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Meeresrauschen

Australien: Big waves und einsame Strände

07.03.2014

Goldgelber Sand, türkisblaues Meer mit weißen Schaumkronen – dahinter imposante Klippen, kilometerlange Dünen oder dichter Busch. Australien punktet mit wunderschönen, einsamen Stränden. Heute poste ich euch meine fünf Strand-Favoriten zwischen Sydney und Melbourne, die wir in den letzten Tagen auf unserem Australien-Trip per Camper entdeckt haben

Mehr als 10.000 dieser Freizeitoasen  bietet der 5. Kontinent den Surfern, Schwimmern und Strandläufern auf einer Küstenlinie von über 25.000 Kilometer. Und das Beste: Die Aussies kennen keine Privatstrände. Jeder Strand gehört jedem – auch mir, wenn auch nur für eine kurze Zeit. Und hier sind sie nun, meine fünf Lieblingsstrände zwischen Sydney und Melbourne: Alle fünf liegen im Süden von Australien (siehe Karte). Die Entfernung zwischen Sydney und Melbourne beträgt ca. 1.200 Kilometer (Luftlinie knapp 900 Kilometer) vorausgesetzt man nimmt, so wie ich, die Küstenstraße.

Karte mit Kennzeichnung der Strände

Unsere Beachroute auf 1200 Kilometern von Sydney bis Melbourne: Strandfreuden per Camper – gibt es Schöneres?

Kiama hat die perfekte Welle

Der Ort ist zwar nicht mit Torquay südwestlich von Melbourne zu vergleichen, wo die Bedingungen ähnlich wie auf Hawaii sind. Doch für Freizeitsurfer sind die Waves von Kiama auch schon eine Herausforderung. Der Name Kiama bedeutet bei den Aborigines „wo das Meer laut ist“. Und hier hast Du stets das Rauschen der Brandung im Ohr. Mit unbändiger Kraft rollen meterhohe Wellen in die felsigen Buchten. So gegen vier Uhr kommen die Dudettes und Dudes, die surfbegeisterten Girls und Boys, mit den Brettern in die Buchten und genießen den Kick, wenn ihnen der „Angle-Take-Off“ gelingt, eine Welle anzupaddeln und auf ihr hinunter zu fahren. Die kleine Stadt hat aber noch eine andere spritzige Attraktion, die mich begeistert. Unterhalb vom Leuchtturm befindet sich das Blowhole. Durch ein Loch im Felsen schießt Wasser bis zu 60 Meter hoch in die Luft. Wow!

Surfer rennt am Strand

Kiama in Australien, ein Paradies für Wellenreiter.

Herz im Sand

Ninety Mile Beach – ein Herz für den TUI Blog, an diesen Traumstrand gemalt, der fast endlos erscheint

Robinson-Idylle Seven Mile Beach

Elf Kilometer Sand und Meer und sonst gar nichts. Ein Naturstrand mit toller Brandung, wie man ihn in Europa nicht oft findet und der schon jetzt auf meiner persönlichen Strand-Hitliste weit oben steht. Und so kommst Du dort hin: Kurz vor Nowra vom Princes Highway abbiegen, dann Richtung Shoalhaven Heads fahren und sich wie Robinson fühlen. Tipp: Der Campingplatz Shoalhaven Heads Tourist Park hat einen direkten Zugang zum Beach.

Zu den Kängurus an den Potato Point Beach

Den Dünenstrand in der Nähe von Bodalla habe ich durch  Zufall entdeckt, weil mich die Bezeichnung neugierig machte. Du erreichst Potato Point über eine gut befahrbare Schotterpiste und hast nicht nur einen urwüchsigen Strand sondern auch Kontakt zum australischen Wappentier. Auf der Wiese des Beachcomber Holiday Park  grasen die Kängurus neben unserem Wohnmobil, während die Spiegeleier fürs Frühstück in der Bordküche brutzeln.

Känguru vor Camper

Der Caravanpark am Potato Point Beach ist Spielplatz für die Kängurus

Wild und beschaulich – die Strände bei Marlo

Die kilometerlange Lagune zwischen der vorgelagerten Düne und dem Buschland  ist flach und ideal für Camper mit kleinen Kindern. Alles ganz easy hier: keine hohen Wellen und stundenlang barfuß laufen. Ich fand unterwegs eine verlassenen Unterschlupf aus Treibholz und dachte: am liebsten würde ich bleiben!
Übrigens: Die wildromantische Gegend hat schon Filmregisseure begeistert.  Hier, wo der Snowy River in die Tasmanen See mündet, wurden Szenen des Films „Australia“ (2008) mit Hugh Jackman und Nicole Kidman gedreht.

The Ninety Mile Beach für Langläufer

Der Strand zwischen Lakes Entrances und Port Albert  ist der absolute Kracher. 145 Kilometer Dünenstrand, türkisfarbenes Meer und Möwengeschrei auf einer Strecke, die etwa so lang ist wie die zwischen Hannover und Hamburg. Bei einem Schnitt von 25 Kilometern täglich zu Fuß wäre man sechs Tage unterwegs.  Eine verlockende Vorstellung  –  na, vielleicht beim nächsten Mal, denn so viel Zeit haben wir nicht.

Angler am Strand

Potato Point: Großartiges Panorama, tolle Stimmung – ein Angler in der Brandung fischt sein Abendessen

Marita in Holzbude

Lagune bei Marlo: In diesem Unterschlupf aus Treibholz wäre ich gerne noch länger geblieben

 

Der Seven Mile Beach: Pelikane im Sonnenuntergang. Die Vögel warten auf Angler, vielleicht gibt es ja etwas ab vom Fang

Der Seven Mile Beach: Pelikane im Sonnenuntergang. Die Vögel warten auf Angler, vielleicht gibt es ja etwas ab vom Fang
Fotos (7): Persian

 

TUI Reisetipp Australien

Beachtime: Seid Ihr ebenfalls reif für die Sandburg? Wollt Ihr flexibel von Strand zu Strand reisen können wie Marita? Dann schaut doch einmal auf der Website von TUI Canper vorbei, hier findet Ihr passende Routenvorschläge für einen Strand-Trip in Australien. Mehr Infos hier.


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