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Genuss

The Real American Food – Fast Food, Cheesecake und einfach göttliche Spareribs!

19.06.2015
TUI Bloggerin Nadine
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Auch in den USA gibt es gutes und variantenreiches Essen. Wo es Nadine im Sunshine State Florida am besten geschmeckt hat, erzählt sie euch heute.

Zwei Wochen Florida. Zwei Wochen auf dem Tamiami Trail, den Highways und der Interstate. Die Sonne scheint, der Himmel lacht. Die Fenster des Mietwagens sind heruntergelassen und die Landschaft zieht an uns vorbei. Gefühlt alle zwei Meilen bekommen wir Hunger. Es riecht einfach zu lecker. Die Fast Food Restaurants und Diner am Straßenrand strömen einen unglaublich intensiven Duft aus, der in jede Ecke des Autos zu ziehen scheint. Die Düfte bahnen sich ihren Weg, bis in unsere Nasen und schließlich in den Kopf, der signalisiert – wir könnten doch einfach mal anhalten und etwas essen! Das können sie echt gut, die Amerikaner: Appetit anregen. In einer Reportage habe ich gelernt, dass auf deutschen Weihnachtsmärkten mit Duftaromen gearbeitet wird, um Kunden an den Stand zu locken. Ich glaube, das machen amerikanische Restaurants genauso – nur noch viel intensiver!

Tamiami Trail

2 Wochen durch Florida: Der Tamiami Trail führt von Miami bis nach Tampa: Auf der Strecke gibt es ziemliche viele Diner, Fast Food Ketten und Restaurants

Größer, besser, weiter – dieses Motto der Amerikaner spiegelt sich natürlich auch beim Essen wider. Was ich nicht vergessen werde: Die Getränkeautomaten in den Fast Food Restaurants. Nicht genug, dass ein kleines Getränk zum Menü einen halben Liter umfasst, nein, die Auswahl ist einfach riesig. Schon allein das Hauptmenü umfasst so ziemlich alles, was das Herz begehrt: Cola, Fanta, Dr. Pepper, Mountain Dew, Root Beer, Soda und und und. Damit aber nicht genug: Über ein Auswahl-Rädchen eröffneten sich noch mehr Möglichkeiten – schließlich gibt es ja auch noch Fanta Twist, Fanta Cassis, Fanta Lemon, Fanta Passion, Fanta Exotic und und und. Sich da einmal durch den Automaten trinken, ist ein Ding der Unmöglichkeit!

Frühstück American Style: Fettig und süß

Ja, wie fand ich das amerikanische Frühstück? Mh, es war okay, würde ich sagen. Die englischen Bohnen finde ich schlimmer. Dann doch lieber Weißbrot mit Erdnussbutter und Erdbeermarmelade American Style. Der amerikanische Joghurt ist schon sehr witzig: Hauptsache groß und breit 0,1% Fett draufschreiben, aber eine einzige Zuckerbombe. Die Bagels im Einstein Bros. waren sehr lecker, den Kaffee gab es mit Free Refill dazu, klar. Nachdem ich Tage zuvor frittierte Shrimps bei IHOP gegessen hatte (mittlerweile kann man im IHOP ja sogar zu Abend essen, so vielfältig ist die Karte gestrickt), mussten wir auch nochmal ein Frühstück mitnehmen: Hashbrowns, Bacon und Spiegelei und eine süße Waffel dazu. Mit den Hashbrowns konnte ich mich die vierzehn Tage leider in verschiedenen Restaurants nicht anfreunden. Ich dachte immer, es wären eine Art Rösti – waren sie leider nirgends. Für Rösti fehlte den Hashbrowns das Ei. Dafür waren die Waffeln im IHOP super! Dunkin‘ Donuts ist auch überall zu finden und gut für den morgendlichen Kaffeedurst :)

Frühstück IHOP Florida

Herzhaft und süß – unser Frühstück im IHOP

TUI Reisetipp Florida

Florida Strand

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American Fast Food – Burger gehen immer

Die USA, Heimat der Burger – da liegt es nahe, zu Beginn der Reise erstmal abzuchecken, wo es denn die besten Burger gibt. Erster Abend: Denny’s. Draußen war es schön warm, aber die Amerikaner haben es scheinbar nicht so mit dem Draußensitzen – also speisten wir drinnen – im Eisschrank. Burger King war wie zu Hause, außer das man bestellt und Nummern zieht. Und länger warten darf. Ist das noch Fast Food? Apropos: KFC, wohlgeschätzt im heimatlichen Berlin, war eine einzige Enttäuschung. Aber dafür war Wendy’s der Knaller! Sehr lecker und frisch – und an jeder Ecke des Tamiami Trail zu finden :)

Warum gibt’s das nicht in Deutschland?

In Florida leben ja ziemlich viele Menschen mit südamerikanischen Wurzeln. Nicht zuletzt wird das dadurch deutlich, dass prinzipiell Schilder auf Englisch und Spanisch ausgewiesen werden. Da liegt es nahe, dass eine mexikanische Fast Food Kette ziemlich weit verbreitet ist: Taco Bell. Ich liebe schon die Burritos von Dolores in Berlin – bei Taco Bell gibt’s das ganze in einer riesigen Auswahl und ebenso unheimlich lecker. Neben den Burritos und Tacos war auch unsere Nachspeise sensationell: Cinnabons mit einer cremigen Füllung – yummy! Eine andere nicht-so-typische-und-doch-wieder-typische Speise ist scheinbar das Cuban Sandwich, dass es an jeder Ecke im Süden Floridas käuflich zu erwerben gibt und aus Schinken, Käse, sauren Gurken und Senf gemacht wird.

