TUI.com verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.

Unterwegs mit...

Mit der Color Line nach Norwegen: 3 Tage Minikreuzfahrt

18.10.2016
TUI Bloggerin Miriam
Alle Beiträge anzeigen

Arbeiten mal anders. Und zwar auf dem Kreuzfahrtschiff Color Magic bei einer Überfahrt nach Oslo. Was genau passiert, wenn sich 39 TUI Mitarbeiter bei der 3-tägigen Überfahrt nach Norwegen auf der Color Line tummeln, erfahrt ihr von TUI Bloggerin Miriam, die natürlich auch dabei war.

Mit der Color Line ging es vor kurzem zum Offsite in den Norden. Zum produktiven Arbeiten natürlich. Aber eben auch um das Dienstliche mit dem Angenehmen zu verbinden: dem Reisen. 39 TUI Mitarbeiter reisten also ganz glamourös, gemeinsam mit dem schwedischen Königspaar, von Berlin über Hamburg und Kiel nach Oslo. Drei Tage lang schipperten wir mit dem Kreuzfahrtschiff Color Magic auf offenem Meer gen Norden. Für einige das erste Mal in ihrem Leben. So auch für mich, wie ihr spätestens in ► meinem Beitrag zur neuen Mein Schiff 5 erfahren konntet.

Unser Schiff im Hafen von Oslo

Unser Schiff im Hafen von Oslo

TUI Tipp: Mini-Kreuzfahrt mit Color Line

3 Tage dauert die Mini-Kreuzfahrt mit der Color Line. Los geht es ab Kiel, Ankunft in Oslo ist 10 Uhr. Dann habt ihr 4 Stunden Zeit bis das Schiff zurück nach Kiel ablegt. Die Kreuzfahrt eignet sich auch prima für Kinder. Kids von 4-15 Jahren reisen in den Ferien gratis mit, ansonsten gilt für die Fahrt von Kiel nach Oslo eine Kinderermäßigung von 50 Prozent.

Mehr Infos zur Kreuzfahrt

Schon Tage vor unserer Minikreuzfahrt war die Aufregung groß und es wurde diskutiert, welche Mittelchen am besten gegen Übelkeit helfen sollen, wie unruhig die See bei unserem Ausflug wohl werden würde und was passiert, wenn wir kein WLAN Netz bekämen. Letztlich waren die Ängste unbegründet. Zumindest meine. Kein Sturm zog auf, das Geschunkel fand ich, gerade zum Einschlafen, sehr beruhigend und WLAN zum Arbeiten war ausreichend vorhanden. Kreuzfahrttauglich bin ich schon mal.

Ist eine Kreuzfahrt das Richtige für mich?

Wer sich aber nicht sicher ist, ob eine Kreuzfahrt die richtige Urlaubsart für ihn ist, dem sei diese Überfahrt mit der Color Line ans Herz gelegt. Es ist ein bisschen wie Probeliegen bei dem Neukauf eines Bettes. Drei Tage lang könnt ihr testen, ob ihr zueinander passt und sich die Anschaffung bzw. längere Reise lohnt. Bei mir ist der Test eher neutral ausgefallen. Einerseits fand ich die Aussichten vom Schiff wundervoll. Ich hätte stundenlang aufs Wasser schauen können. Das ist wirklich sehr beruhigend, fast schon meditativ. Und ich ließ mir auch von meinen Kollegen erzählen – selbst konnte ich mich leider nicht so früh am Morgen dazu aufraffen -, dass der Sonnenaufgang ein Traum sein soll. Außerdem war ich begeistert, wie super sich die Zeit für eine solch lange Fahrt nutzen lässt ohne zu merken, dass man sich überhaupt bewegt. Es fühlt sich eben schon wie Kurzurlaub an, als befände man sich in einer ganz anderen Welt.

Andererseits fehlt mir – trotz der überaus angenehmen Größe des Schiffes – die Möglichkeit mich frei bewegen zu können. Mit seinen 15 Decks, verteilt auf einer Länge von 224 Metern, ist die Color Magic schon recht groß. Aber die 1000 Kabinen, die Fahrzeuge und vielen Freizeitmöglichkeiten müssen eben auch irgendwo ihren Platz finden. Auch die Kabine ist recht klein, jedoch für die kurze Zeit der Übernachtung völlig ausreichend. Die drei Tage waren sowieso komplett durchgetaktet mit Aktivitäten, so dass kaum Zeit für einen längeren Aufenthalt in der Kabine blieb – abgesehen vom Schlafen natürlich.

