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Kultur

Dos and Don’ts für deinen Urlaub in Italien

02.04.2013
TUI Bloggerin Stephie
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Italien. Das heißt für mich Sonne, Eis und Spaghetti. Aber auch wenn das „Dolce Vita“ verlockend ist, im Urlaub in Italien sollten wir „Touris“ auf das eine oder andere achten.

Der Teufel trägt Prada? Nicht nur der!

Das kennen besonders wir Frauen: Vor Abreise stehen wir, nervös auf den Nägeln kauend, vor unserem Kleiderschrank und sind verzweifelt. Nehme ich das elegante Sommerkleid oder die Sandalen-Tennissocken-Kombination? Kleiner Tipp: Angeblich haben Italienerinnen immer einen Lippenstift neben der Eingangstür liegen, damit sie kurz nachschminken können, falls jemand klingelt. Die Wahl fällt also besser auf das Kleid. Eleganz ist gefragt und lang ist Trumpf: Besonders in Kirchen sollten wir immer Schultern und Knie bedecken. Wenn ich mir mal nicht sicher bin, denke ich an meine Oma, was würde sie zu der Rocklänge sagen? „Kind das ist doch kein Rock, das ist ein Gürtel“. Ah ja…

Italien ist neben seinen kulinarischen Köstlichkeiten auch für andere „Schmankerl“ bekannt. Für Frauen gilt allerdings im Casanova-Hotspot: Wer vorab die blonden Strähnen will, darf die Pfiffe danach nicht schmähen. Besonders bei männlicher Rudelbildung aufpassen, da kann man den Laut nämlich nicht mehr zu einer Ausgangsperson zurückverfolgen… Mafia-Methoden quasi.

Kleidung Urlaub Italien

„Was soll ich nur anziehen?“, diese Frage stellen sich vor allem Frauen nicht nur einmal im Urlaub

„Oben ohne“ sonnen? Das kann teuer werden! Auch hier empfehle ich den „Was-würde-Omi-dazu-sagen“-Check. Die Carabinieri haben da ähnliche Ansichten… Ein anderes „oben“ sollte auch nie „ohne“ sein: Egal ob Sonne oder nicht, in Italien ist es nie zu dunkel für eine Sonnenbrille.

Spaghetti Carbonara e una Coca Cola – Essen wie Gott in Frankr… äh Italien!

Parmesan ist super, gar keine Frage. Aber egal ob Leidenschaft oder nicht: Käse auf den Spaghetti Frutti di Mare sind eine Beleidigung für den Koch! Also fermentierte Milch weglassen und lieber den vollen Meeresgeschmack auskosten. Meerestiere sind Dir zu fischig? Kein Problem, es gibt sicher auch noch lecker „Gnotschi“ und „Bruschetta“ auf der Karte. Aber Achtung: Im Restaurant nicht einfach zum erstbesten freien Tisch stürmen. Warten ist eine Tugend, irgendein Kellner wird schon den Weg weisen. Zum Tisch geschafft und nun her mit der Carbonara und der Coca Cola? Gabeln ruhig halten, denn Pasta ist in Italien eine Vorspeise und kein Hauptgericht. Und leider auch keine Beilage. Steak mit „Schleifchen-Nudeln“ mag schmackhaft sein, ist aber so sehr deutsch, dass es definitiv nicht mehr italienisch ist. Und auch bei Vorspeisen gilt: Spaghetti mit Löffel zu essen, ist wie Fahrradfahren mit Stützrädern. Bei Kindern ist es ja noch niedlich… Das gleiche gilt auch für Pausenbrote: Krümel auf der „spanischen Treppe“ will keiner.

Unfallfrei aufgegessen? Sehr gut. Jetzt noch einen Kaffee zum Abschluss. Aber auch hier gibt es wieder etwas zu beachten: Nach dem Mittag- oder Abendessen trinkt man den „kleinen Schwarzen„. Kaffee mit Milch ist Tabu, denn Milch sättigt und füllt den Magen. Und den haben wir gerade schon mit Steak ohne Nudeln gefüttert. Das schwarze Heißgetränk „Espresso„, wird zwar meistens schnell gebracht, hat aber nichts mit „Express“ zu tun. Noch einen Tipp zum Abschluss: In Italien gibt’s eine Gesamtrechnung – vorher aufteilen oder einen „Bezahler“ benennen – ich bin´s nicht!

Laut, lauter, va bene!

Neben Dir stehen drei Leute und jeder tönt mit gefühlten 60 Dezibel in sein Smartphone? Ja, das soll so, denn erst wenn man laut mit dem Handy telefoniert wird man auch gehört. Gerne kannst Du auch die Extremitäten zur Hilfe nehmen. In Italien isst man mit Besteck und nicht mit den Händen – die sind nämlich zum Sprechen da! Sprechen darum also gerne, aber vielleicht lieber nicht über Fußball. Sonst gilt das Motto „Bis einer weint“. Da hilft dann nur noch die Flucht, am besten per Vespa. Auch wieder lautstark: Gut gehupt ist halb gefahren.


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