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Hat schon was von Dschungelcamp: Fraser Island Tour Australien

15.01.2016

Heute geht das Dschungelcamp bereits in die 10. Runde und es heißt wieder mitfiebern, wer am Ende der Jubiläumsstaffel die Krone richtet. Dass Australien, wo die beliebte Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ gedreht wird, dabei weitaus mehr bietet als nur das Dschungelcamp, zeigt euch Carina.

Fraser Island

Ihr fragt euch vielleicht, warum ihr in Australien ausgerechnet Fraser Island einen Besuch abstatten solltet? Das kann ich euch sagen. Und seid gewiss. Wenn ihr bis zum Ende des Textes lest, steht Fraser Island definitiv auf eurer Bucket List :)

Fraser Island ist mit einer Gesamtlänge von 124 Kilometern nämlich nicht nur die größte Sandinsel der Welt, sie bietet neben langen Sandstränden und Seen mit kristallklarem Wasser auch einen dicht bewachsenen Regenwald und das bekannte Schiffswrack „Maheno“. Auch die Tierwelt ist aufgrund der wild lebenden Dingos und den Walen vor der Küste berühmt. Zusätzlich gehört Fraser Island seit 1992 dem Weltkulturerbe der UNESCO an. Bis auf einige vulkanische Gesteinsformen besteht diese Insel komplett aus Sand und ist damit der einzige Ort auf der Welt, wo ein Regenwald auf Sand wächst. Mit einer sogenannten Self-Drive-Tour werde ich in einer kleinen Reisegruppe diese Insel drei Tage lang erkunden und erleben. Euch nehme ich dabei gern mit!

Meerwasserpool auf Fraser Island

Meerwasserpool auf Fraser Island

Mit der Autofähre nach Fraser Island

Morgens um 9 Uhr versammeln wir uns mit vielen anderen Backpackern bei der Reiseagentur. Wir werden auf verschiedene Autos aufgeteilt und mit einer Einkaufsliste und Karte sowie einem Ablaufplan für die nächsten drei Tage versorgt. Bevor wir die Tour starten können, kaufen wir anhand der Einkaufsliste unseren Proviant für den Trip ein. Alles ist genauestens geplant und basiert auf den Erfahrungswerten der Agentur.

Kristallklar und wunderschön – der Lake McKenzie

Mit einer Autofähre setzen wir auf Fraser Island über. Nun sind wir auf uns alleine gestellt. Einer unserer Mitreisenden hat sich als Fahrer bereit erklärt und steuert den SUV durch das unwegsame Gelände. Es kommt, wie es kommen musste… An einer starken Steigung buddeln sich die Reifen des Wagens immer tiefer in den trockenen Sand der Insel. Also, auf geht es: Aussteigen und schieben. Aber Achtung, wer am Heck schiebt, muss mit einem plötzlichen, frontalen Sandsturm rechnen. Nachdem wir mit vereinten Kräften das Fahrzeug wieder zum Fahren bringen, steuern wir unser erstes Ziel an: Den Lake McKenzie.

Der Lake McKenzie ist einer von 200 Süßwasserseen auf der Insel. Wir machen viele Bilder von dem beeindruckenden Ort, der sich mitten im Regenwald befindet und genießen die Zeit, um zu verweilen und zu schwimmen.

Auf Grund gelaufen – die Maheno

Unser nächstes Highlight der Tour verschlägt uns entlang der Küste zum Frack des ehemaligen Luxusliners Maheno, welches vor 80 Jahren vor Fraser Island auf Grund lief. Noch heute sind die oberen Decks des Schiffes am Strand zu sehen und stellen ein beliebtes Fotomotiv der Insel dar.

Wir folgen der Karte bis zu unserem Zeltplatz. Hier trudeln alle Self-Drive-Touren im Laufe des Nachmittags ein und schlagen ihre Zelte auf. Auch wir suchen uns einen schönen Platz, wo wir die zwei Nächte bleiben werden. Den Abend lassen wir dann gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen.

Die Küste entlang Fraser Island entdecken

Nach dem Frühstück starten wir unsere Entdeckungstour auf der Insel. Querfeldein durch den Regenwald fahren wir zu den berühmten vulkanischen Gesteinsformen der Insel. Ab und zu machen wir einen Stopp und bewundern die riesigen Bäume, die hier wachsen. Endlich angekommen, strahlen diese in rot und orange und ragen hoch über der Insel. Wir entscheiden uns dazu, den Strand entlang zu laufen und den feinen Sand unter den Füßen zu genießen. Am Ende des Strandes befindet sich eine hohe Felsklippe. Wir klettern hinauf und bestaunen die atemberaubende Sicht über die Insel und die Küste. Erst jetzt kann ich richtig erkennen, dass Fraser Island wirklich komplett aus Sand besteht. Die See ist rau und der Wind pustet uns um die Ohren. Eine wirklich wunderschöne Kulisse, die uns hier geboten wird.

Nach dem anstrengenden Part gönnen wir uns nun eine Auszeit in dem nahe gelegenen Meerwasserpool. Das Wasser ist warm und wir müssen trotz der Quallen-Saison keine Angst vor den gefährlichen Tierchen haben. Wir genießen die Zeit im Wasser und verbringen hier den Rest des Tages.

Regen satt im Paradies

Am Abreisetag werden wir nicht von unserem Wecker, sondern von einem nicht abbrechenden, monsunartigen Regen geweckt. Trotz allem müssen wir zeitnah unsere Zelte einpacken und den Rückweg antreten, da die Fähre um 10 Uhr am anderen Ende der Insel ablegt. Zum Glück funktioniert unser Teamwork so gut, dass wir in kürzester Zeit alle Sachen im Auto verstaut haben und abfahren können. Rechtzeitig erreichen wir die Fähre und fahren wieder zurück zum Festland. Auch wenn ich froh bin, wieder in einem richtigen Bett schlafen zu können, waren die vergangenen Tage ein Riesen Abenteuer mit viel Spaß, Sonne und einer der beeindruckendsten Landschaften, die ich je gesehen habe. Ein 3-Tages-Trip in dieser Form kostet zwischen 200 -300$ und ist jeden Cent wert. Wenn ich wieder in Australien bin, werde ich auch Fraser Island nochmal besuchen :)


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