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Der Berg ruft: Die drei abgefahrensten Skigebiete der Welt

02.04.2014

Der Frühling ist da, wir können ihn förmlich spüren. Was für den einen das größte Glück auf Erden, bedeutet für passionierte Skifahrer das Ende des geliebten Winters. Aber es gibt Alternativen, wie Silja Hänggi weiß.

Ich gebe es ganz ehrlich zu: Obwohl ich Schweizerin und damit praktisch von Geburt aus für den Skilauf prädestiniert bin, sitze ich am liebsten am Pistenrand, trinke „Schüümli Pflüümli“, ein alkoholhaltiges Kaffeegetränk, und beobachte die anderen, wie sie elegant und schwungvoll über die Piste gleiten. Als mir jedoch diverse Reiseleiterinnen und Reiseleiter unserer TUI Service AG in Altendorf von Skigebieten erzählten, in denen man vom Bikini direkt in die Skihose schlüpfen kann und wo die Pistenverhältnisse auch bei 50 Grad noch Hammer sind – da wurde ich doch neugierig. Und darum widme ich meinen ersten Trendscouting-Bericht für euch hier den „skurrilsten Pisten der Welt“. Meine Infos stammen allesamt von TUI Service Mitarbeitern und Reiseleitern vor Ort, denn ich finde, die wissen’s am besten.

Antalya: Schnee vs. Sandstrand

TUI Service Antalya: Ömer Öztop

TUI Service Antalya: Ömer Öztop

Ömer Öztop, unser Mitarbeiter vom TUI Service in Antalya: „Antalya ist Sonnenziel und Wintersportdestination zugleich: Soeben seid ihr noch gemütlich den Strand entlang geschlendert und plötzlich findet ihr Euch inmitten eisiger Temperaturen und Schnee wieder. Nach rund einer Stunde Fahrt – vorbei an Orangen- und Granatapfel-Plantagen – erreicht man von der Küste Antalyas aus Saklikent. Das Skigebiet auf rund 2.000 Metern Höhe ist schneesicher von Mitte Dezember bis Ende März und bietet den Schneefans vier Pisten und drei Lifte. Kein Equipment dabei? Kein Problem – in einem urigen Ski-Shop kann man vom Snowboard bis zur Skiausrüstung alles ausleihen und auch Ski- und Snowboardkurse buchen. Teuer? Nein. Im Vergleich zu den gängigen Skigebieten in den Alpen sind die Preise erschwinglich. Wer jedoch laute Après-Ski-Feiern sucht, ist hier fehl am Platz. Statt Trubel und High Society erwarten Euch in Saklikent die Ruhe der Bergwelt und eine spektakuläre Kulisse. Wer nicht Ski fährt oder rodelt, geniesst einfach die herrliche Schneelandschaft beim Wandern. Also – beim nächsten Besuch in Antalya Handschuhe und Schal einpacken und die andere Seite der Türkischen Riviera entdecken!“

Dubai: Skifahren im Glaskasten

Reiseleiterin Lena Laimer, TUI Service Dubai

Ski fahren in der Wüste? Ja, sagt Reiseleiterin Lena Laimer.

Lena Laimer, Reiseleiterin TUI Service in Dubai: „50 Grad draußen, Minustemperaturen drinnen. Wo es das gibt? In der Mall of the Emirates, einem der grössten Einkaufszentren der Vereinigten Arabischen Emirate. Hinter dickem Glas haben die Araber eine 85 Meter hohe Skihalle gebaut. Mit Sesselbahn, Ski- und Snowboardpisten, einer gemütlichen Skihütte und einem Schneepark mit echten Pinguinen. Auch eine Skischule gibt’s in den eisigen Hallen Dubais. Im oberen Teil der Skihalle befinden sich die etwas anspruchsvolleren Pisten und eine 90 Meter lange Quarter Pipe für Snowboarder. Im unteren Teil liegen die einfacheren Pisten und der Snow Park, wo Klein und Groß rodeln, rutschen und spielen. Die Temperatur wird hier auf -1 bis -2 Grad gehalten, deshalb sollte man sich mit der richtigen Kleidung ausrüsten. Besonders interessant ist die Skihalle natürlich für Einheimische, die noch nie Gelegenheit hatten, Schnee, Kälte und ein richtiges Skigebiet kennenzulernen. Aber auch für Touristen ist es eine spektakuläre Erfahrung, in der Wüste Ski zu fahren – Kontrast pur. Als passionierte Skifahrerin aus dem Südtirol verbringe ich meine eigenen Skiferien zwar lieber in den Alpen, trotzdem finde ich es lustig, das Treiben in der Skihalle von Dubai durch überdimensionale Panoramafenster von außen zu beobachten.“

Marokko: Pfefferminztee gefällig?

Larche Barka, Reiseleiter TUI Service Agadir

‚Augen zu und durch‘: Reiseleiter Larche Barka im Skigebiet Oukaïmeden.

Larche Barka, Reiseleiter beim TUI Service in Agadir: „Auch Marokko hat ein Skigebiet: Jbel Oukaïmeden liegt etwa eine Stunde von Marrakech entfernt auf rund 2.000 Metern Höhe. Vor allem bei wohlhabenden Jugendlichen aus Marrakesch und Casablanca sind die Pisten dort sehr beliebt. Es gibt einen Sessellift sowie sechs Schlepplifte der altmodischen französischen Art, etwa 20 Pistenkilometer und 1.000 m Höhenunterschied. Vor zwei Jahren verbrachte ich mit meiner Familie ein Wochenende in Jbel Oukaïmeden. Natürlich hatten wir keine Ski-Ausrüstung, das ist aber kein Problem, sie kann vor Ort gemietet werden. Après-Ski? Gibt es hier auch, nur nicht so aufregend wie in den Alpen. Man trifft sich bei einem Gläschen Pfefferminztee in einem der kleinen Cafés im Ort. Etwas anders ist oft auch das Wintersport-Outfit. Skifahren in Djellaba – einem traditionellen, langen Gewand – ist durchaus üblich. Der Standard der Skikünste ist so unterschiedlich wie die Ski-Mode auf der Piste. Für so manchen gilt wohl die Maxime ‘Augen zu und durch’. Und die Hotellerie ist ebenso exotisch und vielfältig: von einfachen Pensionen über traditionelle marokkanische Häuser mit Garten bis zu Vier-Sterne-Hotels.“


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