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Kos, die kleine Perle am Mittelmeer

22.01.2014
TUI Bloggerin Kathrin
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Der Trend für das Reisejahr 2014 geht hin zu kleineren Zielen. Menorca statt Mallorca, Dalaman statt Antalya, Korfu statt Kreta. Aber warum eigentlich? Was haben die Kleinen, was die Großen nicht haben? Auf der griechischen Insel Kos bin ich dieser Frage nachgegangen…

Mein erster Eindruck: Im Vergleich zu Kreta und Rhodos, den anderen griechischen Inseln die ich bisher kenne, ist Kos tatsächlich klein. Schon auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel fällt mir auf, dass viele Urlauber die Insel mit dem Fahrrad erkunden. Ist ja bei 42 Kilometern Länge und einer maximalen Breite von zehn Kilometern auch durchaus machbar. Die geringe Größe der Insel ist aber auch der Grund dafür, dass meine innere Stimme sich einmischt: „Was, wenn Du nach zwei Tagen alles gesehen hast? Wird das hier nicht ein bisschen langweilig?“ Ich kann aber gleich vorwegnehmen, dass ich am Ende meines Aufenthalts gelernt habe, dass innere Stimmen manchmal schwer daneben liegen können: Kos ist so vielfältig, da hat Langeweile keine Chance. Soviel zum psychologischen Erkenntnisgewinn. Aber eigentlich wollte ich ja erzählen, was ich über Kos gelernt habe:

Kleine Kirche auf einem Berg, im Vordergrund Bäume und Büsche

Das Bergdörfchen Zia hat noch viel von seinem ursprünglichen Charme und ist ein beliebtes Ausflugsziel

Kos kann heilen

Mein erster Ausflug führt mich in die Vergangenheit. Kulturbanausen wie ich programmieren Ausflüge gern für den Anfang der Reise. Dann haben sie es nämlich hinter sich. Entsprechend gering sind meine Erwartungen an das Asklepion: Historische Ausgrabungsstätten und ich werden in der Regel keine Freunde. Doch hier wandele ich in der früheren Heilstätte auf den Spuren des wohl berühmtesten Inselbewohners aller Zeiten: Hippokrates. Der mit dem Eid, genau. Unser Guide schildert uns anschaulich, wie der Arzt zu Lebzeiten hier wirkte. Ich ertappe mich dabei, dass ich seinen Ausführungen fasziniert folge. Der Lohn für meine intellektuelle Offenheit folgt auf dem Fuße: Als unsere Gruppe schließlich alle Treppen der antiken Stätte erklommen hat, werden wir mit einem tollen Panorama-Ausblick über die Insel belohnt – trotz Wolken. Kein Wunder, dass Menschen hier gesund wurden.

Die Ruinen von Asklepion mit Bäumen im Hintergrund

Im antiken Asklepion hat eins Hippokrates gewirkt – heute wandeln Touristen auf seinen Pfaden

Kos kann Shopping, Kultur und Party

Mit dem Fahrrad radele ich vom Asklepion aus nur wenige Minuten bis zum Hafen von Kos – der größte Teil des Weges führt leicht bergab. Kos-Stadt mit ihren Souvenirläden, Tavernen und Straßencafés bildet das Zentrum der Insel. Obwohl die Hauptstadt gleichzeitig die größte Stadt der gleichnamigen Insel ist, ist es angenehm ruhig. Ziellos lasse ich mich durch die Straßen treiben – ein Stadtplan ist unnötig, man findet immer wieder zurück zum Ausgangspunkt – und stoße auch hier auf antike Ruinen, zum Beispiel die der Johanniterburg. Aber da man es mit der Kultur ja auch nicht übertreiben muss und es inzwischen auf den Abend zugeht, wende ich mich lieber den Restaurants und Kneipen am Hafen zu, die sich langsam zu füllen beginnen. Hier, in der so genannten Bar Street, schlägt das Partyherz der Insel. Einheimische und Touristen feiern gemeinsam und machen die Nacht zum Tage.

