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Genuss

Supersüße Fakten zur Schokoladenherstellung und Co.

20.12.2016
TUI Bloggerin Lydia
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Ich kenne tatsächlich diese Sorte von Menschen, die keine Schokolade mögen. Aber wie kann man den zarten Schmelz, die leckere Süße und den vollmundigen Geschmack der Schokolade nicht lieben? Diese Leute sind eindeutig in der Minderheit, denn Schokolade ist wohl das beliebteste Geschenk und das nicht nur zu Weihnachten, Ostern oder zum Valentinstag. Und die Sorten sind vielfältig: Ob als Tafel, Füllung oder zum Trinken – Schokolade geht einfach immer. Mit unseren 9 Fragen rund um Kakao und Co. und dem Rezept zur eigenen Schokoladenherstellung seid ihr für die süße Weihnachtszeit bestens gerüstet!

Woher kommt das beste Produkt der Welt?

TUI tipp: Patisserie auf der mein schiff

Schokolade auf der Mein Schiff 2

Auf der Mein Schiff 5 erwarten euch zarte Pralinen, leckere Torten und Kuchen sowie feine Desserts in der eigenen Patisserie.

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Die Geschichte der Schokolade geht bis 1.550 v. Chr. zurück. Dort wurde sie zum ersten Mal in Mexiko verputzt. Sie galt als heilig, da ihr heilende und aphrodisierende Kräfte zugeschrieben wurden. Die Maya hatten sogar einen eigenen Kakaogott. Um 600 n. Chr. wurde Kakao dann von den Maya angebaut. Der Name stammt übrigens von den Azteken, die die Kakaobohnen mit kaltem Wasser mischten. Sie nannten das Getränk „xocolatl“, was bitteres Wasser oder Kakaowasser bedeutet.

Christopher Kolumbus brachte dann die ersten Bohnen aus Amerika mit. Allerdings fanden sie erst deutlich später Verwendung, denn die rohe Bohne ist nicht wirklich genießbar. 1544 begann quasi die Schokoladenherstellung: Zum ersten Mal wurde Schokolade mit Honig am spanischen Hof getrunken. Die Kakaobohnen waren allerdings bis ins 19. Jahrhundert hinein sehr teuer und daher nur ein Produkt für Wohlhabende.

Durch günstigeren Kakao aus Amazonien und maschinelle Schokoladenherstellung wurde das Produkt langsam erschwinglich. Die ersten Fabriken entstanden. Einige Firmen bestehen noch heute wie zum Beispiel die 1804 gegründete Halloren Schokoladenfabrik, die Schweizer Schokoladenmarke Cailler von 1819, die 1825 gegründete Confiserien von P. Suchard, später als Milka bekannt, oder die 1890 entstandene Bremer Chocolade-Fabrik Hachez & Co. Erst 1848 gab es neben der Trinkschokolade die erste essbare Schokolade.

Schokolade ist heute ein vielfältiges Massenprodukt, deren Weiterentwicklung sich vor allem um Bio-Qualität, vegane Produkte und Fair Trade-Herstellung dreht.

Wie funktioniert die Schokoladenherstellung?

Der wichtigste Rohstoff für Schokolade ist die Kakaobohne. Kakaobohnen werden per Hand geerntet. Anschließend werden sie zwischen Bananenblättern mehrere Tage bei bis zu 50 Grad fermentiert. Dabei wird der bittere Geschmack gemildert sowie die Haltbarkeit verlängert. Auch ihre typisch dunkle Farbe erhalten die Bohnen in diesem Schritt. Nach der mehrtägigen Trocknung erfolgt die Reinigung und das Ablösen der Schale sowie die Röstung bei rund 160 Grad Celsius. Ein wichtiger Schritt für das Aroma.

Viele Zwischenschritte sind notwenig.

Die Schokoladenherstellung ist aufwendig.

Anschließend werden die Bohnen zerkleinert und zu Kakaomasse zermahlen. Diese wird mit den Grundzutaten Zucker, Kakaobutter und Milchprodukten sowie weiteren Zutaten wie Gewürzen oder Nüssen vermengt. Die noch sandige Masse wird nun zwischen Walzen zerkleinert, wobei die Kakaobutter austritt. Anschließend wird die Kakaomasse beim Conchieren stundenlang erwärmt und gerührt. Kakaobutter kommt hinzu. So verteilt sich das Fett gleichmäßig. Zum Schluss wird die Masse abwechselnd gekühlt und erwärmt, entscheidend für ihre Form, guten Glanz, hohe Lagerbeständigkeit und den feinen Bruch. Beim Austafeln wird die Schokolade in Formen gegossen oder für eine andere Nutzung weiterverarbeitet.

Eigene Schokoladenherstellung – ihr benötigt nur wenige Grundzutaten, die ihr nach Belieben ergänzen könnt. Die Herstellung von Schokolade aus Kakaobohnen erfordert dagegen sehr viel Aufwand und spezielle Geräte.

Rezept: Schokolade selber machenWoher stammen die Kakaobohnen?

Kakaobäume lieben es warm. Die bis zu 15 Meter hohen Bäume wachsen in den Tropen am Äquator. Sie benötigen gleichmäßige Wärme sowie eine hohe Boden- und Luftfeuchtigkeit. Die Bäume tragen 20-50 Früchte, die jeweils 500 Gramm wiegen. 75% des Kakaos stammt aus Afrika, dabei ist der größte Exporteur die Elfenbeinküste, aber auch Ecuador, Ghana, Indonesien, Malaysia oder die Dominikanische Republik sind Kakaoanbauer. Jährlich werden zwischen 6 und 7 Milliarden Tonnen Schokolade weltweit verkauft. Man benötigt übrigens rund 270 Kakaobohnen für die Herstellung von einem halben Kilo Schokolade.

