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Kultur

Einfach Königlich – die Spanische Hofreitschule in Andalusien

08.04.2015

Andalusien ist aus unzähligen von Gründen eine Reise wert. Wer sich aber für den Pferdesport interessiert, kommt um eine ganz besondere Stadt nicht herum. In Jerez de la Frontera, an der Costa de la Luz, befindet sich die Königlich-Andalusische Reitschule in der Avenida Duque de Abrantes, welche Carina für ein paar Euro besucht hat.

Es war einmal in Andalusien…

Regionsinfo Andalusien

Andalusien ist die südlichste Region Spaniens. Sie erstreckt sich von Portugal bis an die Murcia im Osten. Sevilla ist die Hauptstadt Andalusiens und ein sehr beliebtes Reiseziel. Im Hinterland befindet sich das höchste Gebirge der Iberischen Halbinsel, die Sierra Nevada, welches im Winter sogar als Wintersportgebiet genutzt wird. Die Straße von Gibraltar, zwischen Spanien und Marokko, trennt das Mittelmeer vom Atlantischen Ozean.
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Nachdem die Mauren 720 nach Christus die ersten Pferde auf die iberische Halbinsel gebracht haben, begannen die Kartäusermönche im 15.Jahrhundert in Jerez mit der eigenen Pferdezucht. Der spanische König unterstützte die Züchtung mit 4000 Hektar Land. Heute zählen die Kartäuserpferde (Unterrasse der Andalusier) zu den edelsten Pferden der Welt. Viele Könige der Vergangenheit, wie Richard Löwenherz und Napoleon, haben schon die Anmut und das Temperament dieser Tiere geschätzt.

Real Escuela Andaluza del Arte Ecuestre

Die „Real Escuela Andaluza del Arte Ecuestre“ befindet sich in einem Park. Die wunderschönen, historischen Gebäude wurden im Jahr 1973 von Don Álvaro Domecq Romero zur Andalusischen Reitschule umfunktioniert. Zu Ehren des Königs Juan Carlos I führte Donecq seine Dressurshow “Cómo Bailan los Caballos Andaluces” vor, welche heute in der ganzen Welt berühmt ist. In der hohen Schule der Reitkunst zählt die Spanische Hofreitschule zu den besten der Welt. Wer das Temperament der edlen spanischen Pferde in einer der spektakulären Aufführungen selbst erleben möchte, sollte eine der Dressurschauen nicht verpassen. Hier zeigen die Reiter und Pferde ihr ganzes Können. Wer es zeitlich nicht schafft, eine der Dressurvorstellungen zu besuchen, kann jederzeit beim freien Training zuschauen. Die Pferde stolzieren mit ihren Reitern über den Trainingsplatz und strahlen dabei pure Eleganz und Energie aus. Selbst für Nicht-Pferdeliebhaber ist dies ein beeindruckender Anblick. Das angeschlossene Museum mit historischen Kutschen, Satteln und Pferdeschmuck dokumentiert die prunkvolle Vergangenheit dieses Ortes.

Die Bodega „Sandeman“direkt nebenan

Wer noch etwas Zeit übrig hat, sollte nach dem Besuch bei der „Real Escuela Andaluza del Arte Ecuestre“ einmal auf die Rückseite des Parkes schauen. Denn dort befindet sich der Eingang der bekannten Bodega „Sandeman“. In einer der ältesten Bodegas der Region wird immernoch auf traditionelle Art und Weise Sherry hergestellt. Wer Interesse an der Sherrybrennerei hat, kann entweder eine geführte Besichtigung machen oder einfach einen Blick in die Gemäuer werfen. Für eine kleine Probe Sherry in einer authentischen Atmosphäre kann ich, nach dem Besuch der Spanischen Hofreitschule, einen Abstecher hierher nur empfehlen.

Erholung am Atlantik: Sensimar Isla Cristina ideal für Paare

Das Meer an der Costa de la Luz ist tiefblau und der feine Sandstrand breit und lang. Wer tagsüber auf Sightseeingtour war, kann hier abends den wunderschönen Anblick auf den Atlantik genießen. Meine Empfehlung für Ruhesuchende ist das Sensimar Isla Christina Palace. Hier kann man sich direkt am Meer erholen und den Tag entspannt ausklingen lassen.

Costa de la Luz

Feiner Sand soweit das Auge reicht


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