsche angepasste Sorten wie Buchweizen, Gorgonzola, Matcha-Grüntee, Rote Beete und viele mehr.
  • Eispatisserie Hokey Pokey, Berlin: Trotz stolzer Preise herrscht hier stets Andrang auf Vanille mit Karamellstückchen, Butterkaramell mit Meersalz, Popcorn oder Lakritzeis.
  • Der verrückte Eismacher, München: In authentischer Umgebung gibt’s hier verrückte Kreationen wie Apfelstrudel, Kartoffelsalat, Grünkohl oder Weißwurst.
  • Eislabor, Bonn: Neben dem Einblick in die Herstellung gibt es leckere Sorten (auch vegan, laktose- und glutenfrei) mit naturbelassenen Zutaten, z.B. Avocado, Spekulatius, Tahiti-Vanille.

TUI HOTELTIPP: 4 Viale masini hotel design

Viale masini hotel design

Das moderne 4*-Designhotel, auch als Espressohotel Bologna Centrale bekannt, liegt nur einen Spaziergang vom Stadtzentrum entfernt. Es ist somit der ideale Ausgangspunkt zu Bolognas Höhepunkten, wie dem Eismuseum.

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Wie wird Eis hergestellt?

Das grundlegende Rezept ist einfach: Je nach Eissorte werden Milch/Sahne und Zucker zur Basiscreme vermengt. Diese wandert anschließend in die Eismaschine zur Pasteurisation (Erhitzung), bevor sie danach auf vier Grad heruntergekühlt wird. Nun werden weitere Zutaten dazu gegeben, wie Früchte oder Kakao. Die Masse wird jetzt auf -11 Grad heruntergekühlt. Nun ruht sie bei tieferen Temperaturen, bevor sie mit -12 Grad serviert wird.

Je nach Sorte gestaltet sich die Zusammensetzung etwas anders: So enthält Milcheis mindestens 70% Milch, Fruchteis mindestens 20% Frucht, Sorbet 25% und Wassereis darf nur einen Fettgehalt von unter 3% besitzen.

Rezept – Eis selbst herstellen:

Dafür benötigst du nur eine flüssige Basis wie Sahne, Crème fraîche, Joghurt oder Kuh- (3,5% Fett) bzw. Mandelmilch, feinen Zucker/Puderzucker oder Honig und Sirup, Eier und je nach Geschmack diverse Zusätze wie Früchte, Alkohol, Gewürze, Nüsse etc. Jetzt schlagt ihr einfach die Sahne steif, gebt eure Zusätze dazu und püriert das Ganze. Wenn ihr Sorten mit wenig Masse herstellt, wie Vanille- oder Liköreis, empfiehlt es sich die Zutaten zuerst mit Eigelb zu vermengen. Nun wird die Masse in die Sahne verrührt und der Zucker zugesetzt. Am Ende einfach gefrieren lassen und am besten alle 30 Minuten umrühren.

Mit einer Eismaschine wird es besonders einfach: Hier füllt ihr einfach alle Zutaten hinein, lasst sie in der Maschine und dann im Eisfach runterkühlen und fertig!

Mein Tipp: Wenn ihr von der Eisherstellung nicht genug bekommt, könnt ihr Kurse und Seminare in Deutschland belegen, z.B. von der Carpigiani Gelato University oder der Eisfachschule Deutschlands.

Leckere Eisrezepte

Leckere Eisrezepte

Und was gibt’s sonst noch über Eis zu wissen?

  • In Italien gibt es eine Stracciatella Suppe, sie besteht allerdings aus Rinderbrühe und Ei.
  • Schnell ausverkauft und dann verboten: Das Londoner Muttermilch-Eis „Baby Gaga“ aus Muttermilch.
  • Teurer Genuss: Rund 180 € kostet eine Kugel des leuchtenden Eises mit Quallenprotein aus England. Immer noch ein Schnäppchen gegen das 800 € teure Trüffel-Safran-Vanille-Gold-Eis „Black Diamond“ aus Dubai.
  • 1905 vergaß der 11-jährige Amerikaner Frank Epperson im Freien seine Limonade mit einem Löffel drin die Geburtsstunde von Eis am Stiel.
  • Eis ist leider eine richtige Kalorienbombe: Zwischen 100 und 500 Kalorien besitzen 100 Gramm Eis.
  • Trotzdem naschen wir es alle gerne: Die Finnen jährlich rund 12 Liter Eis pro Kopf (2012), die Deutschen nur 6,1 Liter (2012).
  • Wie langweilig: Vanille, Schoko und Erbeer sind die Lieblingssorten der Deutschen.
  • Über 81% kaufen Eis im Handel statt in der Eisdiele (2014).
  • Ein Löffel Eis soll dieselben Gehirnareale aktivieren wie die eigene Lieblingsmusik.
  • Der Begriff Eisdiele geht auf die Eismacher zurück, die um 1920 Eis aus ihrer Wohnung heraus verkauften, sie legten dabei Dielen auf die Fensterbretter.
  • In Berlin gibt es mehr als 500 Eisdielen Rekord in Deutschland.
  • Am 16. Juli wird in den USA der Eiscreme-Tag gefeiert.
  • TUI Cruises bietet seit 2010 zusammen mit Bruno Gelato die eigene Kreation Vanille-Marille-Schoko an – verkauft wird sie u.a. in der schiffseigenen Eisbar.

Freizeit-Tipp: Eis-Museum

In gleich mehreren Museen dreht sich alles um das süße Thema. Im Gelato Museum Carpigiani (Via Emilia, 45, 40011 Anzola dell’Emilia BO, Italien) in Bologna gibt’s neben vielen Infos und Workshops eine museumseigene Eisdiele.

Im begehrten (die Tickets für die aktuelle Saison sind bereits ausverkauft!) Museum of Ice Cream (2018 E 7TH PLACE LOS ANGELES CA 90021, weitere Standorte sollen folgen) erwartet euch natürlich auch alles Wissenswerte rund ums Eis, kunterbunte Räume und sogar ein rosa Streuselbad (beliebt bei Prominenten und Fotografen).

► Alle Hotelangebote für Bologna

► Alle Hotelangebote für LA

 

Ihr habt jetzt bestimmt genauso viel Appetit auf Eiscreme wie ich. Also auf, auf in die nächste Eisdiele, denn der Sommer ist kurz! Und Eis schmeckt bei schönstem Sonnenschein schließlich immer noch am besten.


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