TUI.com verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.

Unterwegs mit...

Haiti Lebensnester: Engagement gegen das Vergessen

25.04.2014

Haitianischer Mann mit KindernHaiti? Da war doch was! Genau, ein Erdbeben, vor etwas mehr als vier Jahren. Am 12. Januar 2010 um 16:53 Uhr, um genau zu sein, hat das kleine, arme Land das stärkste Erdbeben in seiner Geschichte und der von ganz Süd- und Nordamerikas erlebt. Das Erdbeben-Zentrum lag gerade einmal 25 km von der Hauptstadt Port-au-Prince entfernt. Über 300.000 Menschen hatten ihr Leben verloren und der wirtschaftliche Schaden lag weit über dem jährlichen Bruttoinlandsprodukt des Landes. Das heißt nichts anderes, als dass mehr zerstört wurde, als das Land in einem Jahr wirtschaftlich aufbauen kann.

Was hat das nun mit Tourismus zu tun und vor allem mit der TUI? Erst einmal sehr wenig, denn TUI verkauft für Haiti gar keine Reisen. Aufgrund der hohen Kriminalität und der politischen Instabilität rät das Auswärtige Amt schon seit vielen Jahren von Besuchen Haitis ab. Große Reiseveranstalter halten sich selbstverständlich an diese Empfehlung, denn das Wohl und die Sicherheit der Gäste stehen an erster Stelle.

Soziales Engagement heißt nicht, nur Geld zu spenden

Dennoch hatte sich die TUI 2010 entschlossen, Hilfe zu leisten und eine Schule in Haiti über mehrere Jahre wieder aufzubauen. So schnell und unbürokratisch diese Entscheidung gefallen ist, so schwierig ist es, in einem Entwicklungsland ein Sozialhilfeprojekt nach deutschen Maßstäben zu planen und durchzuführen. Für das Nachhaltigkeitsmanagement der TUI Deutschland war das eine besondere Herausforderung, für die wir die richtigen Partner benötigten.

Der wichtigste Partner für uns war und ist Don Bosco, eine Hilfsorganisation, die seit mehr als 80 Jahren in Haiti beheimatet ist und sich mit den örtlichen Gegebenheiten bestens auskennt. Nur dank dieser Kooperation war es möglich, überhaupt ein Projekt zu fördern anstatt das Geld in den großen internationalen Fördertopf zu geben und nicht zu wissen, wofür das Geld unserer Gäste und der TUI letztendlich ausgegeben wird.

Die Verbindung zum Projekt ist sehr wichtig. Ich habe mir vor zwei Jahren den Fortschritt persönlich angesehen, um zu verstehen, warum unsere Wünsche manchmal nicht umsetzbar waren, wieso Arbeiten teilweise teurer sind als in Deutschland oder weshalb Lehrer auch für ein niedrigeres Gehalt lieber in der Hauptstadt unterrichten als vor den Toren der Stadt. Meine Eindrücke habe ich in einem selbstgedrehten Video festgehalten:

 

Weltweites Engagement über die Nachrichten hinaus

Inzwischen ist das Erdbeben auf Haiti aus unserem kollektiven Gedächtnis fast vollständig verschwunden. Viele andere Katastrophen haben unseren Blick verändert, zuletzt sicherlich der Taifun auf den Philippinen. Dennoch führen wir unser Projekt auf Haiti fort, denn Lehrer, Schüler und Projektarbeiter vertrauen auf ein langfristiges Engagement. Inzwischen sieht es in der Schule wieder aus wie vorher, teilweise sogar wesentlich besser. Und das ist auch das Ziel unserer Anstrengungen bei sozialen Projekten: eine dauerhaft Verbesserung für die Menschen vor Ort zu schaffen.

LESETIPP: Wenn ihr mehr über das Projekt TUI Lebensnester erfahren wollt, geht es hier weiter.


Wir freuen uns über Kommentare!

Sicherheitscode

Dieses Blog nutzt Gravatare. Besorg dir ganz einfach einen eigenen Gravatar.
Achtung: Dein Kommentar wird vor der Freischaltung manuell geprüft.