TUI.com verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.

Ratgeber

Costa Ricas interessante Orte: Meine Lieblings-Spots

01.11.2017

Costa Rica ist der Hotspot für Tier- und Naturliebhaber und zieht Abenteuertouristen gleichermaßen magisch an. Das zentralamerikanische Land zwischen Panama und Nicaragua gehört zu den beliebtesten Destinationen Lateinamerikas. Die Locals sind für ihr entspanntes Gemüt und pure Lebensfreude bekannt: „La pura vida“ eben. Das bedeutet so viel wie „Genieße dein Leben!“ Und genau nach diesem Motto machte sich unsere Reisebloggerin Anja Knorr auf, um das Land und Costa Ricas interessante Orte zu entdecken.

TUI HOTELTIPP: DREAMS LAS MAREAS COSTA RICA

86% Weiterempfehlung, direkte Lage am Sandstrand, inmitten von Natur gelegen, 4 Pools und 5 Restaurants: Das ist das 5-Sterne Dreams Las Mareas in Costa Rica, La Cruz, das sich bestens für eine Rundreise durch das Land anbietet. Luxus pur: Einige Zimmer haben eine Badewanne auf dem Balkon, andere bieten einen direkten Zugang zum Pool.

Mehr Infos zum Hotel

Costa Rica gilt als Schweiz Mittelamerikas und blieb in der Vergangenheit von den sozialen Unruhen, Bürgerkriegen und Diktaturen seiner Nachbarländer verschont. Seit Jahrzehnten macht das Land eigentlich nur Schlagzeilen als sicheres und stabiles Reiseland, das voll und ganz auf den Ökotourismus setzt. So steht ein Drittel der Landesfläche unter Naturschutz und mehr als fünfzig Prozent Costa Ricas sind bewaldet. Das sind ganz schon beeindruckende Zahlen für ein so kleines Land.

Bei meiner Reise nach Costa Rica nahm ich genau diesen Fokus auf den Naturschutz zum Anlass, um im Tortuguero Nationalpark als Freiwillige in einem Schildkrötencamp zu arbeiten.

Das war unheimlich aufregend und ernüchternd zugleich. Weit abgelegen vom Schuss, am gefühlten Ende der Welt, musste ich mit einigen Bussen und anschließend weiter per Boot quer durch die weitverzweigten Flussnetze des Dschungels anreisen, um zwei Wochen im Camp La Tortuga die Welt zu retten. Das ich nicht wirklich zur Weltretterin taugte, wurde mir bereits am ersten Tag bewusst.

Es herrschte absolut tote Hose an dem Ort mitten im Dschungel und was sich auf der Webseite vorher so idyllisch las, stellte sich vor Ort als trostlos heraus: Der Strand war dunkel und voller Strandgut, Müll und Algen. Das Dorf bestand aus fünf Hütten, es gab keinen Strom bis auf einen Generator, der fast nie angeworfen wurde und dreimal am Tag wurde Reis mit Bohnen serviert. Das Nationalgericht der Ticos – so heißen die Einwohner Costas Ricas – nennt sich Gallo Pinto und ist mega lecker, aber dreimal am Tag hat meinen Magen dann doch überfordert.

Bei der Freiwilligenarbeit lag der Fokus eindeutig auf der Arbeit und nicht auf dem Vergnügen. Die ganze Nacht mussten wir den zehn Kilometer langen Strand patrouillieren und durch unsere Präsenz Wilddiebe davon abhalten die an Land kommenden Schildkröten mitzunehmen. Meeresschildkröten wuchten ihre mächtigen Körper nämlich einmal im Jahr an einen Strand, um in einem selbstgebautem Loch bis zu 100 Eier zu legen und das ist ziemlich mühsam für die sanften Giganten. Es dauert lange und erfordert viel Kraft und Zeit. Zeit, die Wilderer nutzen, um die Eier und Schildkröten zu entwenden. Noch immer gilt das Fleisch der Meerestiere als Delikatesse und die Tiere sind vom Aussterben bedroht. Ich sah nie einen Wilderer, allerdings fragte ich mich, wie ich reagieren würde, wenn ich einem gegenüberstehen würde. Da trennen sich wohl die Helden von den Mäusen.

