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Kultur

Abu Dhabi – die „kleine Schwester“ von Dubai

12.04.2013

Gold, Silber, Marmor, Kristall – Calli sprachlos im Orient

Abu Dhabi gilt vielen Kennern des mittleren Ostens als die „kleine Schwester“ von Dubai. Etwas unscheinbarer, ein bisschen weniger schrill und laut, insgesamt dezenter und gemütlicher. Ich gebe zu, Abu Dhabi gefällt mir etwas besser als Dubai mit ihren vielen Superlativen.

Die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate präsentiert sich sauber und einladend. Die Skyline erschlägt dich nicht so wie in Dubai, die mit prächtigen Palmen gesäumte Strandpromenade lädt zum Spaziergang ein, auch jetzt im Februar liegen die Temperaturen bei angenehmen 25 Grad, die Luft ist seidenweich. Über fast acht Kilometer erstreckt sich die „Corniche“, zahlreiche Parks und Grünflächen wurden auch im Stadtgebiet angelegt.

Abu Dhabi - die “kleine Schwester” von Dubai

Dass die Herrscher in Abu Dhabi auch so können wie die Brüder in Dubai, wurde mir allerdings schnell klar, als ich das Hotel „Emirates Palace“ betrat. Unvorstellbarer Luxus herrscht in diesem teuersten Hotel der Welt, rund drei Milliarden Euro wurden hier verbaut. Ich hatte das Glück, vom Hotel-Management eine private Führung zu bekommen. Ausgenommen davon blieb nur die zweite Etage – dies ist der geschlossene Bereich für die Herrscherfamilie Al-Zayed. Mir verschlug aber auch der Rest die Sprache! Ich habe weltweit jede Menge Luxushotels gesehen, aber dieses Haus stellt alles in den Schatten. Dabei geht es nicht nur um den Service (Jeder Gast bekommt einen eigenen Butler zur Seite gestellt), allein Außen- und Innenarchitektur machen auch mich große Labertasche sprachlos.

Was da an Gold, Silber, Marmor oder Kristall verbaut wurde, ist kaum zu glauben. Doch den Rest gaben mir die mit Perlmutt ausgelegten Badewannen.

Wie vieles, was die Araber mit ihrem Geld machen, sage ich auch hier: Bei allem Respekt vor der Leistung der Architekten und Bauherren – das ist alles ein bisschen „too much!“ Da wird die Grenze vom außergewöhnlichen Luxus zur Dekadenz mindestens gestreift, in einigen Bereichen deutlich überschritten.

Eine Sonnenbrille brauchte ich im Foyer des neu eröffneten „Jumeirah„, das direkt gegenüber vom Emirates Palace liegt. Weißer und blauer Granit und jede Menge Kristall blendete mich in der fantastischen Lobby, wo ich mich auf Anhieb wohler fühlte als im Palace. Ich werde wiederkommen – keine Frage!

Weil Abu Dhabi eben doch besticht mit seiner Gelassenheit. Viele „MeinSchiff“-Gäste berichteten mir von ihren Ausflügen mit dem Jeep in die Wüste, wo einige sogar übernachteten und aus dem Schwärmen nicht mehr heraus kamen. Beeindruckend fand ich auch die Formel-1-Strecke, für mich die mit Abstand schönste und modernste der Welt. Ich war so aus dem Häuschen, dass ich spontan Florian König anrief, meinen Mitstreiter bei der Kocharena und RTL-Formel1-Experte. Er bestätigte mir, dass alle Beteiligten den Formel-1-Zirkus Abu Dhabi heiß und innig lieben.

Momentan bin ich auf der  Rückfahrt von Manama/Bahrein nach Dubai.

Ich habe auf dieser Reise viel von Superlativen geschrieben. Das größte Lob verdient jedoch eindeutig die Besatzung der Mein Schiff 2. Vom Kapitän bis zum Tellerwäscher hat an Bord jeder einen erstklassigen Job gemacht. Immer freundlich und hilfsbereit. Und ihr merkt schon, wenn ich so viel Lob verteile , dann war das Essen und der Service auch Spitzenklasse. ich freue mich auf die nächste Reise…

Signatur Calli


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