TUI.com verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.

Meeresrauschen

Apulien – Die wahrscheinlich schönste Stiefelsohle der Welt

09.07.2013
TUI Blogger Johann
Alle Beiträge anzeigen
Sonnenuntergang Puglia

Sonnenuntergang Puglia

Fragt man mich nach meinem Lieblings-Reiseland, muss ich nicht lange überlegen. Zwar hab ich schon viele Flecken dieser Erde besuchen dürfen und es gibt dabei kaum einen Ort, der mir gar nicht gefallen hat, aber hier lege ich mich uneingeschränkt fest: An Italien kommt im Gesamtpaket einfach nichts vorbei. Und trotz zahlreicher Besuche, kann unser gestiefelter Fast-Nachbar mich noch immer neu beeindrucken.

Meine letzte Italienreise hat mich in eine Gegend geführt, die ich zuvor leider gänzlich ausgelassen hatte: Apulien, sozusagen die „Stiefelsohle“. Mit einem Freund zusammen hatten wir uns vorgenommen, die Sohle einmal zu umrunden. Ausgangspunkt dafür war Lecce, eine der größeren Städte in Apulien, die mich vor allem durch ihre Farbe beeindruckte: Der Großteil der Innenstadt ist mit einem sehr hellen, fast beigen Sandstein gebaut. Scheint die Sonne auf ein Gebäude wird man dadurch geradezu geblendet.

Lecce

Lecce

Aber wegen der Stadt waren wir nicht gekommen, uns interessierte vielmehr die Landschaft und die kleineren Ortschaften, die sich an der Küste angesiedelt haben. Und die hatten es wahrlich in sich: Schon am zweiten Tag haben wir südlich von Otranto einen kleinen Ort gefunden, der in einer der malerischsten Buchten lag, die ich jemals gesehen habe. Vom Meer glattgeschliffene Höhlen direkt am Strand, in denen sich einzelne Grüppchen wie in einem überdimensionalen Natur-Strandkorb niedergelassen hatten. Braungebrannte Einheimische sind fröhlich singend die Promenade entlanggelaufen und eine Gruppe Trommler hatte sich auf einem Felsen niedergelassen, von wo aus sich ihre Rhythmen durch die ganze Bucht getragen haben.

Badeort südlich von Lecce

Badeort südlich von Lecce

Um einen kleineren Felsen herum drängte sich plötzlich eine kleine Menschengruppe. In der Mitte stand ein Mann mit einer Handvoll Seeigel, die er an Ort und Stelle mit einem Messer öffnete und der staunenden Menschengruppe zum Probieren gab. Geschmacklich sicherlich kein unbedingtes Highlight, dennoch machte es die traumhafte Atmosphäre komplett.

Bucht

Bucht

Fürs erste hoffe ich euch einen kleinen Einblick in das zauberhafte Apulien gegeben zu haben. Beim nächsten Mal erzähle ich euch noch ein bisschen mehr, u.a. vom sogenannten „Ende der Erde“. Wer Lust auf Apulien bekommen hat, dem sei z.B. der Robinson Club Apulia, wunderschön am Pinienwald gelegen, oder das Viverde Hotel Tenuta Moreno, mit seinem erlesenen Weinkeller ans Herz gelegt. Und wer noch weitere Informationen oder eine Beratung benötigt, kann sich z.B. an unsere Reise-Expertin Sabine Breuing wenden, die sich in Apulien bestens auskennt.