Tortuguero Nationalpark
Ich stolperte also nachts um eins an einem dunklen Strand entlang, fiel über so manchen Müllberg und Baumstamm und schaffte es nur mit größter Mühe, den fitten Local, den ich auf seiner Arbeit begleitete – und mit meiner Spende wohl auch finanzierte – nicht aus den Augen zu verlieren. Er sprintete mit größtem Tempo als ginge es um die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen.

Es war drückend heiß und feucht, wir durften keinen Insektenschutz benutzen, da die empfindlichen Meeresschildkröten wohl nur an ihren ursprünglichen Nestplatz zurückkommen, an dem sie Jahre zuvor ausgeschlüpft sind, und wenn dieser Ort anders aussieht oder riecht, dann würden sie keine Eier legen.

Sicherlich eine interessante Erfahrung, aber ich überlasse diese Art der Freiwilligenarbeit lieber denen, die dafür brennen und konzentriere mich stattdessen aufs Entdecken und Surfen.

Und davon gibt es in Costa Rica jede Menge. Daher kommen jetzt meine interessanten Orte und To Dos in Costa Rica, die ihr bei eurer Rundreise durch das Land erleben solltet:

1. Lerne surfen auf der Nicoya Halbinsel

Playa TamarindoCosta Rica zieht Surfer magisch an! Es gibt unzählige legendäre Orte, nach denen sich Surfer alle zehn Finger schlecken und auch Anfänger kommen voll auf ihre Kosten. Santa Teresa auf Nicoya und Playa Tamarindo weiter im Norden sind die bekanntesten und warten ganzjährig mit vielen Wellen auf. Viele weniger surfbegeisterte Touristen haben diese Gegend gar nicht auf ihrem Schirm. Dadurch ist gerade Santa Teresa noch herrlich ruhig und entspannt.

Santa Teresa ist die Hippie-Backpacker-Stadt wie sie im Buche steht. Der Ort besteht wirklich nur aus einer Straße am Strand, die von ein paar Restaurants, Surfshops und Hostels gesäumt ist. Das Leben scheint sich dort um nichts anderes zu drehen als zu surfen, essen und schlafen. Für mich der beste Lifestyle der Welt!

2. Feiern in Playa Jacó

Direkt gegenüber von Nicoya auf dem Festland befindet sich Jacó, das bekannt ist für seine großartige Surf- und Partyszene. Es ist DIE Party-Stadt in Costa Rica! Einst war Jacó ein verschlafener Ferienort, dessen Hauptattraktion aus den ausgezeichneten Surfspots bestand, aber der wachsende Tourismus hat es in einen Moloch aus Strandpartys und Nachtclubs verwandelt.

3. Noch mehr Entspannung in Puerto Viejo

Puerto Viejo

Ihr merkt schon, Entspannung ist das Codewort in Costa Rica. Und Puerto Viejo an der Karibikküste ist Tiefenentspannung pur vor einer grandiosen Naturkulisse. Darüber hinaus ist die Atmosphäre in diesem interessanten Ort der Costa Rica eine ganz andere als im Rest des Landes, weil es mit seinen vielen Rastafaris näher an Jamaika zu liegen scheint.

Manzanillo

Die beiden Örtchen Cahuita und Manzanillo liegen unweit entfernt und ein Abstecher lohnt auf jeden Fall. Manzanillo ist nur einen zweistündigen Strandspaziergang von Puerto Viejo entfernt und winzig klein. Ich bin mit dem Rad hingefahren und genoß das Cruisen in den Tropen vorbei an traumhaften Strandabschnitten!

Das Korallenriff befindet sich übrigens in Strandnähe und ein Schnorchel- oder Tauchtrip sollte unbedingt drin sein.

4. Biologisches Reservat Monteverde

Dschungeltour

In Monteverde (Shutterstock/Simon Dannhauer)

In Monteverde (Shutterstock/Simon Dannhauer)

Monteverde ist der größte und am stärksten besuchte Nebelwald der Nation und gehört bei einem Besuch von Costa Ricas interessanten Orten einfach dazu. Im Park soll man die grün und rot gefärbten Quetzal Vögel beobachten können, die das Herz von Ornithologen höher schlagen lassen.

