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Kurvenstar Mallorca: Mit dem Auto ans Cap Formentor und zurück

14.10.2015

TUI Auszubildende Lisa war positiv überrascht, dass Mallorca nicht mit lauter Partymusik und sangriaschlürfenden Jugendlichen gleichzusetzen ist. Mit dem Mietwagen gelangten ihr Freund und sie auch an ruhige, naturbelassene Plätze. Dabei mussten sie schnell am eigenen Leib erfahren, dass die Straßenführung in Mallorca kein Kinderspiel ist…

Ich bin zugegebener Maßen etwas misstrauisch, als ich unseren Mallorcaurlaub buche. Schließlich ist die Insel hauptsächlich für ihre rauschenden Feste am Ballermann bekannt. Doch die vielen traumhaften Urlaubsfotos von den Stränden, Buchten und Sehenswürdigkeiten können mich überzeugen, dass Mallorca mehr zu bieten hat als das Oberbayern und den Megapark. Und tatsächlich: Mit dem Mietwagen und abseits vom Partygetümmel lässt sich das 17. Bundesland herrlich mallorquinisch erleben.

Cap Formentor

In Schlängellinien zum Cap Formentor

Um möglichst viel von der Serra de Tramuntana zu erkunden, brechen wir schon früh morgens in unserem Hotel in Paguera auf. Zunächst geht es über die noch relativ leere Autobahn Richtung Norden. Unser erstes Ziel ist der nördlichste Punkt Mallorcas, das Cap Formentor. So weit, so fahrbar. Doch kurz bevor wir ankommen, begrüßt uns auch schon die wahnwitzige Straßenführung der Insel. Ich sage euch, die Straßen im Harz, an denen sich immer all die Motorradfahrer erfreuen, sind ein Klacks dagegen. Hier geht es steil bergauf und steil bergab, durch enge, uneinsichtige Kurven. Bei diesem Kurvenwirrwarr bekommen wir schnell das Gefühl, niemals anzukommen und sehnen uns auf die leere Autobahn zurück.

Kurven in den Straßen Mallorcas

Ein kurviges Vergnügen auf dem Weg zum Cap Formentor

Atemberaubendes Panorama am Cap Formentor

Eine geschlagene Stunde verbringe ich höchst konzentriert mit Bremsen, Schalten und wieder Anfahren, so dass ich viel zu beschäftigt bin, um zu merken, dass wir unser erstes Ziel und damit den Mirador de Mal Pas erreicht haben. Dieser belohnt uns auf 200 Metern Höhe mit einem atemberaubenden Blick auf die sich über 15 Kilometer erstreckende Steilküste der Halbinsel Formentor. Während der Wind für angenehme Erfrischung sorgt, kann ich mich an diesem Anblick gar nicht satt sehen: Blau, soweit das Auge reicht. Ich kann kaum unterscheiden, wo das Meer aufhört und der Himmel anfängt. Und so fühle ich mich aufgrund dieser schier endlosen Weite des Meeres und dessen scheinbar unabdingbaren Macht ganz klein und ruhig. Diesen Moment mit der Kamera einzufangen wird schwer, daher entscheide ich mich dafür, den Augenblick einfach mal zu genießen.

Bewegung muss sein. Gerade nach der nervenaufreibenden Autofahrt sind wir froh, für längere Zeit den Boden unter unseren Füßen spüren zu können. Und so zieht es uns zu dem, über in den Turm geschlagene Sprossen erreichbaren, alten Wachturm hinauf zum Dach. Auch wenn die porösen Trittstufen alles andere als sicher aussehen, wagen wir den Aufstieg – und werden nicht enttäuscht. Von hier oben haben wir einen wunderschönen Blick über die gesamte Halbinsel Formentor und den scheinbar winzigen, von unzähligen Touristen besuchten Mirador de Mal Pas. Auch die Straßen sehen von hier oben hübsch und weniger angsteinflößend aus. Schön geschwungen und mal mehr, mal weniger eng geben sie der Halbinsel ein einzigartiges Muster.

Die Aussicht vom Cap Formentor auf Mallorca

Traumhafte Aussicht vom Cap Formentor auf Mallorca, dem nördlichsten Punkt der Baleareninsel

Aussicht vom Cap Formentor in Mallorca

Das Cap Formentor auf Mallorca bietet einen atemberaubenden Blick auf das Mittelmeer

Über Schleifen und Serviettenknoten nach Sa Calobra

TUI Hoteltipp: Los Tilos

Die Hotelanlage Apartments Los Tilos erwartet euch mit 43 Zimmern zu einem entspannten Urlaub auf Mallorca. Das Hotel bietet alles, um Ruhe und Erholung zu erleben. Das kleine Örtchen Paguera ist auch nur einen Katzensprung entfernt. ► Mehr Infos zum Hotel Mallorca Urlaub auf TUI.com

Vom Cap Formentor geht es mit dem Auto weiter durch die Serra de Tramuntana. Und natürlich soll es uns auch hier nicht langweilig werden. Über die wohl aufregendste Straße der Baleareninsel fahren wir über eine Wegstrecke von 12,5 Kilometern 682 Höhenmeter abwärts nach Sa Calobra, einem kleinen Dorf an der Nordwestküste von Mallorca.

Unser eigentliches Ziel ist allerdings nicht das aus nur wenigen Häusern bestehende Dorf, sondern der sogenannte Torrent de Pareis. Der Torrent de Pareis ist ein nicht ständig wasserführender Sturzbach, der den Bergen der Serra de Tramuntana entspringt und in das Mittelmeer, in die Bucht von Sa Calobra, mündet. Nach einem kurzen Fußweg durch die, in den Fels geschlagenen Tunnelgänge, stehen wir schließlich an dem nur 30 Meter breiten Strand Platja de Torrent.

Der Anblick ist atemberaubend schön und ein spektakuläres Naturdenkmal! Zwischen den beiden Steilwänden der Schlucht zu stehen und auf das Meer zu blicken, ist ein beeindruckendes Erlebnis für mich, angesichts dessen ich schnell vergesse, dass wir den Anfahrtsweg auch noch wieder zurück müssen. Zumindest wissen wir nun aber schon was uns erwartet.

Kurven Mallorca Sa Calobra

Auf dem Weg nach Sa Calobra: Ein Auto mit Automatikgetriebe ist hier sinnvoll

Torrent de Pareis in den Bergen der Serra de Tramuntana in Mallorca

Der Sturzbach Torrent de Pareis in den Bergen der Serra de Tramuntana

3 Tipps für eine entspannte Autofahrt auf Mallorca

Auch wenn die Fahrt einiges von einem abverlangt: Die beste und schönste Art, die vielfältige Baleareninsel zu erkunden, ist meiner Meinung nach eindeutig das Auto. Und wenn ihr diese Tipps beherzigt, könnt ihr dem Kurvenchaos Mallorcas beruhigt die Stirn bieten:

  1. Das Wichtigste zuerst: Nicht die Geduld verlieren. Auch beim gefühlt 100sten Mal Schalten. Oder eben gleich auf ein Auto mit Automatikgetriebe umsteigen.
  2. Pausen machen. In den hübschen, kleinen Bergdörfern, die man auf jeden Fall durchfährt, wimmelt es geradezu von Cafés, die zu einer entspannten Rast einladen.
  3. Sich auf das Positive konzentrieren und die Landschaften genießen. Die zahlreichen Aussichtspunkte direkt an der Straße bieten euch einen unvergesslichen Blick auf das Meer, den ihr nicht verpassen solltet.

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