In 20 Stunden nach Oslo: Freizeitmöglichkeiten auf dem Schiff

Und eigentlich waren es ja auch nur jeweils 20 Stunden, die wir am Stück auf der Color Magic verbrachten. Nach dem Check In ging es nämlich für uns direkt ins Conference Center arbeiten. Sehr angenehm bei diesem tollen Blick aufs Wasser. So könnte ich jeden Arbeitstag verbringen :) Die Zeit hier verging ziemlich fix, so dass auch schon das Abendbrot im Buffetrestaurant Grand Buffet folgte. Auf drei Tische verteilt, speiste die TUI Crew ihre vier bis fünf Gänge. Es gab wirklich eine riesige Auswahl an Leckereien, ihr solltet definitiv Platz fürs Dessert lassen!

Dann ging es mit vollen Bäuchen auf Entdeckungsreise. Ein Casino, ein SPA und Fitnesscenter, ein Aqualand (perfekt für Familien), ein Showtheater und sogar einen Golfsimulator habe ich gesichtet. Wobei ich mich immer noch frage, wer so sehr das Golfspielen vermisst, dass er bei einer 3-tägigen Minikreuzfahrt nicht darauf verzichten mag. Aber gut. Ich habe mich schließlich auch auf Deck 7 begeben, um entlang der zahlreichen Shops zu schlendern, obwohl ich in Berlin wohne wo zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten lauern. Wie gesagt: Es fühlt sich ein bisschen wie Kurzurlaub an hier auf dem Kreuzfahrtriesen. Mit dem großen Vorteil shoppen zu können was und wie viel man möchte, denn auf Gewicht und Größe des Gepäcks müsst ihr hier nicht achten. Den Sparfüchsen unter euch sei der Taxfree Market auf Deck 6 empfohlen. Auch wenn die Überfahrt nach Oslo und zurück günstig ist, die Preise für Speis und Trank an Bord sind schon recht happig. Da lohnt sich so ein Duty Free Shop allemal.

20 Stunden zurück nach Kiel

Auch die 20 Stunden von Oslo zurück nach Kiel ließen keine Langeweile aufkommen. Direkt auf dem Schiff angekommen, ging es wieder an die Arbeit zum teamübergreifenden Austausch. Zum Abend hin konnten wir dann zwischen 8 Restaurants wählen. Ohne Reservierung wurde aus dem Abendessen im á la Carte Restaurant Oceanic leider nichts, auch bei der Sports & Burger Bar müsst ihr beachten, dass diese bereits 18 Uhr schließt. Wir haben es uns im Mama Bella Pizza Ristorante gemütlich gemacht und uns dann im Showtheater beim Hollywood-Musical niedergelassen. Große Empfehlung übrigens. Die Story ist sehr modern, die Darsteller professionell und sehr unterhaltsam. Ihr solltet nur frühzeitig da sein, damit ihr nicht stehen müsst. Zum Abschluss des Abends ging es noch zu Live-Musik in die Observation Lounge und in die schiffeigene Disko. Die Observation Lounge auf Deck 15 möchte ich euch übrigens gerade zum Einlaufen in den Hafen ans Herz legen. Wir haben es uns zum Morgen hier gemütlich gemacht und die Panoramasicht aufs Wasser und den Kieler Hafen genossen. Frühstück mit Ausblick sozusagen.

Natürlich waren wir die drei Tage nicht nur auf dem Schiff. Einen kurzen Stopp legten wir in Oslo ein. Vier Stunden Sightseeing per Bus standen auf dem Programm. Was es hier zu sehen gab, erzähle ich euch aber im nächsten Bericht.


Wir freuen uns über Kommentare!

Sicherheitscode

Dieses Blog nutzt Gravatare. Besorg dir ganz einfach einen eigenen Gravatar.
Achtung: Dein Kommentar wird vor der Freischaltung manuell geprüft.