Schlagworte:ItalienMittelmeer
  1. Mittwoch, 10. Juli 2013 um 16:26 Uhr Renate Konrad sagt: Antworten
    Ganz netter Artikel, aber ein bisschen dürftig. Apulien ist und hat so viel mehr! Und an der Stiefelsohle ... die ist woanders! Lecce liegt auf dem Stiefelabsatz. Apulien fängt sozusagen beim Stiefelsporn an. LG Renate Konrad, Autorin von Immer wieder Italien.
  2. Mittwoch, 10. Juli 2013 um 17:15 Uhr Johann sagt: Antworten
    Hallo Renate, vielen Dank für deinen Hinweis und schön, dass du unseren Blog mitverfolgst. Dass Apulien noch wesentlich mehr zu bieten hat, da stimme ich dir voll und ganz zu. Deshalb kommt auch in der nächsten Woche noch ein zweiter Teil meines Berichtes :-) Und auch bezüglich der Formulierung muss ich dir Recht geben - Absatz ist da wohl der korrekte Begriff. Umso besser, dass wir richtige Experten als Leser haben! Viele Grüße und bis zum nächsten Mal Johann
  3. Freitag, 12. Juli 2013 um 11:12 Uhr Claudia sagt: Antworten
    Hallo Johann,da ich "Absatz" vielleicht zu oft gelesen habe, sprang mir dieser Post gerade wegen dem Begriff "Stiefelsohle" in die Augen. Bleibe dabei ... oder nenne ihn einfach Salento :)Die Seeigel hättest Du ruhig probieren sollen. Dir ist eine wahre Delikatesse entgangen! Ich vermute, dass Du südlich von Otranto in Porto Badisco oder in der Baia delle Orte halt gemacht hast. Das zweite Bild wurde, wenn ich richtig gesehen habe, in Sant'Andrea nördlich von Otranto aufgenommen.Aber nun genug an "Spitzfindigkeiten" ... ein schöner Beitrag, auch aus der Sicht einer "Local". Ich bin auf Deinen Beitrag über das "apulischen Ende der Welt" (Finibus Terrae) gespannt.Lieben Gruß von der schönsten Stiefelsohle der Welt :) Claudia
  4. Freitag, 12. Juli 2013 um 14:49 Uhr Johann sagt: Antworten
    Hallo Claudia, vielen Dank für deinen Kommentar und für die Gedächtnisauffrischung :-) Sant' Andrea stimmt genau! Ich hatte versucht es auf Google Maps zu finden, bin aber leider gescheitert. Wie schön, dass du es erkennen konntest! Der zweite Teil meines Berichtes folgt in ein paar Tagen und ich hoffe, dass er dir gefallen wird. Da wird man ja schon fast etwas nervös (und vor allem neidisch!) wenn auch "Locals" mitlesen ;-) Viele Grüße aus Berlin Johann
  5. Montag, 22. Juli 2013 um 16:58 Uhr Marianne sagt: Antworten
    Hallo, Ich finde den Bericht recht interessant und warte gespannt auf die Fortsetzung, denn ich habe keine Beziehung zu Italien und somit auch nicht zu Apulien Maranne
  6. Mittwoch, 24. Juli 2013 um 09:45 Uhr Johann sagt: Antworten
    Hallo Marianne,schön, dass dir der Artikel gefallen hat :) Hier geht es zum zweiten, etwas ausführlicheren Teil: http://blog.tui.com/apulien-teil-ii-feierlichkeiten-am-ende-der-erde. Viel Spaß beim Lesen und viele Grüße Johann
  7. Sonntag, 16. August 2015 um 11:18 Uhr Klaus sagt: Antworten
    Schon am zweiten Tag haben wir südlich von Otranto einen kleinen Ort gefunden, der in einer der malerischsten Buchten lag, die ich jemals gesehen habe. Vom Meer glattgeschliffene Höhlen direkt am Strand, in denen sich einzelne Grüppchen wie in einem überdimensionalen Natur-Strandkorb niedergelassen hatten.Hallo, wie heißt denn der Ort, den Du südlich von Otranto gefunden hast?
  8. Montag, 17. August 2015 um 10:31 Uhr TUI Blogger Johann sagt: Antworten
    Hallo Klaus, der Ort heißt "Sant' Andrea" und liegt tatsächlich ca. 15 Kilometer nördlich von Otranto (Danke an unsere aufmerksame Leserin Claudia!). Fährst du nach Apulien? Dann kann ich dir einen Besuch in dem Ort wärmstens empfehlen. Viele Grüße, Johann

Wir freuen uns über Kommentare!

Sicherheitscode

Dieses Blog nutzt Gravatare. Besorg dir ganz einfach einen eigenen Gravatar.
Achtung: Dein Kommentar wird vor der Freischaltung manuell geprüft.