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Everglades – auf der Suche nach den Alligatoren in Florida

07.09.2016

Auf ihrer Reise durch Florida besuchte Carina natürlich auch die Everglades. Mit dem Airboat ging es durch das riesige Sumpfgebiet, natürlich immer in der Hoffnung die darin lebenden Schlangen und Alligatoren zu Gesicht zu bekommen. Ob sich ihre Hoffnung auch erfüllt hat? Lest selbst!

Everglades

Die Everglades gehören zu jedem Floridaurlaub einfach dazu. Dieses gigantische Sumpfgebiet, welches sich auf über 6000 km² vom Lake Okeechobee bis an die äußerste Südspitze der Florida-Halbinsel erstreckt, haben wir auf unserer Reise von den Florida Keys zur Golfküste angesteuert. Für einen Besuch in den Everglades Nationalpark bietet sich eine Kanu- oder Bootsfahrt durch die Mangroven an. Meine Reisebegleitung und ich haben uns für eine Airboat Tour durch das beeindruckende Ökosystem entschieden.

Ein einzigartiges Stück Natur – die Everglades

Im südlichen Florida, wo die tropische Luft und leichte Wasserströmungen ein sensibles Gleichgewicht einer außergewöhnlichen Flora und Fauna kreieren, sind seltene Vogel- und Pflanzenarten, aber auch Alligatoren und Krokodile, beheimatet. Dieses Feuchtgebiet, mit gigantischen Ausmaßen, ist während der Sommermonate überflutet und im Winter ausgetrocknet. Das Wasser der Everglades ist teilweise nur 15 – 20 cm tief und bewegt sich langsam südlich in Richtung des Golfes von Mexiko und der Florida Bay. Der Höhenunterschied in Florida beträgt maximal 3 Meter. Es ist kaum erkennbar, dass es sich bei diesem Sumpfgebiet in Wahrheit um einen Fluss handelt.

Everglades in Florida (pisaphotography/Shutterstock.com)

Minimalismus made in America.

Die Everglades sind ein Highlight auf jeder Floridareise und das möchten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Ein paar Tage im Vorfelde habe ich Online-Tickets für eine Airboat Tour im Sawgrass Recreation Park gekauft. Somit können wir uns die lästige Wartezeit an der Kasse und die Ungewissheit, dass alle Touren ausgebucht sind, ersparen. Direkt neben dem Highway finden wir die Einfahrt zum Park. Hier liegen an einem Holzsteg viele verschiedene Boote. Am Land befindet sich eine Holzhütte mit Kasse, kleinem Souvernirshop und Toilette. Alles ist sehr einfach und funktionell ausgestattet. Hinter der Hütte gibt es noch einen Wohnwagen, an dem kalte und warme Snacks zum Verkauf angeboten werden. Meiner Meinung nach könnte die Ausstattung etwas touristenfreundlicher und moderner gestaltet sein, aber alles erfüllt seinen Zweck und es gehört nun einmal dazu, sich an den Standard des Landes anzupassen. Der Amerikaner würde einfach sagen: „it works…“ und hat damit nicht ganz Unrecht.

Mit dem Airboat auf Alligatorensuche

Mit meiner Reservierungsnummer in der Hand hole ich unsere Tickets für die Tour ab und wir stellen uns an den Steg für unsere Abfahrt an. Wir möchten ganz vorne sitzen, um einen uneingeschränkten Blick auf die Natur und die Tiere zu haben. Das Airboat mit den zwei riesigen Propeller ist beeindruckend. Wir steigen, wie geplant, ganz vorne in das Boot ein. Unser Fahrer kommt zu uns ins Boot und nimmt auf einem leicht erhöhten Sitz zwischen den Propeller Platz. Dann legt er seine Kopfhörer auf und startet den Motor. Zwei V8 Motoren mit jeweils 6 Litern Hubraum peitschen unser Boot über die Gräser. Das Boot ist unheimlich schnell und auch sehr sehr laut! Dementsprechend haben alle Gäste ein Paket Ohrstöpsel für den Notfall bekommen. Wir „fliegen“ kilometerweit durch die Mangroven, bis wir an einem der Lieblingsorte der Alligatoren innehalten. Hier wird der Motor gedrosselt und wir gleiten durch das Wasser. Unser Fahrer erzählt uns einige Fakten über die Natur und die Tiere die dort leben. Bis auf ein paar Vögel bekommen wir auf unserer 30-Minütigen Tour hiervon aber leider keine zu sehen. Sowas kann natürlich passieren.

Alligatoren zum Anfassen im Wildlife Park

Wir fahren zurück zum Bootsanleger. Leider konnten wir bis zum Schluss kein Kroko entdecken. Für solche Fälle befindet sich auf dem Gelände ein kleiner Wildlife Park, der mit einem gültigen Tour Ticket kostenfrei besucht werden kann. Im Park gibt es eine kleine Auswahl an einheimischen Tieren, wie Alligatoren, Schildkröten und verschiedene Vögel. Ein paar Minuten nehmen wir uns und gehen hinein. Hier können wir einen kleinen Überblick bekommen, welche Tiere wir (theoretisch) hätten sehen können. Neben der Besichtigung der vielen Gehege haben die Gäste hier die Möglichkeit, einen kleinen Baby-Alligator auf den Arm zu nehmen. Natürlich möchte ich mir das nicht entgehen lassen. Der kleine Alligator ist warm und die Schuppen sind schön weich. Total niedlich die kleine Echse. Im Nachbargehege sehe ich dann die ausgewachsenen Alligatoren. Kaum zu glauben, dass aus dem kleinen Kroko mal ein so großes Tier werden kann.

Auch wenn es ein erlebnisreicher Tag gewesen ist, entscheiden wir uns zeitnah dazu unsere Reise durch Florida fortzuführen. Das nächste Ziel ist Cape Coral an der Westküste Floridas am Golf von Mexiko. Mehr dazu bald hier auf dem Blog :)

  1. Montag, 12. September 2016 um 15:09 Uhr Marko sagt: Antworten
    Hammermäßig, das müssen wir auch mal machen!

Wir freuen uns über Kommentare!

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