Der Park erlebt starke Winde und ungewöhnliche Wettermuster, die dafür sorgen, dass das Gebiet immergrün und feucht ist. Viele nutzen die starken Baumkronen für den Adrenalin-Kick und gehen Zip-lining. So auch TUI Blogerin Kathrin, die von ihrem Abenteuer Canopy-Tour, hier berichtet.

5. Poás Vulkan Nationalpark

Am Poás Vulkan können Besucher bis zum Rand des Vulkankraters spazieren und einen klaren Blick nach unten genießen. Am besten besucht ihr den Park in den frühen Morgenstunden und plant für die Wanderung ungefähr drei Stunden ein.

Der Poás ist ein fantastischer Rückzugsort von den Massen und der Hitze der Strände, um unberührte Natur an einem aktiven Vulkan zu sehen und in der frischen, kühlen Bergluft tief durchzuatmen.

Definitiv gehört der Poás Vulkan zu Costa Ricas interessanten Orten

Definitiv gehört der Poás Vulkan zu Costa Ricas interessanten Orten

6. Marino Ballena Nationalpark

Der Marino Ballena Nationalpark ist für seine großartige Aussicht auf die Buckelwale während ihrer Migration entlang der Küste in den Monaten zwischen Dezember und April bekannt. Dort befindet sich auch das größte Korallenriff auf der pazifischen Seite Mittelamerikas und einige atemberaubende Meereshöhlen in der Nähe von Playa Ventana lohnen zum Erkunden.

Buckelwale in Costa Rica (Shutterstock/Claude Huot)

Buckelwale in Costa Rica (Shutterstock/Claude Huot)

7. Tortuguero Nationalpark

Tortuguero Nationalpark

Und dann ist da der eingangs erwähnte Tortuguero National Park, in dem ich mit meinen Versuchen als Weltretterin und Freiwillige kläglich gescheitert bin. Der Park ist vor allem für seine bedrohten Meeresschildkröten bekannt, die ihre Eier in den Sommermonaten zwischen Juli und Oktober an den Stränden legen.

Er gilt als einer der wichtigsten Brutplätze für die vom Aussterben bedrohte Schildkröte.

Der Park konzentriert sich auf die Erhaltung der wild lebenden Tiere und es gibt Bootstouren, die durch die Flüsse des Parks führen. Es klingt idyllisch, aber man sollte sich bewusst sein, dass er sehr abgelegen und schwer zu erreichen ist. Im Grunde genommen gibt es dort nicht viel mehr als Dschungel, Schildkröten, Vögel und Ruhe.

Aber genau deswegen fliegt man ja auch in den Urlaub: Um endlich einmal abzuschalten und nichts von der hektischen, modernen Großstadtwelt mitzubekommen. Nicht immer einfach, aber absolut lohnenswert, um seine leeren Batterien wieder aufzuladen.

Kennt ihr noch mehr interessante Orte in Costa Rica? Dann berichtet sie gern in den Kommentaren :) Wer jetzt gern nach Costa Rica reisen möchte, kann sich hier über die Beste Reisezeit Costa Rica informieren.

Zusammenfassung
Costa Ricas interessante Orte: Meine Lieblings-Spots
Artikel Name
Costa Ricas interessante Orte: Meine Lieblings-Spots
Beschreibung
Costa Rica ist der Hotspot für Tier- und Naturliebhaber und zieht Abenteuertouristen gleichermaßen magisch an. Das zentralamerikanische Land zwischen Panama und Nicaragua gehört zu den beliebtesten Destinationen Lateinamerikas. Die Locals sind für ihr entspanntes Gemüt und pure Lebensfreude bekannt: "La pura vida" eben. Das bedeutet so viel wie "Genieße dein Leben!" Und genau nach diesem Motto machte sich unsere Reisebloggerin Anja Knorr auf, um das Land und Costa Ricas interessante Orte zu entdecken.
Autor

Wir freuen uns über Kommentare!

Sicherheitscode

Dieses Blog nutzt Gravatare. Besorg dir ganz einfach einen eigenen Gravatar.
Achtung: Dein Kommentar wird vor der Freischaltung manuell geprüft.