Für den süßen Zahn: Echter amerikanischer Käsekuchen

In der Cheesecake Factory laufen die Kellnerinnen zwar nicht wie uns Big Bang Theory glauben macht in gelben Kostümen herum, die Auswahl an Käsekuchen (und an Salaten und Hauptgerichten und allem möglichen, ist doch klar in der Cheesecake Factory ;) ) ist jedoch riesig. Cheesecake mit Erdbeeren, Zitrone, Blaubeeren, Marshmallows, natürlich auch Käsekuchen mit Erdnussbutter, Schokolade, Kaffee oder auch in der Low Carb Variante. Wir entschieden uns für die fruchtigen Varianten mit Erdbeer- und Zitronentopping. Für ein Stück des Cheesecakes konnten Mittag- und Abendessen gleich zusammen ausfallen, so pappsatt machte das. Mein Tipp an der Stelle: Für zwei Personen nur ein Stück Cheesecake bestellen!

Käsekuchen Cheesecake Factory Florida

Typisch amerikanischer Käsekuchen in der Cheesecake Factory

Mein Highlight: Baby Racks, Pulled Pork & Sweet Potatoe Fries

Mein ultimativer Real American Food Tipp

3 little pigs BBQ
124 West Venice Ave,
Venice, FL 34285
www.3littlepigsbbqofvenice.com

In Anlehnung an House of Cards hatte ich mir für unsere USA Reise fest vorgenommen, All You Can Eat Spareribs zu machen. In meiner Vorstellung saß ich wie Kevin Spacey mit einem Latz um den Hals am Tisch und vor mir stand ein riesiger Berg saftiger Rippchen. In Wirklichkeit kann ich natürlich gar nicht so viel auf einmal essen, dass sich ein All You Can Eat lohnen würde. Echte amerikanische Spareribs sollten es trotzdem sein!

Nach einem grandiosen Sonnenuntergang am Venice Beach (Nicht der in L.A. – wir waren ja in Florida. Das kleine Städtchen Venice liegt an Floridas Westküste) wollten wir den Abend mit gutem Essen ausklingen lassen. Also spazierten wir in die City, die so wunderschön war mit all ihren kleinen Geschäften, die zwar leider schon geschlossen hatten, aber erahnen ließen, welch reges Treiben hier tagsüber herrschen muss. In einem kleinen Restaurant verabschiedete sich gerade eine kleine Gruppe herzlich vom Servicepersonal und sagte, zu uns gewandt: „Do it! The best food in town!“ Und wirklich! Es war das beste Essen, das wir in den ganzen zwei Wochen zu uns genommen haben! Die besten Baby Back Racks, das beste Pulled Pork und die besten Sweet Potatoe Fries ever, ever, ever! Wir haben später auf der Reise noch einen Stopp bei Sonny’s BBQ eingelegt, um Rippchen zu essen. Ja, die waren auch toll. Auch besser als die Spareribs bei Tony Romas in Deutschland. Dennoch werde ich wohl die Göttlichkeit der Baby Racks in Venice nicht mehr vergessen können.

Nackte Tatsachen im HOOTERS?

HOOTERS Frozen Margarita

Meine erste Margarita

Am letzten Abend wollte ich dann nochmal alle Klischees mitnehmen und in den Hooters gehen.

Meine Erwartungen? Bildhübsche leichtbekleidete Mädchen, die wahlweise auf Rollschuhen durch den Laden sausen oder auf dem Tresen tanzen und immer nett lächeln. Wirklichkeit: Nett gelächelt haben sie :)

Ansonsten war ziemlich wenig los und die Menschen, die anwesend waren, starrten auf die zahlreichen Bildschirme, über die Sportkanäle liefen. Zum Abschluss der Reise wollte ich endlich mal einen Cocktail trinken, also bestellte ich mir eine Frozen Margarita – die erste Margarita meines Lebens. Dazu Burger und Curly Fries mit Cheese Dip – kann man machen :)

Burger HOOTERS Florida

Burger und Curly Fries zum Abschluss im HOOTERS

Nach zwei Wochen amerikanischer Küche kann ich gar nicht sagen, wie viel ich davon mit nach Hause nehme, denn eine Waage hatten wir nicht. Was auf jeden Fall bleibt, ist doch der ganz gute Eindruck. Fast Food ist bei uns zwar sehr verschrien, in den USA aber einfach Standard. Es ist eben eine andere Kultur und damit auch eine andere Esskultur. Abends stundenlang im Restaurant sitzen, geht hier einfach nicht. Die Amis gestalten das sehr effizient. Man geht zum Essen ins Restaurant. Nicht für mehr. Punkt. Vielleicht heißt es ja auch genau deswegen Fast Food. Schnell essen und weiter. Angesichts der doch relativ hohen Preise für frische Lebensmittel im Supermarkt ist es aber auch sehr verständlich, dass die Alternativen aus Burger, BBQ und Co. so beliebt sind.


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