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Aktiv

Nichts für schwache Nerven: Canyoning an der Türkischen Ägäis

17.09.2014

TUI Bloggerin Carina sucht Aktion! Sie möchte an ihre Grenzen gehen, Natur und Berge erleben und das Adrenalin spüren, wenn sie sich aus 20 Metern senkrecht an einer glatten Felswand in ein Wasserbecken abseilet Im Viverde Hotel Loryma an der Türkischen Ägäis hat sie genau das gefunden, was sie gesucht hat!

Im Viverde Hotel Loryma gibt es ein spezielles Outdoor Teams, welches die Natur für die Gäste noch erlebbarer macht. Im Ausflugsprogramm des Hotels findet sich Canyoning. Ganz sachlogisch ist unter Canyoning das Durchwandern einer Schlucht von oben nach unten zu verstehen. Dabei muss man sich Abseilen, Abklettern, in Wasserlöcher springen oder rutschen und auch durchschwimmen. Diese recht sachliche Beschreibung zeigt bei weitem nicht, was das Canyoning noch ist. Es ist aufregend, teamfördern, ermutigend und manchmal auch angsteinflößend…

Noch sieht es leicht aus

Outdoor Activity in wunderschöner Natur

Wir starteten bequem am Morgen nach einem reichhaltigen Frühstüick auf der Sonnenterasse unseres Hotels. Unsere Gruppe bestand aus drei Gästen und zwei Guides des Loryma Outdoor Teams. Wir fuhren mit einem hoteleigenen Minibus die Serpentinen hoch, bis der Wagen plötzlich in einer Außenkurve stoppte. Leicht irritiert sahen wir uns an, bis jemand rief: Kommt schon, alle aussteigen! Was war jetzt los? Eine Panne? Ein Notfall? Nicht ganz… hier, irgendwo im nirgendwo war unser Startpunkt für die Tour. Nun hieß es: Gurte an, Helme auf, los geht’s!

Auf geht’s – Canyoning-Ausflug in der Türkei

Unser Guide ging zur Straßenkante und sprang auf einen kleinen Vorsprung. Wir alle hinterher. Hinter der nächsten Kante war der erste Punkt zum abseilen. Mir wurde etwas mulmig im Bauch, denn jetzt gab es keinen Weg zurück… Umgeben von den Gerüchen des Waldes unter Schatten spendenden Kiefern verlief der erste Abschnitt der Tour relativ angenehm und einfach – jedoch sollte es nicht dabei bleiben. Die Schluchten wurden größer und damit stieg auch die Temperatur und Schwierigkeit. Querfeldein, von Fels zu Fels springend, durch Gebüsche kriechend und die Klippen hinunter. Trittsicher mussten wir sein, denn wenn man kurz den Halt auf dem Geröll verlor kann einem das Herz schon mal kurz vor Schreck stehen bleiben. Aufgrund der kleinen Gruppe und der Fitness aller Teilnehmer kamen wir aber sehr schnell voran.

Eine Schlucht jagte die nächste. Wir waren gar nicht aufzuhalten. Gänzlich ohne Pause liefen wir weiter. Aber dann, an einer besonders schönen Stelle, mussten auch wir kurz innehalten, tief Luft holen und die Schönheit der Natur bewundern. Wir nahmen uns genug Zeit, die Atmosphäre inmitten dieser beeindruckenden Landschaft zu genießen, etwas zu essen und Energie für den nächsten Abschnitt zu sammeln, denn jetzt ging es erst richtig los.

Der größte Schritt – nur nicht nach unten gucken

Wir gingen weiter… nach 5 Minuten kamen wir zu einem Vorsprung und sahen hinunter. Da waren wir…20 Meter senkrechter, glatter Stein und unten – vermutlich eiskaltes – Wasser. Da bleibt einem schon für einen kurzen Moment der Mund offen stehen, denn nun wurde mir bewusst… da müssen wir jetzt runter, ohne Ausnahmen. Also nahm ich meinen Mut zusammen und fing an das Seil zu befestigen… Tief durchatmen, nach hinten lehnen und ganz langsam ins Seil fallen lassen.

Der Blick ging starr nach oben Richtung Team! Die Hände verkrampften sich und die Füße wollten sich auch erst nicht bewegen, aber dann ging es voran. Step by step seilte ich mich ab. Der Geruch des Wassers wurde immer dominanter. Kurz vor dem Ende musste ich nochmal kurz schlucken, denn der letzte Weg Richtung Wasser wollte ich im freien Fall bewältigen. Der Sprung ins „ kalte Wasser“ gab dann die notwendige Abkühlung nach diesem recht anstrengen und aufregenden Abstieg.

Ab jetzt nur noch ohne Seil –  Abkürzung im Schlusssprung

Frosch beim Canyoning

Da war ich etwas zu schnell für den Kleinen

Der weitere Weg war von vielen kleineren und größeren Wasserlöchern geprägt. Abgeseilt wurde nicht mehr, sondern wir schmissen unsere Rucksäcke vorweg und sprangen direkt ins Wasser. Dies war ein riesen Spaß :). An einem besonders großen Wasserloch gab es die Möglichkeit bis zu 10 Meter auf eine Klippe zu klettern und runter zu springen. Da ich bei der Höhe von ca. 5 Metern zuvor schon an meine Grenzen ging, überließ ich diese Ehre den Männern und beschäftigte mich damit, ihnen zuzusehen und die vielen Frösche zu „beobachten“. Ok, ich gebe zu… ich hab versucht sie zu fangen, da ich ein schlechter Beobachter bin und tatsächlich konnte ich auch ein armes Tier erwischen (welches ich natürlich wieder rumgehend frei gelassen haben). Der Natur so nah zu sein war ein tolles Erlebnis.

On Top – Hochseilgarten

Da wir am Ende der Tour vor der geplanten Zeit waren, haben wir noch einen kleinen Extraparcours durch den Hochseilgarten gemacht, welcher vor Ort in die Steine gehauen wurde. Klitschnass und kaputt aber auch stolz und glücklich über die absolvierte Strecke fuhren wir am Nachmittag wieder zurück in unser Hotel, um nochmal die Sonne, den Pool, die Aussicht und dabei unseren wohl verdienten Mojito zu genießen.

TUI-Hoteltipp: Viverde Hotel Loryma

Viverde Hotel Loryma an der Türkischen ÄgäisIdyllisch gelegen am Fuße des Taurusgebirges, umgeben von Oliven- und Pinienhainen befindet sich das Viverde Hotel Loryma. Erlebt aktiv und bewusst die Natur, neben Canyoning gibt es auch die Möglichkeit, Kajak zu fahren und zu wandern.

Genießt den grandiosen Panoramablick auf die Küste und genießt die Natur mit allen Sinnen.

Mehr Informationen & Buchung.

 

  1. Montag, 06. Februar 2017 um 12:40 Uhr Map-erlebnis sagt: Antworten
    Das oben genannte Canyoning hört sich richtig gut an. Hoffentlich schaffe ich es dort auch eine Canyoning Tour zu erleben. Wie warm wird dort wohl das Wasser tatsächlich sein. Ohne Neoprenanzug geht das im Allgäu zumindest nicht.
    • Dienstag, 07. Februar 2017 um 08:54 Uhr Carina sagt: Antworten
      Ich kann es auch nur wärmstens empfehlen. Wir hatten an der Ägäis im Juni um die 30 Grad, das Wasser war angenehm kühl, aber nicht zu kalt. Im Allgäu solltest du für diese Aktivität sicherlich auch eher auf die Sommermonate setzen. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß dabei :D

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