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Aktiv

Auf dem Dach der Sarntaler Alpen – der Gipfel des Hirzers

18.02.2015

Südtirol eignet sich perfekt für Wanderungen über Stock und Stein, durch Berg und Tal. Und einen ganz besonderen Berg wollte Carina unbedingt erklimmen: Den Hirzer, den höchste Berg der Sarntaler Alpen.

Das Schwierigste an einer Woche Urlaub in Meran ist zu entscheiden, was machen wir wann und wo? Städtetour oder Wandern und wenn Wandern, welche Route? Ich hatte den Rat einer Kollegin im Ohr, die sagte, sie sei auf den Hirzer gewandert. Kurz meinen Patenonkel (sehr erfahrener Südtirol Urlauber und Wanderer) gefragt, der hat uns innerhalb von ein paar Minuten eine perfekte Route ausgearbeitet. Und schon konnte es los gehen.

Der Ausgangspunkt unserer Wanderung war Saltaus (ca. 20 Minuten von Dorf Tirol entfernt), wo die Hirzer Seilbahn fährt. Früh am Morgen sind wir gestartet und als eine der ersten Wanderer um 9 Uhr und bei nicht einmal 10 Grad Außentemperatur an der Bergstation in 1980 Höhenmetern angekommen. Schnell noch den Rucksack aufgesetzt und wir starteten unseren Aufstieg bei strahlenden Sonnenstein. Die erste halbe Stunde der Route war noch sehr entspannt. Wir sind an mehreren Hütten und an grünen Wiesen mit Kühen vorbei spaziert, welche promt als Fotomotive her halten mussten.

Almkuh

Das nennt man dann wohl Bergpanorama

Auf dem Gipfel des „kleinen Bruders“ – die Honigspitze

Der Weg führte uns weiter Richtung Honigspitze, welche mit seinen 2.695m nur unwesentlich niedriger ist als der Hirzer. Der anfängliche Aufstieg über den Bergrücken verlief über einen schönen Bergpfad. Ab einer Höhe von ca. 2.300m wurde dieser Pfad deutlich anspruchsvoller, sodass ein gewisses Maß an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig sind. Die Hände sollte man ab dieser Stelle auf keinen Fall in den Taschen lassen und diese Strecke auch auf keinen Fall unterschätzen. Der Weg wurde immer steiler und anspruchsvoller. Schritt für Schritt mussten wir uns mit der Kraft aus Beinen und Armen den Weg zum Gipfel der Honigspitze hochkämpfen. Nach 2 Stunden waren wir da und haben unsere erste größere Pause einlegen können. Von hier oben hatte man einen unglaublichen Blick über das ganze Gebiet.

Endlich geschafft – auf dem höchsten Berg der Region

Die Honigspitze war aber noch nicht das Ziel. Bevor wir den Gipfel des Hirzers anvisieren konnten, ging unser Weg erst einmal wieder ein paar Höhenmeter bergab, die wir jedoch kurz danach wieder am Gegenhang hoch mussten. Man merkte schon, dass die Kraft nachließ. Die Waden brannten beim Hochgehen, die Oberschenkel beim Runtergehen – obwohl wir beide von Haus aus Sportler sind. Gegen 12 Uhr hatten wir es dann geschafft… Das Gipfelkreuz des Hirzers befindet sich auf 2.781m und überragt damit die gesamten Sarntaler Alpen. Der Ausblick war überragend und das gekühlte Weizenbier auf dem Gipfel mehr als verdient! Bei dem wolkenlosen Himmel konnten wir sogar die „Drei Zinnen“ und die „Sella“ der Dolomiten sehen. Ein paar Kaminwurzen und Schüttelbrot rundeten die Mittagspause – am schönsten Platz der Region – ab.

Die Bergbewohner sind die Murmeltiere

Für den Rückweg entschieden wir uns für die direkte Route in die Senke des Berges. Dieser war von der Aussicht her nicht ganz so schön wie die Route über die Honigspitze, jedoch deutlich kürzer und „stressfreier“. Als kleines Highlight zum Schluss entdeckten wir eine kleine Murmeltierfamilie in unmittelbarer Nähe, welche uns mindestens genauso interessiert betrachteten, wie wir sie.

Mit Buttermilch und Kaiserschmarrn in den Feierabend

Wieder bei den Wiesen und Hütten angekommen, gönnten wir uns eine gekühlte, sämige Buttermilch und einen frischen hausgemachten Kaiserschmarrn und konnten dabei in der Sonne die schöne Aussicht der Bergregion genießen. Ein perfekter Abschluss für einen wundervollen Wandertag!

Alles in allem war dies die bisher schönste Tour, die ich jemals gemacht habe und kann dies (bei schönem Wetter) unbedingt empfehlen. Aber Achtung: Ein bisschen Training vorher schadet sicher nicht!

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  1. Samstag, 28. März 2015 um 16:37 Uhr Lars Kaufmann sagt: Antworten
    Super Bilder und ein toller Bericht!! Ich mache mit meiner Familie oft Urlaub in Meran und durch die Berge wandern ist einfach super zum entspannen!! LG Lars

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