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Unterwegs mit...

Alles im Fluss? Gar nicht so einfach… – Auf Flusskreuzfahrt mit der TUI Sonata

15.04.2014
TUI Bloggerin Kathrin
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Wie managt man ein schwimmendes Hotel? Und wie bekommt der Koch seine Vorräte an Bord? TUI-Insiderin Kathrin fand das auf ihrer ersten Flusskreuzfahrt heraus.

Ulla Hillmann und Bloggerin Kathrin: Auf dem Sonnendeck erzählte die Schiffs-Chefin (rechts) von ihrem Job als Managerin eines schiwmmenden Hotels

Das Hotel, das Ulla Hillmann leitet, hat 93 Zimmer und befindet sich mal in Amsterdam, mal in Antwerpen, mal in Köln. Manchmal auch woanders. Die meiste Zeit schwimmt es auf dem Rhein: Die Rede ist von der TUI Sonata, einem von insgesamt fünf Fluss-Schiffen der TUI. Auf meiner Reise durch Holland und Belgien habe ich hinter die Kulissen des Flusskreuzers linsen können und gemerkt: Bis alles schwimmt, ist eine ganze Menge Logistik nötig.

Vierzig Menschen verschiedener Nationalitäten arbeiten auf der TUI Sonata – in der Nautik, im Service, an der Rezeption, in der Küche und im Housekeeping. Immer an Bord: Das TUI-Duo, bestehend aus Kreuzfahrtdirektorin und Guest Relation Manager. Sieben Monate am Stück verbringt ein Team auf dem Schiff – Urlaub ausgenommen. So lange dauert die Saison in der Regel, bevor die Schiffe im November zur Renovierung in den Winterhäfen anlegen. Die Arbeitswoche hat sieben Tage, Feierabend ist oft erst nach Mitternacht. Ein intensiver Job, der aber nicht nur für die Chefin an Bord auch Vorteile hat: „Kost und Logis sind frei, und da ich wenig Zeit zum Geldausgeben habe, kann ich einen großen Teil meines Gehalts sparen“, sagt Ulla Hillmann.

4.30 Uhr: Die Frühstückseier rufen

Der Boss in der Küche: Bei fünf Mahlzeiten am Tag wird es für Küchenchef Dirk Pallatz schon mal stressig – schließlich wollen täglich 186 Gäste und 40 Crewmitglieder verpflegt werden.

Der Boss in der Küche: Bei fünf Mahlzeiten am Tag wird es für Küchenchef Dirk Pallatz schon mal stressig – schließlich wollen täglich 186 Gäste und 40 Crewmitglieder verpflegt werden.

Der erste Wecker auf der TUI Sonata klingelt früh: Um 4.30 Uhr beginnt der Frühstückskoch mit den ersten Vorbereitungen, damit erst die Crew und dann die Passagiere mit backwarmen Croissants in den Tag starten können. Die Lebensmittel, vom frischen Feldsalat bis zur Tomatenpaste, vom Kuchenmehl bis zum Kräutertee, werden einmal pro Woche beim so genannten „Loading“ an Bord gebracht und im Lager verstaut.

Bei 186 Passagieren und fünf Mahlzeiten am Tag (davon zwei mit Menüwahl) müssen die Abläufe punktgenau sitzen – das gilt in der Küche ganz besonders: „Während des Abendessens beispielsweise geht es hier Schlag auf Schlag“, erzählt Küchenchef Dirk Pallatz. „Wir schätzen vorher ein, wie oft welches Menü gewählt wird.“ Und wenn er mal danebenliegt? „Wird’s stressig.“ Um solche Situationen souverän zu managen, wird die gesamte Schiffscrew vor der Saison einen Monat lang geschult, bis jeder Handgriff sitzt.

TUI-Reisetipp

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Ob Party-Kurzreise auf dem Rhein, Rhein in Flammen, 5 Tage Benelux oder eine Woche auf der Mosel – Die TUI Flusskreuzfahrten warten mit zahlreichen Angeboten auf.
Mehr Infos findet Ihr auf TUI.com.

Ulla Hillmanns Büro-, pardon: Kabinentür, steht immer offen. Sie ist vor allem dann gefordert, wenn es mal nicht so rund läuft: „Ich bin praktisch ständig an Bord auf Achse, schaue überall nach dem Rechten. Inzwischen kenne ich jede Ecke und Kante der TUI Sonata.“

Bleibt dabei überhaupt noch Zeit, vorüberziehende Landschaften und Städte zu genießen? „Wenig“, räumt Ulla Hillmann ein, die bereits in der zweiten Saison auf dem Flusskreuzer Sonata unterwegs ist. Die Lieblingstour der Bremerin, die vorher schon an Land als Hoteldirektorin gearbeitet hat, ist die Mosel. „Aber auch das belgische Städtchen Brügge finde ich wunderschön.“

Leinen los: Die TUI Sonata, eins von insgesamt fünf Fluss-Schiffen der TUI, nach dem ablegen in Köln; im Hintergrund links die Kirche Groß St, Martin am Fischmarkt

Leinen los: Die TUI Sonata, eins von insgesamt fünf Fluss-Schiffen der TUI, nach dem Ablegen in Köln; im Hintergrund links die Kirche Groß St. Martin am Fischmarkt


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