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Even cowgirls get the blues

02.10.2013
Angelika Schwaff
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Immer geradeaus gen Westen. Inzwischen ist Bloggerin Angelika Schwaff in Wyoming angekommen und weint einem Cowboy nach.

angelika-schwaff-rezeption-wyoming

So einladend kann eine Rezeption sein – der perfekte Einstieg, um kurz mal ein Cowgirl zu sein

Wyoming, Land der Cowboys. Ich biege mit meinem Camper von der Interstate 80 bei Cheyenne ab und fahre noch ein paar Meilen bis zur Terry Bison Range. Passenderweise trage ich schon Cowboyhut und komme mir saucool vor. Von Weitem entdecke ich kleine schwarze Punkte auf großen Graswiesen und halte sie für Büffel. Ein Fehler, wie sich später herausstellte.  Die Ranch ist mehr als nur ein Bauernhof.  Angeschlossen ist auch ein RV Camp. „Recreation Vehicle“  – so werden hier die Wohnmobile genannt.

Cowboy in Wyoming

Begegnungen im Wilden Westen: Leider habe ich sein Namen vergessen, aber ich finde er sieht nach Dan aus. Also nenne ich ihn so: Cowboy Dan, ein schnuckeliger Typ!

Die ganze Ranch sieht aus wie eine Stadt, wie man sie aus alten Westernfilmen kennt. Ein paar Meter weiter schnaufen gesattelte Pferde – und ein echter Cowboy streicht ein Haus an. „Bist du ein echter Cowboy?“ will ich wissen. „Yes, ma’am!“ sagt er und kommt lächelnd auf mich zu. „Aber gerade muss ich das Haus auf den Winter vorbereiten. Das gehört auch dazu. Du kannst aber morgen mit mir ausreiten.“ Und schon setzt mein Blues ein – denn ich kann nicht dabei sein, weil ich am Tag drauf acht Stunden im Wohnmobil sitzen werde – weiter Richtung Westen.

Pferd eines Cowboys in Wyoming

Das hätte mein Pferd sein können – wenn ich denn etwas mehr Zeit gehabt hätte! Menno!

Es riecht nach Bourbon

Hinter uns fährt ein großer roter Truck samt eigenartigem Anhänger auf die Ranch. Darin: Büffel!  Ich schlurfe hinterher. „Wie viele Büffel sind hier auf der Ranch?“ frage ich den Fahrer. „Nur ein paar, das was viele für Büffel halten sind gar keine, sondern Bison!“. Büffel gäbe es nämlich hauptsächlich in Afrika und Süd-Ost-Asien. 

Im Saloon sitze ich abends neben ein paar waschechten Cowboys. Country-Musik spielt, es riecht nach Bourbon. Ich bin immer noch geknickt, weil ich nicht noch hier bleiben kann. Aber als dann vor mir Bison Ribs stehen und ich denke, dass das wohl die besten Ribs sind, die ich in meinem Leben jemals gegessen habe, da weiß ich: es ist gar nicht so schlimm den Ausritt zu verpassen. Im Prinzip habe ich einen Tag als Cowgirl gelebt. Yeeehaaaw!

Cowboys an der Bar in einem Saloon in Wyoiming.

Alleine unter Cowboys – ich war zu verlegen, um mich mit Hut an die Bar zu setzen

Western-Kulisse in Wyoming

Terry Bison Ranch – nachgebaut wie im Westernfilm. Fehlen nur noch ein paar Gangster mit rauchenden Colts – Fotos (5): Schwaff

TUI Blogtipps: Du willst wissen was Angelika auf ihrem Roadtrip so erlebt hat? Hier findest du all ihre Artikel aufgelistet:

► Roadtrip quer durch die USA: Es geht los!
USA-Trip: Bei den Geistern von Metropolis
Ohne Blumen im Haar nach San Francisco
Tschüss, USA! Am Weinland von Napa Valley
Wohnmobil-Urlaub: Die besten Tipps von einer Anfängerin für Camper-Neulinge


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