Die Altstadt von Kos Stadt mit Cafés und gelben Schirmen

Die Altstadt mit ihren Souvenirläden und Straßencafés ist klein, aber schnuckelig
Foto: TUI

Ein rotes Boot liegt im Hafen von Kos, dahinter weitere Boote und Touristen

Der Hafen von Kos liegt direkt neben dem Zentrum, die umliegenden Restaurants und Kneipen sind vor allem abends gut besucht

Kos hat Weitblick und leckeres Essen

Wer abends lange feiert, kann den nächsten Tag ruhig angehen lassen. Ich entscheide mich für einen Besuch des Bergdörfchens Zia, das mit nur zweihundert Einwohnern noch viel von seinem ursprünglichen Charme hat. Eine ganze Menge Urlauber bevölkert die kleinen Dorflädchen. Je weiter der Bergweg nach oben führt, desto weniger Menschen sind unterwegs – und desto schöner der Ausblick über die Insel, sogar die nahe gelegene Türkei kann ich sehen. Ein Wanderweg führt hoch auf den Gipfel des Dikeos-Gebirges. Alle paar Meter zücke ich meinen Fotoapparat. Zurück im Ortskern mache ich mich auf die Suche nach einer typisch griechischen Taverne und entscheide mich für das „Oromedon“.Eine gute Wahl, denn das Essen ist ebenso lecker wie die Aussicht malerisch. Etliche griechische Köstlichkeiten später kugele ich mich in den Bus. Auf zum Meer!

Kathrin im grünen T-Shirt, im Hintergrund liegt Kos Stadt

Hier und jetzt auf Kos ist alles perfekt

Weißer Strand mit Bäumen

Die Strände auf Kos gehören zu den schönsten Griechenlands – kann ich bestätigen
Foto: TUI

Die Strände auf Kos gehören zu den schönsten Griechenlands

In Marmari im Norden der Insel befindet sich wohl einer der schönsten Strände des ganzen Landes. Nicht, dass ich alle getestet hätte, aber zumindest im Vergleich mit allen, die ich kenne: Lang, hell, feinsandig, und wahnsinnig einladend für vollgefutterte deutsche Touristinnen.

Beim Anblick der Aktivurlauber, die das umfangreiche Wassersport-Angebot nutzen, bekomme ich fast ein schlechtes Gewissen. Kos ist ein beliebtes Urlaubsrevier bei Surfern und Seglern – aber für heute bleibe ich beim Zugucken. Seit meinen ersten Surfversuchen auf Teneriffa halten sich meine Wassersport-Ambitionen in Grenzen. Nach einem erfrischenden Bad im Mittelmeer lasse ich es weiterhin relaxt angehen und finde in der Tam Tam Bar in der Nähe von Mastichari ein gemütliches Plätzchen für mich und meinen Sundowner. Bei entspannter Chill-Out-Musik genieße ich den Blick aufs Meer und den Sonnenuntergang. Kitschig, aber trotzdem sooooo schön!

Eine Glocke hängt an einem Baum, im Hintergrund liegt ein Dorf

Im Bergdorf Zia wartet hinter jeder Biegung ein malerisches Fotomotiv und eine spektakuläre Aussicht über die Insel
Fotos (5): Kathrin

Kleiner, aber feiner?

A propos schön: Stimmt es nun eigentlich, dass die kleineren Reiseziele wirklich die schöneren sind? Ich weiß es nicht. Um ehrlich zu sein, ist es mir in diesem Moment auch ziemlich schnuppe. Dafür weiß ich was anderes: Nämlich, dass hier und jetzt auf Kos alles perfekt ist. Und das ist doch alles, worauf es ankommt. In diesem Sinne: Jamás!

TUI Hoteltipp Kos

Das moderne Puravida Resort Blue Lagoon Village aus der Reisewelt TUI Lifestyle liegt im Südwesten der Insel nahe des ruhigen und ursprünglichen Ortes Kéfalos, direkt an einem 800 Meter langen Sandstrand. Toll für Kinder ist der hoteleigene Hochseilgarten. Für Abwechslung sorgen das umfangreiche Sportprogramm und die typische Puravida-Erlebnisgastronomie mit Adventure Barbecue oder Hobby Kitchen. Mehr Infos hier.


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