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Das A-ROSA Scharmützelsee hautnah erleben – hinter den Kulissen der 360 Grad Produktion

30.05.2016
TUI Bloggerin Miriam
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Das A-ROSA Scharmützelsee in Bad Saarow – ein Traum inmitten grünster Natur. TUI Bloggerin Miriam war bei den Dreharbeiten zum 360 Grad Film des wundervollen A-ROSA Resorts dabei und berichtet, exklusiv für euch, was hinter den Kulissen der Produktion passierte.

Das A-ROSA Scharmützelsee

A-ROSA Scharmützelsee
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Übrigens: Die A-ROSA Resorts gibt es auch in Kitzbühel, Travemünde und auf Sylt. Mehr Infos zu den A-ROSA Resorts

Die Zahlen 214 stehen an der Tür geschrieben. Ich trete ein und mein Blick fällt direkt auf die gemütliche Couch, auf der ein Lifestyle Magazin zum Schmökern parat liegt. Zu meiner Rechten befindet sich das geräumige und edle Badezimmer. Ich gehe Richtung Couch, rechts um die Ecke herum und stehe nun vor dem großen Doppelbett, in das ich am liebsten reinspringen würde, so gemütlich sieht es aus. Ob auffällt, wenn ich mir die Süßigkeit vom Kopfkissen stibitze? Für mich steht gleich fest: In diesem liebevoll und modern eingerichteten Hotelzimmer mit Blick auf den Scharmützelsee könnte ich glatt Ferien machen. Das A-ROSA liegt inmitten schönster Natur Brandenburgs, direkt am Wasser und bei dieser Idylle fühle ich mich schon jetzt viel geerdeter als noch ein paar Minuten zuvor in der Großstadt Berlin. Doch bei all meinen aufkommenden Urlaubsgefühlen werde ich schnell wieder in die Realität zurück geholt. Mit den Worten „Und jetzt bitte jeder raus aus dem Zimmer! Wir wollen drehen!“ lasse ich die vierköpfige Filmcrew mit Jens, dem Concierge und Petra, der Zimmerdame, alleine.

Tag 1: Der Außendreh der 360 Grad Produktion im A-ROSA Scharmützelsee

Heute ist kein Tag wie jeder andere für das A-ROSA. Heute ist der zweite und letzte Drehtag des 360 Grad Pilotprojektes. Gestern wurden bereits bei schönstem Sommerwetter die Außenaufnahmen unter Dach und Fach gebracht. Und das ist auch besser so, denn heute ist es leider ein bisschen bewölkt und trüb.

Die Dreharbeiten zum 360 Grad Film laufen auf Hochtouren: Am ersten Tag werden die Hochzeitsszenen abgedreht

Das Hochzeitspaar
Mit dieser 360 Grad Kamera wird gedreht
Für die Außenszenen auf dem Scharmützelsee wird die 360 Grad Kamera an der Drohne befestigt
Das Produktionsteam

Hinter den Kulissen des ersten Drehtages: Die Außenszenen auf dem Scharmützelsee

Die Besonderheiten einer 360 Grad Produktion

Die Tür von Zimmer 214 öffnet sich wieder. Mein Kollege Stephan und ich dürfen scheinbar wieder den Raum betreten. Ich merke schnell, dass bei einer 360 Grad Aufnahme der Videodreh ganz anders abläuft als bei einer normalen Produktion. Sieben GoPro Kameras bilden eine Art Würfel und sind auf einem Stativ befestigt, damit sie alles rundherum aufnehmen können. Da darf natürlich keiner im Bild ergo im Zimmer sein. Der Drehort muss also eine entsprechende Größe haben, damit sich die 360 Grad Perspektive auch lohnt. Außerdem muss die Crew die Möglichkeit haben, sich in der Nähe aufhalten zu können, um Anweisungen zu geben. Auf einem kleinen Monitor wird das Bild der Hauptkamera, in die der Concierge Jens spricht, übertragen. Die Crew misst die Zeit genauestens, damit die sogenannten Loops (Warteschleifen) in denen sich der User letztlich befindet, nicht springen.

Von Übertragungsstörungen und abgestürzten Drohnen – Drehpannen gibt es immer

Wir machen jetzt eine kurze Pause, da der Monitor kein Signal empfängt. Pannen gibt es immer mal. Beim gestrigen Drehtag ist zum Beispiel eine der zwei Drohnen abgestürzt. So etwas ist natürlich unschön, kann aber passieren. Während die Kamerajungs an der 360 Grad Konstruktion herumwerkeln, um den Fehler zu finden, hat Jens ein wenig Zeit seinen Monolog einzuüben und ich erspähe einen Blick auf das Storyboard. Ich beobachte das Ganze und bin froh, dass ich keine technische Ausbildung gewählt habe. Mir fehlt einfach das Grundverständnis dieser Materie und ich frage mich, wie die beiden Jungs zwischen all diesen rot-gelb-blauen Kabeln durchblicken. Jens geht derweil im Zimmer auf und ab und macht ein paar Schauspielübungen, um sich zu lockern.

