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Von blonden Grizzlys und Karibus: Im Denali Nationalpark, Alaska

16.11.2015
TUI Bloggerin Gabriela
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Gabriela liebt es ungewöhnlich. Deshalb packt sie statt Sandalen und Bikini die Wanderschuhe in den Koffer. Ihren Jahresurlaub verbringt sie nämlich nicht etwa am Strand – sondern in Alaska. In den nächsten Wochen wird sie uns mehr über diese ganz besondere Reise erzählen und zeigen. Im ersten Teil geht es für sie von Anchorage in den Norden nach Fairbanks und wieder nach Süden bis Tok.

Mit Icelandair fliegen wir via Reykjavik von Hamburg nach Anchorage. Wir sind für fast jedes mögliche Wetter gerüstet, denn dies ist schon unsere dritte Reise in den nördlichsten Staat der USA.

Mount Denali Alaska

Alaska Range mit Mt. Denali

In Anchorage empfängt uns strahlender Sonnenschein mit 18°C. Das geht ja gut los! Nach einer Zwischenübernachtung holen wir morgens unser Auto, das durch die Rundreisebuchung über TUI auch mit der Erlaubnis ausgestattet ist, über Schotterstraßen zu fahren. Wir machen uns gleich auf den Weg zum Denali Nationalpark. Wir wollen uns viel Zeit lassen, denn das Wetter spielt auch heute mit. Eine gute Entscheidung, denn immer wieder laden Rastplätze zum „Scenic View“ ein. Wir fahren durch Wälder mit vielen kleineren und größeren Seen. Immer wieder taucht das Verkehrszeichen „Achtung Moose“ auf. Mit diesen riesigen Elchen, die über 2 m Schulterhöhe messen, möchte sich keiner anlegen und doch passieren viele Unfälle mit den massigen Tieren. Heute sehen wir keines.

Mount Denali Alaska

Aussicht auf die Alaska Range mit dem Mt. Denali

Alaska Wildlife: Wilde Tiere im Denali Nationalpark

Die Landschaft ist recht hügelig und je weiter wir nach Norden kommen, desto weniger Verkehr ist auf dem ruhigen George Parks Highway. Wir fahren über einen Hügel und plötzlich liegt er in der Ferne vor uns, fast ohne Wolken, seine ganze Schönheit ist zu sehen: Der Denali! Bis vor kurzem noch Mt. McKinley genannt und mit 6190 m höchste Berg der USA. Selten zeigt er sich ohne Wolken und wir haben das große Glück, ihn vollständig zu sehen. Wow!

Immer näher kommen wir der Alaska Range mit ihren majestätischen, schneebedeckten Bergen.  Am frühen Nachmittag lassen wir sie links liegen und fahren am Rand des Denali Naionalparks entlang, da unser Hotel, die Grizzly Bear Lodge, am anderen Ende liegt.

Hier sind mehrere Hotels erbaut worden, unseres ist eine einfache, rustikale Lodge, die direkt am Nenana River liegt. Was für ein schöner Anblick von unserem Balkon. Wir sind froh, dass wir uns einige Lebensmittel mitgebracht haben, denn hier gibt es kaum etwas zu kaufen und das, was es gibt, ist extrem teuer.

Nenana River Alaska

Nenana River

Unser Nationalparkbus startet am nächsten Morgen sehr früh, leider regnet es nun. Privatfahrzeuge sind im größten Teil des Parks nicht gestattet. In unserer Tour ist die Wilderness Tour enthalten. Ca. 8 Stunden werden wir auf der Schotterpiste von unserer Rangerin Lisa gefahren. Teilweise an fast halsbrecherischen Abhängen entlang. Sie tröstet uns, Regen sei gut für Tierbeobachtungen, denn bei schönem Wetter würden die Tier auch gern mal ein Nickerchen im Unterholz oder hohen Gras machen, dann könne man sie gar nicht sehen.

Moose Alaska Elch

Moose

Also sind wir zuversichtlich und tatsächlich, nach kurzer Zeit sehen wir mehrere riesige Moose Bullen mit ihren wuchtigen Schaufeln.  Wir freuen uns und können viele schöne Bilder schießen. Lisa möchte weiter, recht hat sie. Nach kurzer Zeit laufen uns mehrere Karibus über den Weg. Bei diesen Tieren haben auch die Weibchen ein Geweih.

Karibu Alaska

Karibu

Es regnet noch, unser Bus schraubt sich immer höher am Berghang entlang, einigen Gästen wird schon schwummrig, eine Leitplanke gibt es natürlich nicht. Da hält Lisa wieder an. Mit geübtem Blick hat sie unten im ausgewaschenen Flussbett einen Bären entdeckt. Wir sind begeistert! Es bleibt nicht unser einziger Bär heute, zwei weitere sehen wir noch, einer ist kaum 10 Meter vom Bus entfernt. Was für ein wunderschönes Tier! Und blond ist er, wie man hier zu den hellen Grizzlys sagt. Er frisst sich satt an reifen Blaubeeren. Wir sehen auch noch Dallschafe in der Ferne, Adler und die possierlichen Erdhörnchen, hier Goopher genannt.

Blonder Grizzly

Blonder Grizzly

Dann geht es zurück. Die acht Stunden sind wie im Flug vergangen.

Auf der Jagd nach den Nordlichtern

Der nächste Tag bringt keine Wetterverbesserung, wir machen uns auf den recht kurzen Weg nach Fairbanks, der Stadt der Nordlichter. Angeblich hat man hier die gute Chance von 30%, ein Nordlicht zu sehen. Wenn es nachts dunkel ist, also nicht während der hellen Sommernächte, in denen die Sonne gar nicht unter geht.

Da es wie aus Eimern gießt, besuchen wir das University of Alaska Museum, das einen sehr guten Einblick in die traditionelle Lebensweise der Ureinwohner bietet. Es werden auch eindrucksvolle Filme über den Goldrausch gezeigt und natürlich die Aurora Borealis. Leider zeigt sie sich uns in dieser Nacht nicht, denn es regnet weiter.

Nach einer ruhigen Nacht im Westmark Hotel führt uns der Weg nach Tok, einem Ort, der nur aus einigen Motels und Tankstellen besteht. Wer diesen Ort, so wie wir nur zum Übernachten nehmen muss, sollte spät ankommen und früh fahren, denn dort gibt es nichts zu tun oder anzuschauen.

Zu Besuch beim Weihnachtsmann am Nordpol

Bevor wir dort allerdings ankommen, machen wir noch eine längere Pause in North Pole. Wir besuchen  den „echten“ Weihnachtsmann und von ihm erfahren wir, dass Mrs. Santa aus Kiel stammt. Na das ist doch was!

Santa Claus in North Pole

Santa Claus in North Pole

Morgen geht es dann auf den Top of the World Highway, der uns nach Dawson am Yukon in Kanada bringt, das ist die legendäre Stadt Jack Londons. Auf diese Fahrt freue ich mich schon eine Ewigkeit! Werden wir die Sicht von oben über das Land genießen können oder werden uns Wolken den Ausblick nehmen?

Lest in meinem nächsten Blogbeitrag mehr davon und wie es uns am Yukon ergeht.

  1. Sonntag, 10. April 2016 um 16:00 Uhr Tina sagt: Antworten
    Schöner Blog

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