TUI.com verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.

Kultur

Kopenhagen – Chilliger Wochenendtrip in Dänemarks Hauptstadt

11.11.2015
TUI Bloggerin Nicole
Alle Beiträge anzeigen

Nicole hat sich verliebt…in Kopenhagen. Drei Tage haben gereicht, um ein bisschen skandinavische Leichtigkeit mit zurück in den deutschen Alltag zu retten.

„Hej“ – schon das dänische „Hallo“ reicht, um uns ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Es klingt so fröhlich und leicht…und wenn dann auf die kleine Unterhaltung in einem der zahlreichen Cafés noch das „Tak“ (= Danke) und „Hej-hej“ (= Tschüss!) folgen, dann ahnt man: In Dänemark scheint ein ziemlich gut gelauntes, beschwingtes Völkchen (die Verniedlichung hat ihre Berechtigung bei insgesamt ca. 5,6 Millionen Landesbewohnern) zu leben!

Für mich war Anfang Oktober Skandinavien-Premiere: Mit dem Zug ging es über Fehmarn mit der Fähre direkt nach Kopenhagen. Einzige Sorge im Gepäck: das Wetter – bitte, bitte kein Regen! Wir wurden nicht enttäuscht – die Stadt präsentierte sich uns von ihrer sonnigen Seite!

Nyhavn in Kopenhagen

Wie aus einem Bilderbuch und ein perfekter Ort zum Entspannen und Genießen: Nyhavn

Unterwegs in Kopenhagen: Ganz einfach zu Fuß oder mit dem Rad!

Kopenhagen ist überschaubar – das Herz der Stadt lässt sich problemlos zu Fuß erkunden. Wer seine Kreise etwas größer ziehen möchte, steigt einfach auf’s Rad und begibt sich auf einen der zahlreichen, breiten Radwege. Die umweltbewussten Dänen lieben Radfahren, die Zahl der Autos hält sich in Grenzen. In diesem Zusammenhang ein kleiner Sicherheitshinweis für euch: Egal, ob ihr als Bus- oder Radfahrer in Kopenhagen unterwegs seid: Wer aus dem Bus steigt, steht direkt auf einem Radweg! Dies kann durchaus für beide Seiten zu äußerst unangenehmen Situationen führen, wenn einer oder schlimmer noch, beide, mit den Gedanken nicht bei der Sache, in diesem Fall, auf dem Radweg, sind.

Was die Dänen lieben, erfährt man beim Hop-on Hop-off im Bus und auf dem Boot

TUI-Hoteltipp: Copenhagen Island

Skandinavische Wohlfühlatmosphäre in zentraler Lage

4 Sterne Komfort trifft auf modernes skandinavisches Design im Copenhagen Island. Zentral im Hafen gelegen an der Kalvebod Brygge ist dieses Hotel ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren durch Kopenhagen. ► Mehr Infos zum HotelWeitere Angebote für Kopenhagen Städtereisen

Kopenhagen Tag 1:

Vom Anreisetag blieb uns nur der Abend…eine gute Gelegenheit, unsere Erkundungstour im Meatpacking District zu beginnen – einem ehemaligen Industriegelände für Fleischproduktion im aktuellen Szeneviertel Vesterbro, welches heute mit coolen Restaurants und Bars ausgestattet ist –  ein kulinarisch interessanter Ort für indisches Curry, frischen Fisch oder Pizza in trendy Locations!

Kopenhagen Tag 2:

Die Sonne strahlt und wir machen uns auf ins Stadtvergnügen. Nach einem kleinen Frühstück in einem der vielen originellen und mit viel Liebe eingerichteten Cafés machen wir mal so richtig einen auf Touri und springen am Gammel-Strand (nee, ist kein Witz…und auch gar kein Strand, sondern eine Anlegestelle am Kanal :-) ) in einen der  Hop-on Hop-off Busse. Wir wollen die „Rote Route“ fahren. Die „Mermaid Tour“ führt uns einmal kreuz und quer durch Kopenhagen, entlang aller bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Passend zum roten Bus gibt es rote Kopfhörer für jeden und so erfahren wir nicht nur viel  zu bedeutenden Gebäuden und Stadtteilen, sondern auch über die Dänen, ihre Liebe zu ihrem Land, ihr großes Herz für Kinder, ihr ausgeprägtes Umweltbewusstsein (Fahrrad vor Auto….), ihre Vorliebe für gesunde Ernährung und ihre Freude an gemeinsamen Erlebnissen mit Familie, Freunden, Nachbarn und Kollegen…ein sehr symphatisches Nachbarvölkchen finden wir, dass offensichtlich allen Grund hat, so richtig „lykkelig“ (= fröhlich) zu sein. Im nächsten Leben wollen wir auch Dänen werden – da waren wir uns einig.

Kopenhagen Kleine Meerjungfrau
Kulturschätze Dänemarks im Schloss Rosenborg
Mit dem Boot durch Kopenhagen
Königliche Oper Kopenhagen

Zurück zu unserer Stadtrundfahrt. Sie ist perfekt, um sich einen Überblick zu verschaffen. Bei der kleinen Meerjungfrau – dem Wahrzeichen von Kopenhagen – hüpfen auch wir aus dem Bus und kämpfen zusammen mit allerlei Besuchern aus aller Welt um den besten Fotoplatz. Die kleine Dame, die wirklich klein ist und ziemlich unscheinbar abseits des Zentrums auf ihrem Steinchen thront, hat in ihrem Leben schon so einiges mitmachen müssen…sogar der Kopf wurde ihr einmal abgeschlagen – da sei ihr die liebevolle Aufmerksamkeit der Besucher gegönnt!