Andreas ändert noch etwas am Storyboard
Pannen kann es immer geben: Das Übertragungssignal ist gestört

Bevor es losgeht, ist noch mal jeder mit seinem Part beschäftigt

Basti nimmt letzte Reperaturen an der 360 Grad Kamera vor
Test mit der Virtual-Reality-Brille

Ich spreche mit der stellvertretenden Direktorin des jungen und innovativen Hotels Frau Vogel und sie erzählt mir, dass als Endprodukt ein interaktives Video entsteht, welches das A-ROSA von seinen allerschönsten Seiten zeigt (und davon hat es genug, glaubt mir). Der Nutzer entscheidet die Blickrichtung und kann aus mehreren Szenen wählen. Will er sich lieber die tolle Wellnesslandschaft anschauen, das Essens-Aufgebot, das Restaurant Bootshaus oder doch das Hotelzimmer des A-ROSA?

„Weiter geht’s“ ertönt es von Regisseur Andreas. Die Panne wurde behoben und Jens, der Concierge, steht bereits vor der Kamera. Jetzt verstehe ich warum er für die Rolle ausgewählt wurde. Er spielt den Concierge perfekt. Und seine ironische Art und Weise gepaart mit seinen mimischen Fähigkeiten lockern die Atmosphäre. Während Jens zur Kamera spricht, sehe ich Petra, die wirklich im A-ROSA Scharmützelsee arbeitet, im Zimmer umherwuseln. Es soll ja alles so authentisch wie möglich sein.

Auf der Sonnenterrasse werden die Yogaszenen gedreht

Jörn checkt die Position der Kamera, während die Darsteller den Lotussitz einnehmen
Über den Monitor kann das Bild der 360 Grad Kamera mitverfolgt werden
Am Laptop werden die Aufnahmen überprüft
TUI Mitarbeiterin Miriam ist immer am Mitschreiben

Yoga auf der Sonnenterrasse mit Ausblick auf den Scharmützelsee

Die Szene ist im Kasten und wir gehen zur Sonnenterrasse. Hier warten bereits die Darsteller, die sich aufwärmen. Kurz wird noch mal die Story durchgegangen und alle bekommen ihre Anweisungen. Jens versucht sich ein letztes Mal am Yoga, bevor die sechs Darsteller, einschließlich Yogalehrerin Katja, ihren Platz auf den orangefarbenen Matten einnehmen. Bei diesem traumhaften Ausblick auf den Scharmützelsee würde wohl jeder mit dem Yoga anfangen wollen. Nun geht es an die Probe und alle nehmen den Lotussitz ein. Auch der Concierge setzt sich geschmeidig auf seine Matte direkt vor die Hauptkamera. Scheinbar hat Jens geübt, denn die Übung sitzt perfekt.

Für den eigentlichen Dreh verschwinden wir wieder alle in die äußerst, großräumige Duschkabine nebenan. „Ton läuft. Uuuund bitte!“ ruft Andreas lautstark und nimmt den Monitor in die Hand während Sebastian die Stoppuhr und Jörn die Tonübertragung überprüfen. „Uuund Cut.“ „Cut Cut“. Szene 3 von 5 für heute ist also auch im Kasten.

Lecker! Für die Szenen im Restaurant dürfen die Darsteller schlemmen
Im Restaurant sitzt jedes Detail
Concierge Jens zeigt seine Schauspielkünste vor Andreas, Sebastian und Herrn Lemke, Director of Marketing & Sales von A-ROSA

Concierge Jens zeigt seine Schauspielkünste vor Michael Lemke (A-ROSA), Sebastian Deyle und Andreas Knuffmann (beide Goodstuff-Pictures). v.l.n.r

Nach der wohlverdienten Mittagspause machen wir uns auf den Weg zum Restaurant Bootshaus. Hier wird die vorletzte Szene gedreht. Verständlich bei dem traumhaften Blick aufs Wasser! Es werden noch einige textliche Anpassungen vorgenommen, die Kamera in Position gerückt und die wundervoll angerichteten Speisen und Getränke auf den Tischen verteilt. Die Darsteller gesellen sich an ihre Plätze und ich blicke neidvoll auf die leckeren Gerichte, die die „Gäste“ zu sich nehmen dürfen. Nachdem auch die Szene abgedreht ist, verabschiede ich mich von der Crew und dem A-ROSA Scharmützelsee. Aber ich bin mir sicher, das wird nicht der letzte Besuch in diesem tollen Resort sein. Spätestens beim Ansehen des fertigen 360 Grad Videos werde ich das A-ROSA wieder hautnah erleben dürfen! In diesem Beitrag berichte ich euch von der Premiere des 360 Grad Videos beim 13. SPA Diamond Award im A-ROSA Scharmützelsee.


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