Welche Sorten gibt es?

Schokolade lässt sich in die bekannten Sorten Bitter-, Milch- und weiße Schokolade einteilen. Alle Sorten bestehen aus Kakaobutter, Fett und Zucker. Die Bitterschokolade (Edelbitter-, Zartbitter-, dunkle oder schwarze und Herrenschokolade) hat einen hohen Kakaoanteil, welcher für den bitteren und herben Geschmack verantwortlich ist. Sie ist weniger süß und besitzt einen geringen Milchanteil. Die Milchschokolade ist dagegen heller, weniger herb, und süß. Sie besteht zum Großteil aus Milchbestandteilen. Weiße Schokolade wird dagegen ganz ohne Kakao hergestellt. Am Ende bleibt von der Kakaomasse nur die hellgelbe Kakaobutter übrig, die auch für die Farbe und den Namen verantwortlich ist. Die weiße Schokolade ist durch den hohen Zucker- und Fettgehalt mit 500-600 Kalorien pro 100 Gramm der führende Dickmacher.

Daneben bestimmen Zusätze wie Nüsse und weitere Formen wie Kuvertüre, Füllung, Glasur und Pralinen die Sortenvielfalt und Schokoladenherstellung.

Schokolade besitzt eine unglaubliche Sortenvielfalt.

Schokolade besitzt eine unglaubliche Sortenvielfalt.

Ist Schokolade gesund?

Leider kennt ihr die Antwort vermutlich schon. Bei der Schokoladenherstellung werden viel Zucker sowie Fett zugesetzt. Die Schokolade enthält dadurch viele Kalorien. Das birgt u.a. das Risiko für Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Magenbeschwerden. Der hohe Zuckergehalt führt zu allem Unglück auch noch zu Heißhunger. Weitere Zusatzstoffe und künstliche Aromen sind natürlich ebenfalls nicht gesund.

Aber Schokolade macht doch zumindest glücklich, oder? Nicht wirklich, denn die verantwortlichen Inhaltsstoffe sind in zu geringen Mengen enthalten. Ihr könntet natürlich einfach größere Mengen verputzen, diese führen jedoch wieder zu den genannten Beschwerden und machen somit langfristig wohl auch nicht glücklich. Allerdings werden Erinnerungen aus der Kindheit geweckt, bei denen wir Schokolade meist mit Belohnung assoziieren. Daher macht sie uns auch im Erwachsenenalter quasi doch glücklich.

Doch es gibt Hoffnung: Bitterschokolade! Zwar hat auch sie viele Kalorien, doch ihr hoher Kakaoanteil hat eine aufputschende Wirkung, ähnlich dem Kaffee. (Ihr seid auch Kaffeeliebhaber? ► Dann findet ihr hier alle Infos zum Lieblingsgetränk). Zudem enthält Kakao wertvolle Flavonoide und Antioxidantien, die das Herz-Kreislauf-System und die Zellen schützen (allerdings sollte der Kakaobehalt min. 70% betragen). Kakao verfügt über 300 Substanzen, von denen viele noch nicht gänzlich erforscht sind. Auch für Haut und Haare soll Kakao gut sein und findet daher in der Kosmetik Anwendung.

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Wie lagere ich Schokolade ordnungsgemäß?

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihr Schokolade länger lagern wollt, solltet ihr dafür einen dunklen, trockenen und kühlen Ort nutzen. Vorzugsweise Schränke oder Keller eignen sich. Der weißliche bis hellgraue Belag der bei unsachgemäßer und zu langer Lagerung auftritt (bei mir also nicht) ist übrigens unbedenklich und mindert nicht den Geschmack.

Was bedeutet Fairtrade-Schokolade?

Hierbei handelt es sich um fair gehandelten Kakao. Das Gütesiegel untersagt Kinderarbeit und garantiert einen festen Mindestpreis für Bauern. Zudem erhalten Kleinbauern eine Fair Trade-Prämie, die für gemeinnützige Zwecke genutzt wird. Da es sich beim Großteil der Produzenten um Kleinstbetriebe handelt, hat das Siegel eine hohe Bedeutung.

Wusstet ihr schon?

🍫 Wir Deutschen verputzen im Jahr 10 Kilogramm Schokolade. Wieder mal Weltmeister!

🍫 Kakao galt bei den Maya als Rauschmittel und war daher Kriegern, Priestern oder Opfern vorbehalten.

🍫 Bis ins 19. Jahrhundert wurde Kakao in Apotheken als „Kräftigungsmittel“ verkauft, da es als stärkend, leicht verdaulich und aphrodisierend galt.

🍫 Die älteste Schokoladenfabrik in Deutschland ist die Halloren Schokoladenfabrik in Halle.

🍫 Für viele Produkte wie Kekse, wird statt Schokolade oft eine Fettglasur verwendet.

🍫 Der Name „Herrenschokolade“ begründet sich auf der Beliebtheit der süßen Schokolade bei Kindern und Frauen, Bittere war eher etwas für Männer.

🍫 Sympathisch: Goethe soll nie ohne Schokolade verreist sein.

🍫 Die Blume Schokoladen-Kosmee hat einen Duft, der an Zartbitterschokolade erinnert.

🍫 Der 7. Juli ist der Tag der Schokolade.

Wo gibt’s noch mehr für Schokifans?

Da alle weltweit der Schokolade verfallen sind, gibt es viele Möglichkeiten sich diesem wichtigen Thema tiefer zu widmen. Hier unsere Schoko-Erlebnis-Tipps:

Schokoladenevents weltweit

Schokoladenmuseen und- events weltweit


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