Wieder am Gammel-Strand ankommen, wandern wir zu Fuß nochmal zu den schönsten Orten, die wir auf der Fahrt gesehen haben: In Postkartenidylle präsentiert sich uns Nyhavn. Wir kommen aus dem Fotografieren gar nicht mehr raus, so schön sieht es aus. Im Hafen reiht sich ein Lokal und Café ans nächste…was für ein schöner Ort!

Smörrebröd essen in Kopenhagen
Kopenhagen Erlöserkirche

Kurz darauf fällt der Blick direkt auf die imposante Oper, welche unübersehbar am gegenüberliegenden Ufer liegt. Lasst euch bei schönem Wetter einen Spaziergang entlang des Wassers auf keinen Fall entgehen! Aber natürlich gehört zu jeder Städtereise auch „der Blick von oben“. Bestens geeignet ist hierfür der Runde Turm („Rundetaarn“).

Zurück aus luftiger Höhe treibt es uns mal wieder zum Gammel-Strand (ihr seht, dies ist ein zentraler Punkt für die ein oder andere Aktivität in Kopenhagen!). Hier springen wir zur Abwechslung nicht in einen Bus, sondern ein Boot (Hop-on Hop-off, versteht sich…) und los geht’s: Alles und ein bisschen mehr vom Wasser aus betrachten – es erinnert sehr an Amsterdam: Verzweigte Kanäle, flache Brücken, malerische Häuserkulissen und liebevoll eingerichtete Hausboote ziehen an uns vorbei. Im Stadtteil Christianshavn ist die „Vor Frelsers Kirke“ (Erlöserkirche) unübersehbar: Es ist die sich im oberen Teil der Kirche langschlängelnde Außentreppe, die unsere Aufmerksamkeit weckt. Wow…wie cool ist das denn! Und schon steht die Kirchturmbesteigung auf dem Tagesplan für Tag 3. Nach so vielen Eindrücken brauchen wir erstmal Energie…mit  leckerem Mandelkuchen und einem Milchkaffee findet der Tag langsam seinen Ausklang.

Boote prägen das Stadtbild von Kopenhagen

Ländliche Stimmung beim Spaziergang von der Oper zum Streetfoodmarkt.

Für jeden was dabei: Von Smörrebröd bis Opernkonzert

Tag 3:

Die Sonne lacht wieder – noch ein „lykkelig“- Tag in dieser schönen Stadt wartet auf uns! Mit dem Bus (jetzt mal „Linie“) fahren wir zum Schloss Rosenborg (sieht ein bisschen aus, wie aus einem Märchenbuch) und spazieren durch den großen Schlossgarten, bevor es zur Schlossbesichtigung geht. Das nächste Etappenziel ist eher kulinarischer Art: Ein traditionell dänisches Smörrebröd im Royal Smushi Café auf der Stroget (eine der längsten Einkaufsstraßen Europas!). Das Smörrebröd entpuppt sich als Butterbrot „deluxe“ – ein kleines, leckeres Kunstwerk, welches genug Energie für die bevorstehende Klettertour auf die Erlöserkirche liefert. Die Idee mit der Turmbesteigung hatten allerdings nicht nur wir…Schlange stehen…aber egal…über steile Stiegen und die außergewöhnliche Außentreppe gelangen die sportlichen Besucher zur Turmkuppel. Belohnt werden die Mühen mit einem großartigen Blick auf die Stadt:

Kopenhagen von oben

Blick vom Stadtteil Christianshaven auf den Stadtkern von Kopenhagen.

Wieder festen Boden unter den Füßen geht’s Richtung Oper, vorbei an Christiania, einem außergewöhnlichen Projekt in Kopenhagen: ein Freistaat, in dem kein dänisches Recht gilt. Hier leben Aussteiger. Fotografieren ist verboten – schlimmstenfalls gibt es von den Bewohnern eins auf die Nase und die Kamera ist weg. So abenteuerlustig sind wir nicht und widmen uns der Kultur bei einem kostenfreien Konzert im Foyer der Oper. Der Hunger meldet sich. Perfekt für einen Besuch des Streetfoodmarkts: In der Fabrikhalle reiht sich ein Streetfoodwagen an den anderen…eine kulinarische Reise um die Welt…die Auswahl fällt schwer – es sieht alles so lecker aus. Jeder von uns schleppt aus einer anderen Ecke der Halle eine Köstlichkeit an. Es könnte eigentlich noch ein paar Tage so weitergehen, doch leider heißt es nun wieder „Farvel“ Kopenhagen! Bis zum nächsten Mal!

Kopenhagen Streetfoodmarkt
Exotisch essen in Kopenhagen

Bestimmt war dies nicht mein letzter Besuch in dieser schönen Stadt! Überzeugt euch selbst bei einer Städtereise nach Kopenhagen oder kombiniert euren Dänemark Urlaub mit einem Besuch in der dänischen Hauptstadt. In diesem Sinne heißt es vielleicht auch schon bald für euch:

Velkommen til Kobenhavn!


Wir freuen uns über Kommentare!

Sicherheitscode

Dieses Blog nutzt Gravatare. Besorg dir ganz einfach einen eigenen Gravatar.
Achtung: Dein Kommentar wird vor der Freischaltung manuell geprüft.